Tageskolumne 31.03.2020

Berlin. Im Stadtteil Wedding gab es am Sonntagabend gegen 21.15 Uhr einen gravierenden Verstoss gegen das Kontaktverbot auf dem Lidl-Parkplatz in der Müllerstrasse. Zwei Zeuginnen im Alter von 30 und 39 Jahren gaben bei der später eintreffenden Polizei an, dass zuvor mindestens drei PKWs auf den Parkplatz gefahren sein sollen. Mindestens drei? Weiter reichte es anscheinend mit dem Zählen nicht. Egal. Aus den Autos sollen mindestens zehn Männer gestiegen sein. Okay. Also drei mal drei plus vielleicht ein oder zwei. Dann waren die Finger alle. Auch egal. Ein 45 Jähriger wurde mit Schlagwerkzeugen und Reizgas attackiert und dessen 44 jähriger Begleiter angegriffen. Die beiden erlitten Augenreizungen und Ersterer eine Platzwunde am Kopf. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und insbesondere ob ein Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung besteht, die sich am Nachmittag vor zwei Wochen in er Marktstrasse zugetragen hatte. Hmm. Am Nachmittag vor zwei Wochen. Na ja.

In Berlin fordern jetzt Linke und Grüne auch in der Corona-Krise den längeren Aufenthalt im Freien wieder zu erlauben. Klar! Die kennen ihre Pappeimer! Die Innenpolitiker Niklas Schrader und Benedikt Lux forderten am Montag im Innenausschuss die Lockerung der Ausgangsbeschränkungen. Alleine oder zu zweit oder in Familie auf der Wiese im Park müsste möglich sein. Lux hält auch die Sinnhaftigkeit der Pflicht einen Ausweis mit sich zu tragen für fragwürdig. Hmm. Warum? Ich hab meinen Ausweis letztes Jahr teuer neu kaufen müssen. Ich bin auch nur ganz knapp am Bussgeld dran vorbei geschrammt. Und dass, obwohl ich definitiv als Deutsche in Deutschland geboren bin. Na gut. In Dresden. Mir sind schon immer andersch!

Die Londoner sind auch anders. Ein Taxifahrer hat sich über Bargeld mit dem Corona-Virus infiziert. Der 56 jährige Droschkenkutscher Kurash wollte in der Pandemie-Zeit seinen Job nicht aufgeben und Menschen von A nach B befördern. Der Gute begab sich nach ersten Symptomen laut ,The Sun’ in Selbstisolationen seinem Haus in Chigwell im Osten Londons. Noch Anfang März hatte er geprahlt, er habe Menschen mit Covid 19 die Hand geschüttelt. Das werde er auch weiterhin tun. Hmm. jetzt nicht mehr. Im Taxi gibt es halt kein Waschbecken.

In Österreich wird das nicht passieren. Dort geht man nur noch mit Mundschutz einkaufen. Das ist jetzt Kurz-pflichtig angekündigt Pflicht.
In Deutschland undenkbar. Erstens gibt es keine Mund- und Nasenschutze und Zweitens sind selbst die Politiker zu blöd diese aufzusetzen. Armin Laschet wird als Kanzler-Kandidat gehandelt und kriegt selbst das nicht hin. Unfassbar. Obwohl? Das hab ich damals schon bei Merkel gedacht. Ohne Maske!

In Australien strickt Lulu Geraghty (42) Atemschutzmasken im Vagina-Design. Die Masken entsprechen zwar nicht den medizinischen Standards, aber helfen sicherlich bei sozialer Distanzierung. Ganz bestimmt! Also ich möchte ganz bestimmt niemand mit weiblichen Geschlechtsteil am Kopf treffen! Ende.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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