Ramelow weiter im Pöbelmodus?

Nachdem der linke Ministerpräsident Thüringens, Bodo Ramelow, vor wenigen Tagen während der Plenarsitzung ausfällig wurde und einen Abgeordneten der AfD schwer beleidigte, legte er nun weiter nach.

Auf einen privaten Twitter-Beitrag, in dem der Landtagsabgeordnete Sachsen-Anhalts, André Poggenburg, Reparaturarbeiten an einer Landmaschine auf seinem Gutshof dokumentierte, entgegnete Ramelow bissig und beleidigend mit dem Vorwurf einer „widerlichen Gesinnung“.

Stein des Anstoßes war dabei wohl dieser abschließende Satz des Beitrages von Poggenburg – „Und wie sagt man doch: ‚Arbeit macht …‘“.

Ramelow unterstellte dabei einen direkten Zusammenhang zum NS-Regime, was natürlich nur eine subjektive Annahme sein kann. Poggenburg entgegnete, dass jeder selbst für die entsprechende Ergänzung der Formulierung verantwortlich ist und für ihn gelte bspw. „Arbeit macht Freude“. Er betitelte Ramelow weiter als „anstandsloser roter Kommissar“.

Selbstverständlich ist die Formulierung „Arbeit macht frei“ durch die missbräuchliche und zynische Verwendung am Tor des Vernichtungslagers Auschwitz vorbelastet. Allerdings äußerte sich Poggenburg in der Vergangenheit nie judenfeindlich und nutzte die insofern sogar unvollständige Formulierung in einem völlig harmlosen Kontext, der keinerlei begründeten Zusammenhang zum NS-Regime zulässt. Ramelows beleidigende Verbalattacke wirkt daher unangebracht und wie ein reflexartiges Angstbeißen, Für einen Landesvater ist das erneut eine eher inakzeptable Entgleisung. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann Herr Ramelow dem eigenen Pöbel-Modus wieder entrinnen kann.

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