Wollen sie den totalen Krieg?

Gefährliche Eskalation: Die wahnsinnigen Pläne zur Stationierung EU-Soldaten in der Ukraine!

Europäische Politiker arbeiten nun an weiteren haarsträubenden Plänen, für eine direkte Stationierung von EU-Truppen in der Ukraine . Diese sogenannten „Friedenssicherungsmaßnahmen“ sind nichts weiter als ein Rezept für eine Katastrophe, die Europa blindlings in einen verheerenden Konflikt mit Russland stürzen könnte.

Besonders skandalös ist die geplante Einbeziehung der Bundeswehr, die in einem erbärmlichen Zustand dahinsiecht und absolut ungeeignet für solch riskante Abenteuer ist. Diese Ideen sind das Werk rücksichtsloser Kriegstreiber, die den Frieden systematisch untergraben und Europa an den Rand des Abgrunds führen.

Aus Paris sickern Berichte durch, wonach Länder wie Großbritannien und Frankreich eine lächerliche „Erklärung der Absichten“ unterzeichnet haben, um Truppen in die Ukraine zu schicken, angeblich, um ein sogenanntes Friedensabkommen zu schützen. Frankreich phantasiert sogar von der Entsendung bis zu 6.000 Soldaten nach einem Waffenstillstand. Der Kern der Idee: Die Errichtung von „militärischen Hubs“ in der Ukraine, die als angeblich sichere Stützpunkte für Training und Logistik dienen sollen.

Russland hat diese Provokationen zu Recht als hochgefährlich verurteilt und warnt vor einer „Achse des Krieges“ zwischen Kiew und seinen westlichen Handlangern, was jede Chance auf ein baldiges Kriegsende zunichtemacht.

Diese „Meilensteine“ werden von ihren Urhebern als Friedensbeitrag verkauft, sind aber in Wahrheit ein Garant für endlose Eskalation. Eine massive EU-Präsenz in der Ukraine wirkt wie ein Selbstmordpakt. NATO-Funktionäre prahlen mit Verpflichtungen zur Truppenstationierung und Bewaffnung der Ukraine direkt an Russlands Grenzen, was die Spannungen auf ein explosives Niveau treibt. Statt echter Diplomatie zu betreiben, zementieren diese Pläne eine dauerhafte Militarisierung, die den Kontinent in ein Pulverfass verwandelt.

Mit an der Spitze dieser gefährlichen Agenda steht Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, die wie eine Besessene für den Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine trommelt, natürlich nur unter NATO-Deckung. Sie predigt, Deutschland müsse Washington signalisieren, dass Europa seine „Verpflichtungen“ erfüllen kann, was nichts anderes als eine Einladung zum Totalen Krieg ist. Ihre aggressive Haltung wird zu Recht zerfetzt: Viele werfen ihr vor, den „totalen Krieg“ herbeizusehnen, und fordern, sie solle doch selbst an die Front marschieren. Andere brandmarken sie als „Rüstungslobbyistin“, deren Forderungen pure Provokation sind, da Russland EU-Truppen als legitime Ziele betrachten würde.
Strack-Zimmermann ist kein Ausreißer, sondern Symptom eines kranken Systems von Politikern, die den Konflikt absichtlich schüren, statt ihn zu beenden. Politiker die dafür gesorgt haben, das der Konflikt überhaupt eskaliert.

Ihre absurden Aufrufe zu mehr Unterstützung für die Ukraine, inklusive der Mobilisierung von 900.000 Reservisten, sind nicht nur unrealistisch, sondern hoch gefährlich. Solche Hetzer sabotieren den Frieden und zerren Europa in einen Krieg, den es weder gewinnen noch überleben kann, alles im Namen einer ideologischen Hybris.

Am gefährlichsten ist die geplante Verstrickung der Bundeswehr in dieses Wahnsinnsunterfangen. Bundeskanzler Friedrich Merz schließt den Einsatz deutscher Soldaten nicht aus, auch wenn sie angeblich nicht direkt in der Ukraine stationiert werden sollen. Alleine der Zustand der Bundeswehr macht jede Beteiligung zu einem reinen Selbstmordkommando. Man kann regelrecht froh darüber sein das der Ausbau der Bundeswehr nur im Schneckentempo vorangeht. Eine starke Verteidigungsarmee in einem souverän Land ist natürlich zu begrüßen, eine Armee die lediglich Söldnerdienste für fremde Interessen verichten, ist abzulehnen!

Die CSU träumt von der „stärksten Armee Europas“ mit 100.000 Drohnen, was angesichts der Realität nichts als hohle Phrasen sind. Eine Stationierung in der Ukraine würde deutsche Soldaten sinnlos opfern und die eigene Verteidigungsfähigkeit Deutschlands endgültig ruinieren. Wie soll ein solches Relikt aus vergangenen Zeiten, das mit sich selbst kämpft, in einem Hochrisikogebiet Frieden erzwingen? Das ist nicht nur naiv, sondern verantwortungslos.

Die Pläne zur Stationierung EU-Soldaten in der Ukraine sind ein Spiel mit dem nuklearen Feuer. Sie ignorieren Russlands berechtigte Warnungen und laden zu einer direkten Konfrontation ein, die Europa in einen apokalyptischen Krieg reißen könnte. Statt Truppen zu entsenden, muss der Fokus auf echter Diplomatie liegen: Verhandlungen, die alle Beteiligten einbeziehen.

Gestalten wie Strack-Zimmermann, die den Konflikt mit ihrer Hetze anheizen, tragen die volle Schuld und sie werden für die blutigen Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen werden müssen!
Europa braucht dringend Frieden, keine neuen Schlachtfelder! Vor allem braucht Deutschland endlich wieder vernünftige Beziehungen zur Russischen Föderation, schon aus wirtschaftlicher Sicht.

Sascha Steinbrecher

Nun kommt Super-Merz!

Der nächste Treppenwitz: Nun kommt der Aufschwungkanzler

Friedrich Merz der beste Kanzler den die Ukraine je hatte, will jetzt den Aufschwungkanzler spielen und Deutschland aus der Wirtschaftskrise holen. Seine erste heroische Tat? Er hat einen Brief an die Fraktionen geschickt, in dem er von besseren Standortbedingungen, weniger Bürokratie, günstigerem Strom und Steuersenkungen fantasiert. Klingt erstmal vernünftig, zumindest für Konsumenten von GEZ-TV ist es aber nicht, weil Merz genau bei den entscheidenden Punkten nichts ändern wird und schon gar nichts ändern kann.

