Tageskolumne 10.04.2020

Tageskolumne Rückblick: Donnerstag.

Berlin. Die Bundesverkanzlerin Angela Merkel ist sich sicher! Das ist nicht neu. „Die Epidemie wird nicht verschwinden, bevor wir einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können. Das bedeutet: Leben mit dem Virus. Das ist nicht verschwunden, wenn sich einmal einen Tag weniger Menschen anstecken“. Hmm. Kommen die staatlichen Impfer im Injektionsmobil dann mit der uniformierten Staatsgewalt von Haus zu Haus gerollt? Wird bei der Aktion gleich noch den Chip zum bargeldlosen Bezahlen und dem 24 Stunden-Tracking der Schlafschafe via Satellit transplantiert? Sind mit Vergünstigungen auf dem Friedhof zu rechnen? Fragen über Fragen. Egal. Die Kanzlerette ist sich sicher. Basta

Irgendwann in der Zeit von Dienstag 12.30 Uhr und Mittwoch 12.00 Uhr wurde ein anderes Schaf auf einem Feld in Worms Herrnsheim Opfer eines Verbrechens mit ähnlichen Vorbedingungen. Die weiss gehörnte Schnucke von der Heide wurde von der Weide geklaut! Das Tier hatte vermutlich jemand zum Fressen gern. Die Heidschnucke ist erst vor ein paar Tagen geimpft worden und somit ungeniessbar. Die Polizei warnt, vom Verzehr des Schafes unbedingt abzulassen und sich schnellstmöglich medizinisch untersuchen zu lassen, falls bereits vom Fleisch gegessen wurde. Hmm. Ich lass das mal so stehen.

Die ersten rumänischen Erntehelfer stehen bereit. An den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Düsseldorf wurden erste Ladungen ähm Landungen bestätigt. Die Helfer würden zunächst medizinisch untersucht, sagte die Flughafensprecherin von Berlin. Der rotierende Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und die weinhaltige ähm -haltende Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatten sich vor einer Woche auf 80 tausend ausländische Saisonkräfte geeinigt. Diese werden jetzt unter strengen Auflagen nach Deutschland geflogen. Nun gut.

Der Deutsche bleibt zu Hause. Muss er ja! Ausser zum Arbeiten und Einkaufen. Spazierengehen, Joggen und Fahrradfahren darf er in einem Umkreis von 15 Kilometern zu seiner Wohnstatt in Sachsen auch. Motorradfahren zum Spass an der Freude darf der gemeine Sachse nicht. Der Bayer auch nicht. Die Begründung ist selbst mit Helm haarsträubend! „Das Unfallrisiko wäre zu hoch! Die Betten in unseren Krankenhäusern brauchen wir derzeit für andere Herausforderungen“. Zu dem gelte auch für Biker „Wo sich mehr als zwei Motorradfahrende treffen, greift das Kontaktverbot“. Naja. Massenkarambolagen sind eher die absolute Ausnahme.
Ich bin schon gespannt auf Klein-China auf den Dresdner Elbradwegen. Da wird’s wohl eng werden zwischen den normalen und e-motorisierten Radlern, Joggern, Skatern, Hundebesitzern, Familien und dazwischen noch die Ordnungshüter. Das wird ein Spass!

Frohe Ostern!

Ute Fugmann

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