#Tageskolumne von Ute Fugmann

Samstag. Berlin. 
Letzte Nacht wurde am Dorfplatz an der Rigaer Strasse Ecke Liebigstrasse im Stadtteil Friedrichshain ein Mannschaftswagen der Berliner Polizei mit pinkfarbenen Farbbeuteln attackiert. Mehrere Fahrzeuge in der Nähe wurden ebenfalls durch Farbspritzer beschädigt, teilte die BZ kurz und knapp mit. 
Die Gewerkschaft der Polizei – GdP Berlin wird auf ihrer Facebook-Seite konkreter. Sie schreibt von einem sinnbefreiten Angriff auf die Kollegen der 14. Einsatzhundertschaft, welcher danach von der (linksautonomen) Szene in den sozialen Medien gefeiert wurde.
Die GdP fordert von dem rot-rot-grünen Senat eine transparente Aussage ob die gewünschte Polizeipräsenz für dieses Gebiet keine Geltung besitzt und wie man zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf Menschen steht, wenn die Polizei es auch nur wagt, die Kiez-Idylle zu stören. 
Hmm. 
Bisschen Unmut könnte man reininterpretieren. 
Mit der Idylle ist es auf der ‚Sea watch 3‘ vorbei. Die Kapitänin Carola Rackete (31) ist erstmal von der italienischen Polizei festgenommen und der Schlepperkahn beschlagnahmt worden. Bei der illegalen Einfahrt in den Hafen von Lampedusa rammte die Piratin, wie sie von Italiens Innenminister Matteo Salvini treffend bezeichnet wird, noch vorsätzlich ein Zollboot, welches das Anlegen verhindern wollte. 
Das NGO-Schiff fischte am 12. Juni vor der libyschen Küste 40 Goldbärchen auf. Deutschland, Portugal, Frankreich und Luxemburg teilen sich die goldige Fracht. Zwischen 3 und 10 Jahren Haft drohen der spätpubertären Göre am Steuerrad.
Am Rad dreht auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Nicht neu. „Bei der Bundeskanzlerin wird deutlich, dass dieser Klimasommer gesundheitliche Auswirkungen hat…“. Sie bezog sich auf Merkels erneute Zitterpartie. Mich schüttelt es bei beiden. 
Martin Dulig, sächsischer Wirtschaftsminister und SPD-Landesvorsitzender, war nicht geschüttelt oder gerührt, als er bereits Mitte Mai eine Softair-Waffe im Style des Sturmgewehrs 36 der Firma Heckler & Koch zu sich nach Hause geliefert bekam. Er fasste es als Drohung auf. Der sächsische Pumuckel ähm Ministerpräsident Michael Kretzschmer gab seinen Senf dazu. „Es ist eine Riesen-Sauerei, dass Martin Dulig jetzt ein Spielzeuggewehr, eine Maschinenpistole nach Hause geschickt wurde…“. Genau! Warum nur ihm?
Stopp! 
Maschinenpistole? Kam noch ein Paket? Hmm. Der Sohni wird das Zeug schon bei seinen Kumpels von der vermummten Truppe verticken können. Ein Kasten Sterni söllte rausspringen. 
Prost Antifa!
Schönen Tag!

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