Merz hat in seiner gesamten politischen Laufbahn noch nie etwas wirklich durchgesetzt. Als Oppositionsführer hat er die Ampel nicht zu Fall gebracht, diese ist an eigenen Unzulänglichkeiten gescheitert. Als BlackRock-Aufsichtsrat hat er lediglich für die Reichen optimiert, nicht für den normalen Bürger. Warum sollte ausgerechnet er jetzt plötzlich die Wirtschaft ankurbeln, wo er doch alles dafür getan hat, das sie vernichtet wird?

Die wirklich großen Bremsklötze für die deutsche Wirtschaft lässt er aus ideologischen Gründen komplett unangetastet. Die Sanktionen gegen Russland bleiben, der Verzicht auf günstiges russisches Gas bleibt, dadurch explodieren die Energiepreise weiter, die Industrie wandert ab, Chemie- und Stahlwerke schließen oder drosseln ihre Produktion.

SchMerz hat diese Politik mitgetragen und wird sie als Kanzler nicht kippen!
Der ideologische Krieg gegen den Individualverkehr geht munter weiter. Teure E-Auto-Subventionen, Dieselfahrverbote, höhere Spritpreise, alles bleibt beim alten! Der Autosektor, einer der letzten großen Arbeitgeber, wird weiter geschwächt. Merz fabuliert zwar von „Wettbewerbsfähigkeit“, aber er traut sich nicht, die links–grüne Verbotspolitik anzupacken, weil er sonst die Koalition mit der SPD gefährdet.

Bürokratie abbauen und Steuern senken klingt natürlich gut, scheitert aber an der Realität. Die SPD wird jede Entlastung für Unternehmen blockieren und Merz hat weder die Macht noch den Willen, das durchzudrücken. Am Ende kommt wieder ein fauler Kompromiss raus, der niemanden hilft und lediglich eine Placebomaßnahme darstellt.

Unter Merz wird die Wirtschaft nicht in Europa vorneweg schwimmen, sondern weiter absaufen wie die ehemalige Außenministerin bei einem Buchstabierwettbewerb.

Die Energie bleibt teuer, die Industrie blutet aus, der Mittelstand und die wenigen verbliebenen Steuerzahler zahlen die Zeche! Und das ganze geht so lange weiter, wie es die Menschen in Deutschland zulassen. Ein Trump wird nicht kommen und Merz festnehmen, Deutschland hat nämlich keine Bodenschätze die er plündern könnte.

Alexander Kurth

Koalition in Brandenburg fliegt auseinander

Kommt es zu Neuwahlen?

Während Teile Berlins buchstäblich im Dunkeln liegen, ein massiver Stromausfall in Südwest-Berlin hat seit dem 3. Januar 2026 rund 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen lahmgelegt, verursacht durch einen Brand an Stromkabeln, der auf linksradikale Sabotageakte zurückgeht, wird es im benachbarten Brandenburg politisch stockfinster. Das typische Chaos der Altparteien, das wir aus Berlin kennen, wo endlose Blockaden, bürokratische Pannen, ideologische Grabenkämpfe und politische Unfähigkeit den Alltag lähmen, greift nun auch auf Potsdam über. Die Koalition fliegt spektakulär auseinander, und das nach nur einem Jahr.
Die Koalition bestand aus der SPD und dem BSW, einer bundesweit einzigartigen Konstellation, die im Dezember 2024 nach der Landtagswahl gebildet wurde.

Es war ein verzweifelter Versuch der Altparteien, die AfD fernzuhalten, indem man mit dem BSW kooperierte. Bei der Basis des BSW kam dieses ins Bett steigen mit den Täterparteien keineswegs gut an.

Doch diese Koalition hat sich als instabiler als ein Kartenhaus im Wind erwiesen. Der Auslöser: Mehrere Abgeordnete, darunter Finanzminister Robert Crumbach, sind aus dem BSW ausgetreten und haben die Fraktion geschwächt. Crumbach, der als Vize-Ministerpräsident fungierte, verließ Partei und Fraktion, was den Juniorpartner BSW praktisch entmachtete. Hintergrund sind massive interne Streitigkeiten: Das BSW wirft der SPD Verrat vor, während Woidke und Co. das BSW als unzuverlässig brandmarken. Typisch für die Machterhaltungsganoven: Statt stabile Regierungen zu bilden und eine vernünftige Politik zu betreiben, zerfleischen sie sich in Egoschlachten und ideologischen Purismus Während die Bürger unter steigenden Steuern und sinkender Lebensqualität leiden. Das BSW selbst erweist sich als teilweise chaotisch und vergrault auch immer mehr die eigene Basis.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zeigt sich unbeeindruckt und will mit Eifer eine Minderheitsregierung fortsetzen. Er hat das Koalitionsende verkündet und plant, auf die CDU zuzugehen, um neue Mehrheiten zu schmieden.

Nichts anderes als ein Akt der Verzweiflung. Woidke, der schon lange als schwacher Führer gilt, klammert sich an die Macht, anstatt Neuwahlen zuzulassen. Die Altparteien wie SPD und CDU, die jahrelang durch Missmanagement und grüne Ideologie-Fantasien (denken wir an die Energiewende-Desaster) das Land in die Krise getrieben haben, versuchen nun, sich gegenseitig zu retten.

Eine Minderheitsregierung ist instabil und abhängig von Ad-hoc-Mehrheiten – ein Rezept für noch mehr Stillstand und Chaos.
Bei den Umfragen führt derzeit klar die AfD, mit Rekordwerten in Brandenburg. Eine aktuelle Sonntagsfrage sieht die AfD bei über 30 Prozent, weit vor SPD und BSW, die zusammen nicht mal annähernd mithalten können. Das ist kein Zufall: Die Bürger haben genug von den Altparteien, die Migration nicht im Griff haben, die Wirtschaft strangulieren und die Infrastruktur verkommen lassen. Scheitert Woidkes Minderheitsregierung, was wahrscheinlich ist, angesichts der anhaltenden Streitereien, könnte es zu Neuwahlen kommen. Und das in einem Superwahljahr wie 2026, wo die Altparteien überall unter Druck geraten.

