#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Samstag.

Was macht man am Wochenende vor dem Jahreswechsel? Richtig, man schaut sich eine Honigfalle aus der Nähe an. Zusammen mit Egbert Ermer ging’s nach Aue auf den Altmarkt. Das ist ein Ortsteil der sächsischen Grossen Kreisstadt Aue – Bad Schlema im Erzgebirgskreis.

Die Bergbaustadt sorgte am Heiligabend für unschöne Schlagzeilen. Die ortsansässige Kirchengemeinde St. Nikolai bekam Besuch von ihren eigenen Gästen. Ein 51 jähriger Kirchenangestellter wurde lebensgefährlich verletzt.
Grund genug für eine Demonstration der eingeborenen Bevölkerung gegen die Missstände im Land. Die Kirche ruft zum Friedensgebet dagegen auf. Frieden ist immer gut.

Der hiesige Stadtrat Stefan Hartung rief zur Demo auf. Im Aufruf verschwieg er seine Partei. Der Aufschrei der Alternative und anderen Rettern des Abendlandes liess nicht lange auf sich warten. Die Honigfalle wurde zum Knieschuss. Mehrere tausend Heimatliebende folgten dem Aufruf trotzdem oder gerade deswegen!
Stadtrat Hartung von der NPD eröffnete die Veranstaltung. Er ist ein Mann aus Fleisch und Blut. Seit zehn Jahren ist er im Stadtrat aktiv und seit 15 Jahren in der NPD. Er geht arbeiten und hat drei Kinder. Er rief in seiner Ansprache dazu auf gutes anständiges Benehmen zu wahren. Gewalt lehnt er strikt ab. Nicht nur heute.

Die Pressemitteilung beziehungsweise die Warnung der AfD hat ihn trotzdem getroffen. Hartung hatte sogar den Kirchen- Superintendenten Dieter Bankmann dazu eingeladen. Dieser lehnte jedoch mit dem Verweis auf seelsorgerliche Hilfe ab. Mit einem Zitat von Angela Merkel rundete er das verlogene Treiben von Kirche und Staat ab.

Die Bürgerbewegung ‚Pro Chemnitz‘ sagte sofort ihre Unterstützung zu. Ohne ‚wenn und aber‘! Dessen Chef Martin Kohlmann überraschte mit einer Predigt. Er hatte seine Bibel dabei. Aus dem alten Testament zitierte er bezüglich Fremdlingen und Flüchtlingen. Das ist ein Unterschied! Erstere bedürfen Schutz, Zweitere werden in der Heiligen Schrift als Strafe Gottes benannt. Fazit: Wer die Bibel liesst, weiss mehr! Auch zum Thema Umvolkung. Kohlmann wäre ein guter Prediger für das Abendland!
Als Sänger taugt er nicht wirklich. Trotzdem wurde zum Abschluss der Veranstaltung gesungen. Bei den traditionellen erzgebirgischen Steigerlied und ‚Deitsch und frei‘ bin ich nicht textsicher. Aber die Nationalhymne kann ich. Alle anderen auf dem Platz natürlich auch!
Danke den Organisatoren und Teilnehmern!

Schönen Tag!

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