Tageskolumne 12.11.2020

Berlin. Ein 11-jähriger Junge Drohte in der Christian-Morgenstern-Schule im Bezirk Spandau seiner Lehrerin. Seine Eltern sollten unter angekündigten Sanktionen zu einem üblichen Gespräch erscheinen. „Wenn das passiert, weil meine Eltern nicht gekommen sind, dann mache ich mit dir das Gleiche wie der Junge mit dem Lehrer in Paris“. Der Geschichtslehrer Samuel Paty wurde von einem 18-jährigen Tschetschenen enthauptet. Hmm. Der kleine Verteidiger des Islams sei bereits vorige Woche zur Schweigeminute negativ aufgefallen. Ein Iman hätte den Hitzkopf ins Gebet genommen. Echt jetzt? Was will der mit 72 Jungfrauen? Auch egal. Karina Jehniche, Vize-Chefin des Interessenverbandes Berliner Schulleitungen (IBS) und Schulleiterin der Schule äusserte: „Wir haben muslimische Schüler, die so konservativ erzogen und dadurch in ihrem Denken bereits so verfestigt sind, dass sie keine anderen Meinungen mehr zulassen“. Unglaublich. Wirklich? Die deutsche Jugend geht gegen ihre konservativen Eltern und Grosseltern vor. Enthauptungen gab es aber noch nicht. Zumindest weiss ich davon nichts.

Die einst konservative CDU haut zum Sankt-Martins-Tag auch wieder einen raus. „Sankt Martin hätte eine Maske getragen. Barmherzigkeit gegenüber den Schwächsten“. Falsch! Der heilige Martin hätte die Maske und seinen Mantel in der Mitte geteilt. Im Gegensatz zur einst Christlichen Demokratischen Union hätte er die Spaltung bekämpft und Gesicht gezeigt. Er hätte den Bettler nicht einsam im Pflegeheim oder Krankenhaus sterben lassen.

N-TV gibt derweil Tipps für den Ernstfall. Das Medium berät für den Fall eines längeren Stromausfalls. „Daher sollten Haushalte darauf vorbereitet sein, bis zu 10 Tage lang ohne fremde Hilfe auszukommen“, sagte dort Jörg Höller vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) in Bonn. Das BKK empfiehlt einen ausreichend grossen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln, Getränken sowie Hygiene- und Gebrauchsgegenständen, ebenso genügend Bargeld. Baby-Nahrung und Haustierfutter sollten sicher gelagert sein. Decken und warme Kleidung auch. Hmm. Bisher waren die Prepperer ja die Bösen. Wir sollten uns wirklich warm anziehen. Die herrschende Klasse macht keinen Hehl mehr draus.
Einer der ganz Grossen dieser Klasse sagt, dass es grosse Weihnachtsfeiern für das schnöde Volk nicht geben wird. Der hinterrückse Bundesgesundheitsverkäufer Jens Spahn hat keine Klasse. Er ist ein Bankkaufmann und Pharma-Lobbyist. „Die grosse Hochzeitsfeier, die grosse Geburtstagsfeier, auch die grosse Weihnachtsfeier, das muss ich jetzt ehrlicherweise sagen, das sehe ich im Dezember und auch im Winter insgesamt nicht“. Hmm. „Am Ende hängt es von uns allen ab. Passen wir aufeinander auf, reduzieren wir das Infektionsrisiko und vor allem unsere Kontakte“. Sicher doch!

Auf mich passt nach der Landespolizeidirektion Sachsen jetzt das Landratsamt Sächsische Schweiz Osterzgebirge auf. Eis-Essen Anfang Mai ist gesundheitsschädigend und kann mit einer horrenden Geldbusse geahndet werden. Gut zu wissen. Dem Rechtsstaat geht der Allerwerteste auf Grundeis. Ob Vanille oder Himbeere weiss ich nicht so genau.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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