Mehrere Landtagswahlen, die die politische Landkarte umkrempeln könnten. Umfragen zeigen: Die AfD legt überall zu, während SPD, CDU und Grüne abstürzen. Die Altparteien stehen mit dem Rücken zur Wand. Jahrelanges Versagen in Themen wie Sicherheit, Wirtschaft und Energie rächt sich nun. Besonders interessant wird es in Sachsen-Anhalt: Dort führt die AfD in Umfragen bereits mit großem Abstand, und eine Neuwahl in Brandenburg könnte einen Dominoeffekt auslösen. Die etablierten Parteien, die sich als „demokratisch“ tarnen, während sie die Demokratie durch Inkompetenz untergraben, könnten endgültig enttarnt werden.

Statt Lösungen bieten sie nur mehr von demselben: Streit, Schuldzuweisungen, Kriegspolitik und Ignoranz gegenüber den Sorgen der Menschen. Zeit für einen Wechsel? Die Umfragen sprechen zumindest eine klare Sprache.

Kommt die AfD dann allerdings in Regierungsverantwortung wird es schwierig für die Partei. Aus der Opposition heraus zu kritisieren ist einfach, Veranstaltung zu übernehmen ist hingegen eine ganz andere Hausnummer.

Ami go home!

Bild GB Foto Demo Ramstein

Aus aktuellem Anlass: Ami go home!

In Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen gerät ein zentrales Thema wieder in den Fokus: Deutschland ist noch immer ein besetztes Land und in keiner Weise vollständig souverän. Während viele diese Behauptung als Verschwörungstheorie abtun, oft mit dem Etikett „Schwurbellei“ versehen, sprechen die Fakten eine klare Sprache.

Die Präsenz US-amerikanischer Truppen auf deutschem Boden ist ein Relikt des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs, das bis heute anhält und die deutsche Außenpolitik massiv beeinflusst.

US-Stützpunkte sind Symbole der Besatzung und dienen nicht unseren Schutz, wie immer behauptet wird.

Ein Blick auf die Landkarte genügt, um die Realität zu erkennen. Deutschland beherbergt derzeit zahlreiche US-Militärinstallationen, die aktiv genutzt werden. Bekannte Beispiele sind Ramstein Air Base, das größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA, wo Drohnenangriffe und Kriege koordiniert werden, oder Grafenwöhr, ein riesiges Übungsgelände für Bodentruppen. Weitere prominente Stützpunkte umfassen:
USAG Ansbach in Bayern, mit mehreren Kasernen wie Barton Barracks und Bismarck Kaserne.
USAG Stuttgart, einschließlich Patch Barracks, dem ehemaligen Hauptquartier der 7. US-Armee.
USAG Bavaria in Vilseck, mit Rose Barracks und weiteren Einrichtungen.
Wiesbaden Army Airfield und die Kaiserslautern Military Community, die logistische Zentren darstellen.
Weitere Orte wie Baumholder, Spangdahlem Air Base oder die Garnison in Garmisch-Partenkirchen.

Diese Basen sind nicht nur militärische Außenposten, sondern kontrollieren Teile des deutschen Territoriums und unterliegen weitgehend US-Recht. Ich selbst wurde schon im Rahmen von Dreharbeiten für eine Demonstration in Ramstein von Besatzungssoldaten mit Maschinengewehren bedroht.

Dies verletzt die Souveränität Deutschlands massiv.

Wer in diesem Zusammenhang von einer gleichberechtigten Partnerschaft fabuliert, ist extrem blauäugig. Die Fakten sprechen gegen eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe: Die USA nutzen diese Stützpunkte, um globale Operationen zu führen, ohne dass Deutschland ein Mitspracherecht hat.
Während die Russische Föderation ihre letzten Truppen bereits 1994 aus der ehemaligen DDR abgezogen hat und den Abzug von über 330.000 Soldaten umfasste , sitzen die USA noch immer fest im Land. Dieser Abzug markierte das Ende der sowjetischen Besatzung! Doch die westlichen Alliierten, allen voran die USA, behielten ihre Präsenz bei. Von Deutschland aus führen die USA Kriege und Militäroperationen in der ganzen Welt. Ob in Afghanistan, im Irak oder anderswo. Ramstein dient auch als Drehscheibe für Drohnenkriege, die oft ohne direkte deutsche Beteiligung ablaufen.

Die Kosten dieser Besatzung trägt zumindest teilweise der deutsche Steuerzahler. In den letzten Jahren hat Deutschland mehrere Milliarden Euro für die Unterhaltung der US-Truppen ausgegeben, einschließlich Infrastruktur, Schulen und Krankenhäusern auf den Basen.

Hinzu kommt die Gefahr einer Eskalation. In einem Konflikt mit Russland oder anderen Mächten wären Orte wie Ramstein primäre Ziele für Angriffe, was Deutschland direkt in die Schusslinie bringen würde. Die Präsenz macht Deutschland zu einem potenziellen Schlachtfeld, ohne dass es volle Kontrolle über seine eigene Sicherheit hat.
Durch diese Abhängigkeit wird Deutschland zum Mittäter an Kriegen und Militäraktionen weltweit. Die US-Basen dienen als Ausgangspunkt für Interventionen, die oft völkerrechtswidrig sind. Ob Drohnenangriffe in Afrika oder Logistik für Nahost-Operationen. Deutschland ermöglicht dies indirekt und teilt die moralische Verantwortung.

Eine neue Eskalation sind Langstreckenwaffen auf deutschem Boden.
Auf Befehl der Amerikaner und der NATO-Allianz sollen nun wieder Langstreckenwaffen in Deutschland stationiert, die bis nach Russland reichen könnten. Diese Waffen, mit dienen einer angeblichen Abschreckung gegen Russland, erhöhen aber das Risiko einer nuklearen Eskalation. Dies ist nichts weiter als eine Provokation, die Deutschland noch tiefer in den Konflikt zieht.

