#Tageskolumne Ute Fugmann

Donnerstag. Berlin.

Der Senat hat Pläne die Zeckenburg Rigaer Strasse 94 in Friedrichshain trotz klammer Kassen zu kaufen.

Warum?

Um einen handlungsfähigen Eigentümer zu haben und um Recht und Ordnung durchzusetzen, begründet Innensenator Andreas Geisel das fragliche Ansinnen. Das besetzte Haus, welches seit Jahren als Hochburg der linksradikalen Szene in Deutschland gilt, hat derzeit wohl keinen ansprechbaren oder greifbaren Besitzer.

Sehr dubios.

Die normalen Anwohner des krawallbehafteten Objektes befürchten, dass ein legales ‚buntes Biotop‘ toleriert und gefördert werden soll.
Vom 26. bis 29. September sollen auch in der Hauptstadt Aktionstage unter dem Titel ‚Tu mal wat‘ stattfinden. Ein Bündnis linksradikaler Gruppen hat zu ’stillen‘, ‚lauten‘ und ‚öffentlichen‘ Hausbesetzungen aufgerufen.

Ich schlage die örtlichen Asylbewerberunterkünfte als potentielle Ziele vor. Die Kampferfahrungen wären zumindest gerechter verteilt.


Beim INSM-Bildungsmonitor der 16 Bundesländer belegt Berlin den letzten Platz. Den Vergleich der Länder veröffentlichte das Institut der Deutschen Wirtschaft im Auftrag der arbeitgebernahen ‚Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft‘. Hmm.

Tut mal wat.


Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey von der SPD tut vielleicht wat. Sie stellt ihren Rücktritt in Aussicht. Hat die ein Fahrrad? Nein. Oder vielleicht doch?

Egal.

Darum geht es nicht. Es geht um die drohende Aberkennung ihres Doktortitels durch die Freie Universität Berlin.

Gegen Pöbel-Ralle und das gerupfte Suppenhuhn tritt sie in diesem Fall auch nicht im Rennen um den Parteivorsitz an. Welch Verlust. Das Fahrrad würde bleiben.


Ob es im Aldi in der Leipziger Eisenbahnstrasse Fahrräder im Angebot gab, weiss ich nicht. Gestern Abend kamen gegen 20.30 Uhr zwei Männer vor dem Discounter in der Waffenverbotszone in Streit. Das sich schnell ansammelnde Publikum versuchte zu schlichten. Einer der Herren zog ein Pfefferspray und besprühte seinen Gegner und zwei Kinder, bevor er mit einem Auto davon fuhr. Wenigstens mal nur Schärfe ohne Messer.


Ganz ohne Zusätze wünscht sich Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD das Trinkverhalten der Deutschen. Natürlich ganz im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes rät sie dazu, Leitungswasser zu trinken. Das spart Geld, Energie und unnötige Verpackungen. Ich glaube mein Hund Fritz ist bei den Sozen.


Schönen Tag!

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