#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Freitag.

Berlin. Was Kleines zuerst. Ein 16 jähriger smarter Fahrer lieferte sich ein Rennen mit der Polizei in Neukölln. Mehrfach sei der junge Smart-Fahrer mit bis zu 120 km/h über ‚Rot‘ gefahren. Halb so schlimm. In der Rungiusstrasse wurde der Kleinwagen gestoppt. Die Mutter war wohl schlimmer. Diese war kaum zu bändigen und spuckte nach ihrem Filius, welcher sich den Rollschuh unerlaubterweise genommen hatte. Sohni blieb mit seinem Beifahrer in Gewahrsam. Besser ist das. Berlin halt.

In der Nähe zur Hauptstadt liegt Kleinmachnow. Dort ist alles noch viel schlimmer! Metzger trugen ein T-Shirt mit einem Hitler-Zitat! Unglaublich. Richtig! Es war kein Zitat. Schon gar nicht von Hitler! ‚Hart wie Stahl, zäh wie Leder – das sind die deutschen Fleischzerleger‘, stand auf der Brust. Skandal! Das eigentliche Zitat zur damaligen gewünschten Jugend lautete ‚Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl‘. Fast dasselbe. Fast. Ich muss mal die Vileda-Werbung kontrollieren. Nicht, dass dort jemand zäh am Putzen ist.

Saskia Esken ist auch ein zähes Leder ähm ein zäher Brocken. Die SPD-Vorsitzende zweifelt die Strategie der sächsischen Polizei in der Silvesternacht in Leipzig an. Vielleicht söllten die Einsatzkräfte beim nächsten mal einfach die Saskia vorweg schicken. In Connewitz wäre dies ein Vollzeit-Job. Staatspolitisch unbedenklich noch dazu.

Apropos Silvester. Chemnitz war mit der Knallerei die Feinstaub-Hochburg Sachsens. Trotzdem gab es Überlebende. Zähes Volk!
Carola Rackete war aber nicht dabei. Weder in Chemnitz noch in Celle. In der niedersächsischen Stadt sollte die Ex-Kapitänin des Schlepperkahns ’sea watch 3′ auf Antrag der ‚Die Partei‘ Ehrenbürger werden. Das wurde im Stadtrat abgelehnt. Oberbürgermeister Jörg Nigge von der CDU sagte dazu: „Weder stammt Frau Rackete aus Celle, noch hat sie sich in irgendeiner Weise um unsere Stadt verdient gemacht“. Glück gehabt!

Im französischen Villejuif in der Nähe von Paris hatten ein 56 jähriger Mann und drei weitere Personen weniger Glück. Ein Messermann tötete Ersteren und verletzte die anderen, bevor er in der Nachbargemeinde L’Hay-Les-Roses von Polizisten erschossen wurde. Die Information, dass der Täter ‚Allahu akbar“ gerufen haben soll, konnte zuerst nicht bestätigt werden. Zuzweit reicht auch.

Schönen Tag!

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