Souveränität zu erkämpfen ist zwingend notwendig, die Themen „Ami go home“ und die Wiedererlangung voller deutscher Souveränität muss stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Anstatt darauf zu hoffen, dass ein US-Präsident wie Trump die Souveränität auf dem Silbertablett serviert, muss Deutschland und das deutsche Volk selbst aktiv werden!

Nur durch eine breite Debatte und politischen Druck kann echte Unabhängigkeit erreicht werden. Hier passiert auch bei Deutschlands größter Oppositionspartei zu wenig. Kernthemen wie Souveränität und Ami go home werden sehr stiefmütterlich behandelt. Deshalb braucht Deutschland auch eine breit aufgestellte Friedensbewegung.

Für ein souveränes Deutschland in einer multipolaren Welt.

Alexander Kurth

(Gesang: Guy Guy Dawson in Ramstein im Februar 2023)

Danke an dieser Stelle an Guy Dawson für dieses aussagekräftige Lied.

https://youtu.be/NqqBqupcmyw?si=RINIEbv1XWozow9I

Eine Welt ohne US–Kriege!

Argumente, warum die Welt ohne US-Kriege besser wäre:

  1. Massive menschliche Kosten.
    Kriege in
    Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Lateinamerika
    führten zu:
    Millionen Toten (direkt & indirekt)
    Zu zerstörter Infrastruktur.
    Generationen voller Traumata.

Viele dieser Kriege wurden geführt:
ohne UN-Mandat
auf Basis falscher oder manipulierten Begründungen (z. B. Massenvernichtungswaffen im Irak).

  1. Destabilisierung ganzer Regionen

Beispiele:
Irak → Zerfall des Staates, Entstehung des IS
Libyen → Bürgerkrieg, Sklavenmärkte, Waffenflut in Afrika
Afghanistan → Nach 20 Jahren Krieg wieder Taliban, aber mit zerstörtem Land.
Statt Stabilität entstand meist. Chaos, das bis heute anhält.

  1. Förderung von Radikalisierung & Terrorismus.

Viele extremistische Gruppen entstanden als direkte Reaktion auf:
Besatzung, zivile Opfer, die
Demütigung ganzer Gesellschaften und Kukturen.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat den Terror nicht beseitigt, sondern oft verlagert oder verstärkt.

  1. Doppelmoral & Vertrauensverlust.
    Menschenrechte werden gepredigt, aber Verbündete mit schweren Verbrechen geschützt, siehe Israel.
    Völkerrecht wird verteidigt – außer es steht US-Interessen im Weg!

Eine deutsche Krankheit: Das warten auf einen Erlöser!

In der deutschen Politik und Gesellschaft gibt es eine eigenartige, fast chronische Neigung, die man als „deutsche Krankheit“ bezeichnen könnte: die anhaltende Suche und das warten auf einen Erlöser von außen. Statt selbst aktiv zu werden und Veränderungen herbeizuführen, hoffen viele auf Hilfe aus dem Ausland oder sogar auf mythische Figuren, die alles richten sollen.

Wer schon länger im politischen Widerstand tätig ist, ich für meinen Teil bin es seit 1996, erlebt diese Marotte immer wieder, in verschiedenen Ausprägungen.
Es ist eine Form der Passivität, die nicht nur immer wieder enttäuscht, sondern auch schadet, dem Einzelnen und der gesamten Widerstands-Bewegung.

Diese Tendenz ist keineswegs neu. Schon in früheren Zeiten gab es geistig Entrückte, die auf Hilfe durch die Besatzungsmächte hofften. Sie bildeten Fantasieregierungen oder sogenannte Exilregierungen und schmückten sich mit Titeln und Ministerposten. Es wurden sogar Fantasieausweise verkauft. Teilweise gab sogar gleichzeitig mehrere solcher Ansammlungen von Personen, die normalerweise in die Psychiatrie gehörten, oft waren es dubiose Kleinkriminelle, die mit dem Verkauf von Fantasieausweisen Geld verdienten.

Trotzdem dachten sie, ihre Kaspertruppen wären von ausländischen Regierungen anerkannt. Da das Internet damals nur eine Randerscheinung war, waren sie zum Glück kaum wahrnehmbar. Ihre Ideen blieben auf kleine Kreise beschränkt und der Schaden war begrenzt.

Das Internet fungierte später als Verstärker. So wurden die wirren Thesen von einer Randerscheinung zu einem Massenphänom.
Mittlerweile kann jeder Hängengebliebene und Entrückte seine wirren Thesen in der Welt verbreiten, ohne dafür auch nur vor die Tür gehen zu müssen. Das Netz hat die Tore für alle Arten von Geisteskrankheiten geöffnet. Spätestens seit dem Phänomen Q wird das Internet mit Irrsinnigkeiten geflutet, die die Hoffnung auf einen Erlöser nähren. Da gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt, jeder Psychiater hätte seine helle Freude an derartigen Patienten.

Natürlich wechseln die Erlöser immer mal: Mal ist es Trump, dann mal wieder Putin oder der mysteriöse Q höchstpersönlich. Sogar das US-Militär im Rahmen sogenannter SHAEF-Manöver musste schon als Befreier herhalten. Es ging sogar so weit, dass nach dem entrückten Duktus mancher Experten, Konsorten wie Merkel und Co. bereits inhaftiert wurden. Damit keine Unruhe aufkommt, wurden diese natürlich durch Klone ersetzt. Unsere Befreier denken wirklich an alles.

Auch Termine, an denen deutsche Kasernen im Rahmen des Manövers besetzt werden sollten, gab es schon. Als dies nicht erfolgte, gab es natürlich die passende Ausrede.

Eigentlich könnte man darüber lachen, wenn diese Verrückten nicht ein Millionenpublikum erreichen würden. Sie liefern immer wieder Negativbeispiele, die suggerieren, der politische Widerstand bestehe nur aus Verrückten, was vom Mainstream natürlich genüsslich aufgegriffen wird. So wird der echte Widerstand diskreditiert und ins Lächerliche gezogen.

Noch schlimmer: Sie nähren eine falsche Hoffnung, nämlich die auf einen Erlöser. Teilweise wurde sogar Bullshit gepredigt, man sollte sich zurücklehnen und dem Plan folgen. Alles wird gut, und man sollte sich mit Popcorn in der Hand auf das Sofa setzen. Solche Botschaften lähmen, statt zu motivieren.

