Interview mit Pro Chemnitz

Die Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ hatte in dieser Woche zwei Kundgebungen gegen die vermeintlich zu starke Einschränkung der Grundrechte während der sog. #Corona-Krise angemeldet. Die Veranstaltungen verliefen nicht problemlos. Wir befragten dazu Herrn Karl Martin Kohlmann als Vertreter der Bürgerbewegung und Stadtrat von Chemnitz nach seiner Sichtweise, um ungetrübt zu berichten:

Ungetrübt Media:
Herr #Kohlmann, gab es im Vorfeld der Kundgebungen Schwierigkeiten bzgl. der Genehmigung?

Pro Chemnitz:
Problemlos war leider gar nichts. Schon beim ersten Mal mussten wir die Kundgebung erklagen. Das Verwaltungsgericht hatte uns dann erlaubt die Veranstaltung durchzuführen, allerdings nur mit fünfzehn Leuten. Beim zweiten Mal der gleiche Werdegang. Das Verwaltungsgericht hat fünfzehn Mann erlaubt, dann hat aber das OVG Bautzen alles verboten und zwar eine Stunde vor Beginn. Das war schon eine Frechheit.

Ungetrübt Media:
Sie hatten also den Eindruck, dass hier seitens der Behörden blockiert und somit die Durchführung der Versammlungen erschwert oder behindert wurden?

Pro Chemnitz:
Ja, man versuchte natürlich alles, um diese Veranstaltungen zu verhindern.

Ungetrübt Media:
Warum gab es, Ihrer persönlichen Meinung nach, derartige Behinderungen?

Pro Chemnitz:
Das ist den Herrschaften offensichtlich äußerst unangenehm, dass die Errichtung ihrer Diktatur öffentlichen Protest hervor ruft.

Ungetrübt Media:
Wurde nach Ihrer Einschätzung, auch als praktizierender Anwalt, während der Kundgebungen seitens des Staates unverhältnismäßig agiert? Und gab es dabei unnötige bzw. überzogene Zwischenfälle?

Pro Chemnitz:
Besonders bei der ersten Kundgebung war die Polizei definitiv auf Krawall aus. Man hatte sogar friedliche, unbeteiligte Leute recht brutal weggezerrt. Das war wahrscheinlich so ein kleiner Warnschuss, aber wir lassen uns nicht einschüchtern.

Ungetrübt Media:
Was möchten Sie den Bürgern in Chemnitz noch sagen?

Pro Chemnitz:
Wir machen auf alle Fälle weiter und werden nicht zuschauen, wie unsere Freiheit Schritt um Schritt beseitigt wird!

Wir danken für das Interview, möchten selbstverständlich einräumen, dass die Polizeibeamten vor Ort auch nur ihren Dienst tun und gleichzeitig an das Gewissen jedes einzelnen appellieren, nicht nur Befehle auszuführen, sondern Mensch zu bleiben.

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