Neues zum Mehrfachmord in Hanau.

Mehrfachmord von #Hanau: Interpretation nach Lust & Laune der Obrigkeit?

Die #Corona-Krise bestimmt momentan die Schlagzeilen, trotzdem schaffte es eine brisante Meldung in die Leitmedien. Dabei geht es um den Mehrfachmord vom 19. Februar in Hanau. Für Presse und Altparteien stand sofort fest, aus welcher Ecke der Täter kommen musste und auch mit welchem Motiv. Es wurde diesbezüglich lautstark verkündet: rechts und rassistisch. Sofort feuerte der politische Mainstream aus allen Rohren. Von Pegida über AfD bis hin zum patriotischen Bürger wurden alle national denkenden Menschen unter Generalverdacht der Mitverantwortung gestellt. Selbst Forderungen nach einem AfD-Verbot wurden laut. Über Wochen hinweg instrumentalisierte man die Toten von Hanau; und die etablierte Bundespolitik gab sich in Hanau aufgeregt die Klinke in die Hand.

Politiker wie André Poggenburg, MdL, der am Rande einer Kranzniederlegung in Hanau diese Instrumentalisierung scharf kritisierte, gerieten hingegen ins Fadenkreuz der Leitmedien – einige Redakteure agierten auf Antifa-Niveau und auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) ließ in seinen Stellungnahmen jeglichen Anstand und Respekt gegenüber dem Abgeordneten vermissen.

In den letzten Tagen schaffte es Hanau zurück in die Schlagzeilen. Plötzlich mussten die Leitmedien kleinlaut einräumen, dass „Rassismus nicht Hauptmotiv des Anschlages“ und der Täter kein typischer Rechtsextremist sei. Dies hätte die Auswertung von Datenmaterial laut BKA ergeben. Der Täter litt offenbar an Paranoia, es sei zudem kein Hinweis gefunden worden, dass sich Tobias R. mit rechter Ideologie befasste. Auch Nachbarn, Arbeitskollegen und Bekannte bestätigten dies. So spielte Tobias R. sogar in einem Fußballverein, der vorwiegend aus Spielern mit Migrationshintergrund bestand.

Da diese Meldung wohl keinesfalls der von oben gewünschten Berichterstattung entsprach, ruderte das BKA mittlerweile doch wieder zurück. Heute meldete sich BKA-Chef Holger Münch bei Twitter zu Wort. Das BKA bewertet laut Münch die Tat doch wieder als rechtsextremistisch und auch die Tatbegehung beruhe auf rassistischen Motiven.

Man bekommt mittlerweile den Eindruck, man agiert bei der Berichterstattung zu Hanau nach der Devise: Was nicht passt, wird passend gemacht. Wir werden die Entwicklung natürlich im Auge behalten und über aktuelle Neuigkeiten wie gewohnt ungetrübt berichten.

Eines sollten sich unsere Regierungs- und Hauptmedienvertreter allerdings zukünftig sparen: das moralisch überhebliche Kritisieren anderer Regierungen und Staatsmedien. Dafür stapelt sich der Dreck vor der eigenen Haustür mittlerweile viel zu hoch.

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