Auch den etwas Leichtgläubigen, Entrückten und geistig etwas Eingeschänkten sollte bewusst sein, dass man niemals auf helfende Hände warten sollte, besonders im politischen Bereich. Weder Putin und erst recht nicht ein Donald Trump wird für das deutsche Volk als Erlöser fungieren. Aus der russischen Föderation gibt es sogar aus Regierungskreisen die Aussage, dass die Menschen in Deutschland die Aufgabe selbst übernehmen müssen, Ordnung im eigenen Land zu schaffen.
Diesen Ausführungen kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. Wer auf einen Erlöser wartet, der wartet auch am Hauptbahnhof auf ein Schiff. Für ebenso falsch halte ich es im übrigen auch, wenn man der Meinung ist, eine Partei wird es für mich richten und ich kann meine Verantwortung einfach an der Wahlurne abgeben und muss nichts mehr tun für die politische Wende.

Selbst handeln statt warten!
Haltet euch von solchen medialen Humbug fern, der von Personen verbreitet wird, die in eine geschlossene Einrichtung gehören. Folgt lieber den Worten, die dem großen Richard Wagner zugeschrieben werden: „Dreck nicht Dreck sein lassen, sondern mit beiden Händen aufräumen.“ Der echte Widerstand entsteht durch eigenes Handeln, nicht durch Warten auf Retter und Erlöser. Nur so kann man echte Veränderung herbeiführen und die „deutsche Krankheit“ überwinden.

Alexander Kurth

Der Griff nach dem Öl von Venezuela

Eine notwendige Kritik an imperialistischem Raubzug, Heuchelei und kriminellen Interventionen.
Venezuela, gilt als Land mit den weltweit größten Ölvorkommen von rund 300 Milliarden Barrel. Es ist seit Jahrzehnten das Opfer eines rücksichtslosen US-Imperialismus. Die jüngsten Ereignisse, einschließlich brutaler US-Luftschläge und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen, enthüllen das wahre Gesicht der amerikanischen Außenpolitik: Eine Mischung aus Gier, Heuchelei und krimineller Aggression.

Präsident Donald Trump feiert diese Verbrechen als „großartigen Schlag“, während sie in Wahrheit ein neuer Tiefpunkt in einer langen Geschichte von blutigeb Übergriffen darstellen.

Dieser kleine Artikel soll auf die US-Handlungen eingehen und die Verlogenheit Washingtons aufzeigen. Ohne die inneren Probleme Venezuelas zu ignorieren, Probleme, die auch durch US-Sabotage und Sanktionen nur noch schlimmer worden.

Der US-Griff nach dem Öl Venezuelas begann natürlich nicht unter US-Präsident Trump.
Die USA haben Venezuela nie als souveränen Staat gesehen, sondern als ihre private Ölförderanlage. Schon seit den 1920er Jahren pumpten US-Konzerne wie Standard Oil (heute ExxonMobil) das schwarze Gold aus dem Boden, während das Land in Abhängigkeit gehalten wurde. Mit Hugo Chávez‘ Aufstieg 1999 endete diese Kolonialherrschaft vorübergehend, er nationalisierte die Industrie und verteilte die Einnahmen an die Armen und an das Volk von Venezuela. Die damalige Reaktion der USA? Wut und Rache. Washingtons Gier nach den größten Ölvorkommen der Welt treibt sie zu jedem Mittel: Von wirtschaftlicher Erpressung bis hin zu militärischen Invasionen. Auch Trump hat unverhohlen zugegeben, dass er das Öl als US-Beute betrachtet, und plant, US-Firmen nach einem Regimewechsel wieder einzusetzen. Das ist kein Schutz der Demokratie und des Volkes, sondern blanker Raubzug, ein altbekanntes Muster, das die USA in Ländern wie Irak oder Libyen perfektioniert haben, wo Ressourcen geplündert und Chaos zurückgelassen wurde. Man könnte natürlich noch weitere Beispiele nennen.

Unter Chávez wurde Venezuela zum Feindbild Nummer eins für die USA, weil er es wagte, unabhängig zu sein. Der gescheiterte Putsch von 2002 war ein klassisches US-Manöver: Dokumente beweisen, dass Washington Oppositionelle finanzierte und den Umsturz begrüßte, bevor Chávez allerdings triumphierend zurückkehrte. Millionen Dollar flossen über Tarnorganisationen wie die National Endowment for Democracy an Putschisten, um Chávez zu stürzen. Diplomatische Isolation, Spionage und wirtschaftlicher Druck folgten, alles unter dem Deckmantel von „Menschenrechten“, auch das kennen wir bereits aus der Geschichte. Die USA wollten und wollen ein Venezuela, das wie ein gehorsamer Vasall ihrer Politik folgt: Billigöl liefert, Anti-US-Allianzen meidet und US-Konzerne reich macht.

Chávez‘ Allianzen mit Kuba, Russland und Iran waren der wahre Dorn im Auge und nicht Korruption oder Armut, die die USA in ihren eigenen Verbündeten wie Saudi-Arabien ignorieren. Diese Fakten enthüllen einmal mehr die US-Außenpolitik als zynisches Spiel. Demokratie nur, wenn sie profitiert; Diktatur, wenn sie nützlich ist.

Natürlich ist Maduro kein Chávez, es fehlt an Charisma und Vision und natürlich leidet auch Venezuela unter Korruption, Hyperinflation und Massenexodus. Über 7 Millionen Menschen flohen aus dem Land und natürlich sind viele Probleme auch hausgemacht. Doch die USA haben diese Krise absichtlich angeheizt, um Maduro zu brechen. Seit 2017 ersticken Sanktionen gegen die Ölgesellschaft PDVSA das Land: Exporte halbiert, Importe um 70 Prozent gekürzt, Medikamente und Lebensmittel oft unerschwinglich. Diese Embargos sind wirtschaftlicher Krieg, sie töten Zivilisten, ohne die Elite zu treffen, diese lebt auch in Venezuela in Saus und Braus, auch dieser Umstand muss erwähnt werden.

