Ehrlicher Journalismus in Deutschland!

Es fehlt in Deutschland nicht nur an Schutzmasken, sondern auch an ehrlichem Journalismus!

Wer sich täglich durch die Leitmedien mit Informationen versorgen lässt (Spiegel, Süddeutsche Zeitung, FOCUS, etc.), der muss sich nicht wundern, dass er beim Lesen Schnappatmung bekommt. Der FOCUS gibt am 03.04.2020 mal wieder Umfragewerte bekannt, die man sich nur schwer erklären kann. Wie es um den FOCUS bestellt ist, beweisen die Überschriften wie z.B :

„Zufriedenheit mit Bundesregierung wächst in Corona-Krise sprunghaft“ oder noch besser: „Angela Merkel gewinnt an Beliebtheit“,
Merkels Beliebtheitsgrad, der nichts weiter als eine Erfindung ist, wurde sogar als EILMELDUNG bekannt gegeben, die ohne Hinterfragung von den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten übernommen wurde. Da fragt man sich wirklich, mit welchem Recht überhaupt noch Zwangsgelder eingetrieben werden. Kein Papier würde ausreichen, um alle horrenden Fehlentscheidungen der Regierung Merkel hier aufzulisten. Woher kommt also eine derartig lückenhafte Berichterstattung?

1502 befragte Teilnehmer sollen die Meinung aller Bundesbürger ergeben? Wie lächerlich wollen sich die Leitmedien eigentlich noch machen?! Selbst die Zahl der befragten Teilnehmer dürfte man noch anzweifeln. Man gewinnt eher den Eindruck, dass auch keine 1502 Personen, sondern nur fünf Personen befragt wurden – sprich die Kanzlerin selbst, der Wirtschaftsminister, der Außenminister und zwei weitere, deren Auswahl spontan erfolgte. Nur so kann man sich die Umfragewerte erklären, die stark an Wahlergebnisse zu Merkels Jugendzeiten erinnern.
Damit Seehofer nicht zu kurz kommt, erscheint dann auch noch ganz zum Schluss des Beitrages der Satz: „Seehofer nur knapp hinter Merkel“. Sozusagen als Trostpflaster für den Innenminister, über dessen Fähigkeiten man streiten kann.

Inzwischen sind die Leitmedien schon so weit von der Erfüllung des ehrlichen Inhaltes abgerückt, dass bei ihren Druckerzeugnissen sinkende Auflagen kaum noch verwunderlich sind. In der freien Wirtschaft hätte so mancher mit Zwangsgebühren gemästete „Qualitätsjournalist“ wohl arge Probleme, sein Einkommen zu finanzieren. Es fehlt in Deutschland nicht nur an Schutzmasken, sondern auch an ehrlichem Journalismus. Die Qualität des deutschen Journalismus orientiert sich wahrscheinlich an den hängenden Mundwinkeln der „beliebtesten Kanzlerin“ aller Zeiten.

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