Ein fiktives Interview mit Angela Merkel

Guten Tag Frau Merkel, wir waren eigentlich schon um 10:00 Uhr verabredet, jetzt haben wir fast 13:00 Uhr.

Merkel: Um 10:00 Uhr hatte ich noch ein paar Nachwirkungen von der gestrigen Flasche Wein, aber jetzt geht es wieder. Die Flasche schenkte mir Martin Schulz.

Ich: Soll ich im Hintergrund vielleicht die Nationalhymne abspielen lassen? Das könnte eventuell die Zuschauerzahlen erhöhen?

Merkel: ( zittert) Etwas anderes vielleicht?

Ich: Feine-Sahne-Fischfilet?

Merkel: Nein danke, das gab es bereits gestern schon zum Mittagessen.

Ich: Was sagen Sie denn dazu, dass sich über ihr Königreich ein schwarzer Schleier gelegt hat?

Merkel: Hat es das? Leider bekomme ich zur Zeit nichts mit. Ich habe ja Hausarrest und auch sonst habe ich wenig Zeit mich mit den Problemen des einfachen Volkes zu befassen.

Ich: Ich meinte eigentlich den Corona-Schleier.

Merkel: Oh, da haben wohl gewisse Experten mal wieder nicht richtig zugehört. Ich sagte ausdrücklich, dass ich einen Graben und keinen Schleier wollte.

Ich: Frau Merkel, verstehen Sie denn nicht? Wir haben in Deutschland eine Krise. Es existiert vielleicht bald gar kein Unternehmen mehr, was Ihnen einen Graben baut.

Merkel: ( Schaut verwirrt )

Ich: Frau Merkel, Sie haben doch vor wenigen Tagen wegen dieser Krise eine Rede vorgetragen.

Merkel: Ja, schließlich bin ich die beliebteste Kanzlerin aller Zeiten und meine Landsleute lieben mich, vor allem die Neubürger.

Ich: Da haben wir aber andere Erkenntnisse, ohne die aktuellen Beschränkungen und Ausgangssperren hätte wohl kaum einer eingeschaltet.

Merkel: Das ZDF hat mir aber versichert, dass es hohe Einschaltquoten gab und gibt wenn ich im TV bin. Ich möchte mich in dieser Hinsicht auch nochmal bei den Öffentlich Rechtlichen Sendern bedanken, wir haben gerne der Erhöhung der Zwangsgebühren zugestimmt.

Ich: Sie wissen doch, dass das ZDF sehr lückenhaft berichtet?

Merkel: Ja, das ZDF könnte ruhig etwas ausführlicher über meine herausragenden Leistungen berichten. Schließlich geht es den Menschen so gut wie noch nie in Deutschland.

Ich: Frau Merkel, wollen wir mal über Deutschland reden?

Merkel: Ähm ( und faltet die Raute und zittert )

Ich: Wie steht es denn um unser Gesundheitssystem tatsächlich?

Merkel: Ich denke Herr Spahn, hat durch seine engen Kontakte zur Pharma-Lobby eine gute Arbeit geleistet. Jegliche Kritik ist konterrevolutionäre und rechte Hetze!

Ich: Frau Merkel, verstehen Sie denn den Ernst der Lage nicht? Die Kliniken und Krankenhäuser sind auch außerhalb der aktuellen Situation am Limit, mehr und mehr Krankenhäuser schließen und es herrscht ein akuter Ärztemangel. Hinzu ist für viele Menschen die Kontaktsperre eine zusätzliche Belastung.

Merkel: Das ist auch gut so, denn wer mit mir Kontakt hat übersteht es sowieso nicht. Vor allem Männer. Denken Sie mal an Röttgen und De Maiziere oder meinen Ziehvater Helmut Kohl.

Ich: Was wissen Sie denn über Corona?

Merkel: Das dieses Virus kein Alkohol verträgt. ( rülps ) Das hat doch der Spahn selbst gesagt. Hinzu erfreuen sich Schulz und Junker bester Gesundheit.

Ich: Aber Herr Spahn ist kein Arzt.

Merkel: Nun ja, manche meinen ich wäre auch keine geeignete Kanzlerin. Wir wissen schon was das Beste für dieses Volk ist. Wie auch mein Wonneproppen Peter Altmaier, der versichert das kein Arbeitsplatz verloren geht.

Ich: Wenn diese Krise vorbei ist, was gedenken Sie danach zu tun?

Merkel: Als erstes werden wir einen neuen Ministerposten schaffen und ich werde vielleicht erneut als Kanzlerin zur Verfügung stehen.

Ich: Welchen?

Merkel: Seuchenminister, damit die Klopapierneurosen endlich ein Ende finden.

Ich: Das ist doch aber keine zielorientierte Maßnahme.

Merkel: Ich hab doch aber dem Habeck versprochen, dass er ab 2021 mitregieren darf und auch die Grünen brauchen Ministerposten.

Ich: Wäre Herr Lindner dafür nicht auch geeignet?

Merkel: Das kommt auf die zukünftigen Mehrheiten an. Im Prinzip ist jeder Willkommen, der akzeptiert das ich Kanzlerin bin und bleibe.

Ich: Frau Merkel, sie und ihr Kabinett erkennen hoffentlich das aktuell der Mittelstand zerstört wird und das viele Menschen pure Existenzangst haben?

Merkel: Da kann ich nur nochmals unseren Peter Altmaier zitieren. Kein Job wird verloren gehen.

Ich: Wer soll eigentlich ihre Nachfolge antreten?

Merkel: Falls ich nicht nochmal kandidieren sollte, könnte ich mir Herrn Spahn vorstellen.

Ich: Aber Frau Merkel, welcher Deutsche wird einen Kanzler wählen, der vielleicht hunderte von Opfern zu verantworten hat? Da kämen die Bürger ja vom Regen in die Traufe.

Merkel: Sie klingen wie manche Politiker, die ständig auf meinen Fachkräften und Traumatisierten rumhacken.

Ich: Andere Frage, Frau Merkel, benutzen Sie eigentlich das Internet?

Merkel: Höchstens mal bei einer Wein…Ähm Kaffeepause, wenn ich im Kanzleramt sitze.

Ich: Sind sie schon mal auf Seiten gestoßen, wo man gegen Sie äußerst beleidigend vorgegangen ist?

Merkel: Wenn Sie wüssten, was ich da schon zu lesen bekam. Deswegen habe ich mich bei Facebook ja auch abgemeldet.

Ich: Welcher Satz tat ihnen besonders weh?

Merkel: Jede Kritik schmerzt, wenn man bedenkt was ich für die Menschen in diesem Land getan habe. Deshalb müssen wir konsequenter gegen rechte Hetze vorgehen, gerade in diesen Zeiten. Hier werde ich mich ebenfalls für eine Budgeterhöhung einsetzen.

Ich: Was wollen Sie den Menschen noch sagen?

Merkel: Wir schaffen das!

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