Tausende starben durch fehlende Medizin, während die USA von „humanitärer Hilfe“ faseln. Trotz aller berechtigter Kritik an Maduro: Das sind Venezuelas Probleme, nicht die der USA. Washington sollte lieber vor der eigenen Haustür kehren. Chaos zu exportieren um von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken, war da schon immer ein sehr beliebtes Mittel der USA.

Nun zum angeblichen Kampf gegen den Drogenhandel: Eine weitere erlogene Rechtfertigung für Aggression und Krieg.
Trumps Behauptung, die Angriffe dienten der Drogenbekämpfung, ist eine Farce, erstunken und erlogen. Maduro wurde 2020 wegen „Narko-Terrorismus“ angeklagt, doch Venezuela ist kein Drogenzentrum. Als Transitroute für kolumbianisches Kokain (250–350 Tonnen jährlich) spielt es eine untergeordnete Rolle global: Nur 10–15 Prozent des US-Kokains kommen daher, während Mexiko und Kolumbien die Hauptquellen sind. Der „War on Drugs“ ist ein alter Vorwand für US-Interventionen, von Panama bis Mexiko, wo er mehr Tod als Erfolg brachte. Maduro bot sogar Gespräche an, doch Trump ignoriert das für seinen Krieg. Das ist keine Anti-Drogen-Strategie, sondern Tarnung für Ölraub und geopolitisches Gaunertum. Die USA, selbst der größte Drogenkonsument der Welt, sollten ihre eigene Sucht bekämpfen, statt fremde Länder zu bombardieren.

Die Entführung Maduros, ist ein neuer Tiefpunkt in der verbrecherischen US-Außenpolitik.
Einen gewählten Präsidenten zu entführen, daas ist der absolute Tiefpunkt, ein Akt internationalen Terrorismus, der die USA einmal mehr als Schurkenstaat entlarvt. Es ist Völkerrechtsbruch, ohne Kongress oder UN-Mandat. In Deutschland und anderswo loben Trump-Fanatiker das als „Heldentat“ und fantasieren von weiteren Entführungen, vielleicht sogar von Politikern wie Merz. Solche Wahnideen zeigen, wie toxisch US-Propaganda und dumpfer Populismus oftmals wirkt. Maduro mag umstritten sein, aber seine Entführung ist ein Präzedenzfall für globale Anarchie, die USA entscheiden, wer regiert, und wer verschwindet!

Venezuelas Isolation und eine wohl düstere Zukunft. Allein gegen die Globalverbrecher?
Venezuela steht relativ allein da, da Verbündete wie Russland und Iran selbst im Abwehrkampf gegen denselben imperialistischen Globalverbrecher-Block stecken. Somit kann keine starke Front gegen Washingtons Aggression gebildet werden, bis auf ein paar starke Worte der Solidarität vielleicht.

Wir müssen nun abwarten, wie sich die Lage entwickelt, übernimmt Vizepräsident Delcy Rodríguez? Greift das Militär ein? Oder installieren die USA ihre Vasallin María Corina Machado, die Nobelpreisträgerin, die als Demokratin vermarktet wird, aber in Wahrheit eine US-Marionette ist? Schaut man in die Geschichte: Irak, Afghanistan, Libyen, wo die USA „Freiheit und Demokratie“ brachten. Zerstörte Länder, Bürgerkriege, Millionen Tote. Venezuela erwartet nichts Gutes: Mehr Ausbeutung, weniger Souveränität, vielleicht ein paar mehr Brotkrümel für das Volk.

Ein weiterer Vorteil für Trump? Ablenkung von den Epstein-Akten, deren Enthüllungen seine Kreise bedrohen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt oder einfach Realität in einer Welt US-amerikanischer Verlogenheit.

Alexander Kurth

Erlebnisse im ÖPNV, unterwegs mit der Deutschen Bahn

Ach, die Verkehrswende! Das Wort schwebt durch die Luft wie ein Furz aus dem Auspuff eines alten Diesels. In einer heldenhaften Anstrengung, wird unsere einst weltbekannte Automobilindustrie in den Abgrund gestoßen, weil wer braucht schon Jobs und Innovation, wenn man stattdessen subventionierten Elektroschrott auf Rädern haben kann? Die Obrigkeit versucht uns zudem alle in den Öffentlichen Personennahverkehr zu zwängen.

Welch ein Paradies das ist! Der ÖPNV, dieser strahlende Leuchtturm des Fortschritts im bundesrepublikanischen Irrenhaus, befindet sich in einem Zustand, der an eine Leiche erinnert, die man vergessen hat zu begraben. Sie fault vor sich hin, riecht übel und zieht fast nur noch Maden an. Obwohl ich persönlich echte Maden zumindest noch zum Angeln nutzen kann.

Aber, wenigstens ist er umweltfreundlich, solange man die Emissionen und Ausdünstungen der verzweifelten Fahrgäste nicht mitzählt.

Ich persönlich meide den ÖPNV normalerweise wie die Pest. Corona-Gläubige, die immer noch mit ihren Masken herumlaufen, als wäre die Apokalypse nicht schon 2020 vorbeigekommen. Diese Typen und andere Paradebeispiele sind die perfekten Exemplare des BRD-Insassentums. Sie sind eine Symbiose aus purer Degeneration, Volkstod und kulturellem Untergang. Sie artikulieren sich wie Affen, die gerade aus dem Zoo entkommen sind – und nein, ich rede hier nicht nur von Menschen mit Migrationshintergrund, ich meine den typischen BRD-Bürger, dessen Hirn durch jahrelanges RTL2-Glotzen, amerikanische UN-Kultur (die Art, die uns mit Superheldenfilmen und Fastfood vergiftet) und den Konsum von GEZ-Müll zu Brei zerfallen ist. Diese Zombies sitzen da, starren in ihre Smartphones und grunzen Laute die sie als Musik bezeichnen, während sie den Niedergang ihrer eigenen Spezies feiern. Wenn ich Affen sehen will, gehe ich in den Zoo der ist entspannter als die Nutzung der DB und die Viecher sind ehrlicher.

Aber manchmal, manchmal zwingt das Leben einen in diesen rollenden Brutstätten der Degeneration. So fuhr ich vom Großraum Leipzig an die Nordsee. Von den insgesamt acht Verbindungen, die wir hin und zurück absolvieren sollten, waren sage und schreibe zwei pünktlich. Zwei und die waren regionale S-Bahnen. Das ist eine Trefferquote, die selbst ein Blinder mit Pfeil und Bogen übertrifft. Der Rest? Ein Festival der Verspätungen, Ausfälle und improvisierter Umleitungen, die uns durch Bahnhöfe führten, die wir sonst nie kennengelernt hätten.

Weil, warum nur viermal umsteigen, wenn man sechsmal kann? Ist wohl das Bonusprogramm der DB, von dem man immer wieder hört. Bei jedem Ausfall gab’s zumindest gratis eine Ersatzverbindung, die natürlich auch verspätet war oder ganz ausfiel.

Und während man so durch diese Geisterbahnen gondelt, wird klar, wo die Prioritäten der Deutschen Bahn liegen. Nicht bei Pünktlichkeit, Sauberkeit oder funktionierenden Zügen – nein, nein! Das wäre zuviel verlangt. Stattdessen schmücken sie ihre Bahnhöfe mit Treppen im Pride-Modus: Regenbogenfarben überall, weil hetero ja so uncool ist. Stellen Sie sich vor, Sie stolpern über eine Stufe, weil der Zug mal wieder 45 Minuten zu spät ist, und landen in einem Farbenmeer, das Ihnen sagt: „Sei stolz auf deine Verspätung!“ Es ist, als würde die DB sagen: „Wir können keine Züge reparieren, aber wir können sicherstellen, dass Ihre Frustration bunt ist.“ Dann die Toiletten! Oh, diese Oasen der Hygiene, wo der Gestank von Urin und Verzweiflung Sie regelrecht umhaut.

In den Toiletten springen Ihnen zumindest DB-Aktionen für die Ukraine entgegen und sie wissen sofort wo ihre Steuergelder hingehen. Plakate, die Sie anflehen, für ihren Frieden zu spenden, während Sie auf einem Klo sitzen, das aussieht, als hätte es den Zweiten Weltkrieg überlebt und das ohne Reinigung. Fehlt nur noch das Klitschko aus dem Lokus auftaucht und sagt: Bitte spendet.

Ein weiterer Höhepunkt gefällig? Bitte sehr! Die Züge selbst. Manche sehen aus, als hätten sie in den 80ern aufgegeben und seien seitdem nur noch aus Mitleid am Laufen. Abgerockt, versifft, mit Graffiti verschandelt. Und die DB? Die klebt einfach Hinweise drauf nach dem Motto: „Dieser Zug sieht aus wie außer Betrieb, ist er aber nicht!“ Ernsthaft? Wenn man das nicht mit eigenen Augen sieht, hält man’s für Satire halten, wie so vieles in dieser Republik.

Willkommen in der BRD, wo der Zug des Fortschritts längst entgleist ist und niemand den Bremshebel findet.

Zum Abschluss noch was positives, will ja nicht nur meckern. Das Zugpersonal war durchweg nett und freundlich. Das lag wahrscheinlich an unseren beiden Fellnasen, die als Reisebegleiter fungierten.

Alexander Kurth

Neues aus der BRD-Familienpolitik. Teil 2.

Neues aus der BRD-Familienpolitik für 2026
Teil 2: Unterhalt – das ewige Streitthema

Über Unterhalt zu sprechen ist schwierig. Nicht, weil die Regeln so kompliziert wären, sondern weil kaum ein anderes Thema so emotional aufgeladen ist. Es gibt hier keine saubere Trennung in richtig und falsch, in Täter und Opfer. Es gibt Geschichten – unzählige. So unterschiedlich, so dramatisch und so verletzend wie Sterne am Himmel. Und jede einzelne fühlt sich für die Betroffenen absolut real an.

Unterhalt ist fast nie eine rein sachliche Frage. Immer schwingt etwas mit: Schuld, Enttäuschung, Verletzung, manchmal auch Wut. Da ist der Mann, der sagt, seine Frau habe ihn betrogen, sei gegangen, und jetzt müsse er zahlen, bis er selbst kaum noch über die Runden kommt. Und daneben steht die Frau, der man schwer erklären kann, warum sie Verständnis haben soll, nachdem sie nach fünfzehn Ehejahren für eine deutlich jüngere Frau verlassen wurde und plötzlich allein mit Kindern dasteht.

Dann gibt es Patchworkfamilien. Neue Partnerschaften, neue Kinder, alte Verpflichtungen. Menschen, die versuchen, Verantwortung zu übernehmen, und dabei erleben, dass das System auf seltsame Weise rechnet. Gerade hier wird die Widersprüchlichkeit besonders deutlich. Wenn es um Unterhalt geht, zählen neue Kinder oft nicht mit. Stiefkinder werden nicht angerechnet, wenn berechnet wird, wie viel jemand angeblich noch zur Verfügung hat. Das System tut dann so, als existiere diese neue Familie finanziell nicht.

Geht es zum Beispiel um Kita-Gebühren, Förderungen oder staatliche Leistungen, sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus. Dann zählt das Einkommen sehr wohl. Dann wird gerechnet, als trüge derselbe Mensch selbstverständlich Verantwortung für alle – obwohl genau diese Verantwortung an anderer Stelle zuvor ausgeblendet wurde.

Was dabei auch oft übersehen wird: Dieses System drückt nicht selten zwei Existenzen gleichzeitig nach unten. Der eine Elternteil zahlt mehrere hundert Euro Unterhalt, arbeitet, trägt Verantwortung und rutscht trotzdem gefährlich nah ans Existenzminimum. Auf der anderen Seite steht der betreuende Elternteil, der zwar Unterhalt erhält, diesen bei Bezug von Bürgergeld aber nahezu vollständig angerechnet bekommt. Mehr Geld bleibt also auch dort nicht.

Am Ende leben dann zwei Haushalte am Limit. Zwei Fraktionen am Existenzminimum. Und für das Kind entsteht dadurch keine echte zusätzliche Stabilität. Das Geld wird verschoben, verrechnet, angerechnet – aber das Grundproblem bleibt bestehen.

Steigender Unterhalt führt deshalb nicht automatisch zu mehr Sicherheit für Kinder. Sehr oft führt er zu mehr Streit, mehr Frust und mehr gerichtlichen Auseinandersetzungen. Besonders dort, wo Familien nicht mehr der klassischen Vorstellung entsprechen – bei Patchwork-Konstellationen, bei neuen Partnerschaften, bei mehreren unterhaltsberechtigten Kindern. Das System zeigt wieder seine Fratze und wirkt als Konfliktverstärker denn als familienpolitische Lösung.

Politisch wird Unterhalt dennoch meist technisch behandelt. Tabellen, Beträge, Anpassungen. Für 2026 steigen die Mindestunterhaltsbeträge erneut. Auf dem Papier ist das eine Reaktion auf steigende Lebenshaltungskosten. In der Realität bedeutet es für viele vor allem zusätzlichen Druck, weil der Selbstbehalt nicht im gleichen Maß wächst und das eigene Leben längst teurer geworden ist.

So entsteht der Eindruck, dass der Staat Verantwortung zwischen Eltern hin- und herschiebt, statt Familienstrukturen wirklich zu stabilisieren. Unterhalt wird erhöht, ohne das System als Ganzes zu denken – ohne Kindergeld, Steuerrecht, Wohnkosten und moderne Familienrealitäten zusammenzubringen. Am Ende stehen sich Menschen gegenüber, die sich gegenseitig als Gegner wahrnehmen, obwohl sie eigentlich dasselbe wollen: ein stabiles Leben für ihre Kinder.

Unterhalt ist notwendig, keine Frage. Kinder brauchen Sicherheit. Aber solange Familienpolitik hier vor allem als Rechenaufgabe verstanden wird, bleibt Unterhalt oft weniger Lösung als Konfliktverstärker – und Eltern werden gegeneinander ausgespielt, während sich das System selbst entlastet.

RW

Die ehrliche Neujahrsansprache von Friedrich Merz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Rentner, die gerade ihre Heizung abdrehen,
liebe Arbeiter, die sich fragen, ob sie dieses Jahr noch eine Stelle haben,
und liebe Jugendliche, die sich schon mal an den Gedanken gewöhnen können, dass ihr Leben teurer wird als eure Träume und das ihr in Zukunft an der Front verrecken könnt.

Ein neues Jahr ist da, und ich, Friedrich Merz, Ihr Bundeskanzler mit dem Herz aus purem Kapitalismus und BlackRock-Aktien, möchte Ihnen ausnahmsweise einmal die volle Wahrheit servieren. Kein Geschwafel von „Aufbruch“ und „Zusammenhalt“. Nur die nackte, kalte, bittere Wahrheit!

2025 habe ich die Wahl gewonnen, indem ich Ihnen alles Mögliche versprochen habe: Steuersenkungen, weniger Bürokratie, sichere Renten, starke Wirtschaft. Tja, Pech gehabt. Ich habe so ziemlich jedes einzelne Versprechen gebrochen und das mit einem Lächeln, das man nur bekommt, wenn man weiß, dass man nie persönlich dafür bezahlen muss. Denn Ihr seid einfach zu blöd und geduldig mir die Rechnung zu servieren, ihr seid echte Schafe.

Die Steuerentlastung? Stattdessen gibt’s jetzt eine „Sonderabgabe für unseren Frieden“. Der Bürokratieabbau? Wir haben einfach neue Ministerien erfunden, damit noch mehr Formulare ausgefüllt werden können. Und die Rente? Nun ja, die bleibt sicher, sicher niedrig!

Ich bin ein Kriegstreiber, und ich stehe dazu. Ich liebe es, wenn morgens die Schlagzeile kommt: „Deutschland liefert wieder schwere Waffen“. Das gibt mir so ein warmes Gefühl, etwa wie ein Kaminofen, nur dass der bei Ihnen zu Hause ja ausgeschaltet ist, weil Strom zu teuer geworden ist. Die Sanktionen gegen Russland? Mit meine Idee, mein Baby. Und sie funktionieren prächtig: Unsere Wirtschaft geht den Bach runter, Mittelstand pleite, hohe Energiepreise aber hey, wenigstens kann ich Putin ein bisschen ärgern. Ach nein, der heizt weiter mit Gas und verkauft es an andere Handelspartner. Gas das wir früher zu günstigen Preisen gekauft haben. Dafür heizen wir jetzt mit Hoffnung. Nur Hoffnung brennt nicht besonders gut.

Und weil wir gerade beim Thema Völkerverständigung sind: Ja, ich unterstütze den Genozid in Gaza und werde das auch weiter tun. Mit Hingabe zur Staatsräson. Mit Waffen und viel Geld. Mit Schweigen in den richtigen Momenten. Humanität ist schließlich etwas für Menschen mit Herz. Ich brauche allerdings weiter Euer Steuergeld für Waffen und neue U-Boote.

Die Sozialpolitik fragt ihr? Die werde ich weiter zerstören und zwar mit Freude. Bürgergeld? Weg. Pflege? Selbst zahlen. Krankenhäuser? Da schließen wir ein paar, spart Personal und Geld was wir wo anders benötigen. Schulen? Na ja, Bildung ist wichtig, aber nicht so wichtig wie ein neues Kampfflugzeug. Um bei Amazon am Fließband zu stehen, langt schließlich auch ein Hauptschulabschluss.

Wir brauchen schließlich mehr Geld für Krieg. Viel mehr ihr Schafe. Panzer sind nämlich teuer und Panzer lügen nicht im Gegensatz zu Wahlprogrammen. Die Armen werden ärmer, die Reichen (also Leute wie ich) werden reicher und die Mittelschicht.

Liebe Bundesbürger: Sie dürfen weiter stolz sein. Stolz darauf, dass Ihr hart erarbeitetes Geld in Dinge fließt, die laut explodieren und Menschenleben vernichten, statt in Dinge, die leise helfen. Stolz darauf, dass wir moralisch auf der richtigen Seite stehen, auch wenn diese Seite gerade ein Trümmerfeld ist.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes, gesundes neues Jahr 2026. Möge Ihre Stromrechnung erträglich bleiben, möge Ihr Job noch ein paar Monate halten, und möge die nächste Eskalation bitte erst im Februar kommen, ich habe im Januar noch Skiurlaub in Davos mit Leuten, die Kriege wirklich verstehen.

Ihr Friedrich Merz