Die Querdenker zu Gast in Leverkusen

Interview: Die #Querdenker zu Gast in #Leverkusen

  1. Herr Beisicht erstmal vielen Dank das Sie uns an einem Sonntag für ein Interview zur Verfügung stehen. Die sogenannte #Querdenkerbewegung plant für den 20.11.2020 eine Veranstaltung in Leverkusen. Wie wird diese Veranstaltung von den politischen Entscheidungsträgern der Stadt Leverkusen aufgenommen?

Markus Beisicht: Ich bin ja selbst gewählter Stadtrat für den Aufbruch Leverkusen und in dieser Funktion nahm ich erst in der letzten Woche an einer Sitzung des Ältestenrates teil. Bei dem Thema „Querdenkerdemo“ kochten die Emotionen besonders hoch. Hier zeigten jene Parteien, die sonst immer für Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit eintreten, erneut ihr wahres Gesicht. Während man noch zu Zeiten des ersten Lockdowns eine „Black- Lives-Matter-Kundgebung“ in Leverkusen abhielt, an der sich unter anderem unser Oberbürgermeister Uwe Richrath beteiligte und dies ohne Abstandsregelung oder Mund-Nasen-Schutz; möchte man diese Veranstaltung am liebsten verbieten. Hier möchten ich an die Worte von Rosa Luxemburg erinnern: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.“ Auch in Leverkusen habe ich das Gefühl das Demokratie und Meinungsfreiheit immer weiter in die Ecke gedrängt werden und hier sehe ich wirkliches Gefahrenpotenzial!

  1. Vor gut einer Woche fand eine große „Querdenkerdemo“ in #Leipzig statt. Glaubt man den Leitmedien versammelten sich dort hauptsächlich Corona-Leugner, Rechtsextreme, Hooligans und Verschwörungstheoretiker. Wie ist Ihr Eindruck von der Veranstaltung oder ähnlichen Demonstrationen?

Markus Beisicht: Als erstes möchte ich anmerken dass ich selbst nicht in Leipzig war, da es auch hier jede Menge zu tun gibt. Ein weiterer Aspekt den ich anmerken möchte und der mir bitter aufstößt, ist die Bezeichnung „Corona-Leugner“. Ich selbst kenne viele Kritiker der Corona-Maßnahmen, aber ich kenne keinen einzigen „Corona-Leugner“! Bei den Veranstaltungen selbst beobachte ich eine bunte Mischung, einen Querschnitt unseres Volkes. Selbst Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen diese Veranstaltungen, darunter auch mir bekannte Gastronomen. Ein Sachverhalt der in den Leitmedien keine Erwähnung findet. Bei dem Thema „Verteidigung unserer Grundrechte“ ist es den Organisatoren der Proteste gelungen, Menschen mit eigentlich unterschiedlichen politischen Ansichten gemeinsam auf die Straße zu bekommen. Hier kann ich auch wieder einen Schwenk in Richtung Leipzig machen und zwar zu Friedrich Schiller, der in Leipzig seine Wirkungsstätte hatte. Schiller wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wir sind ein Volk und einig wollen wir handeln!“. Genau vor dieser Einigkeit haben die Altparteien Angst.

  1. Wie gestaltet sich der Corona-Alltag in Leverkusen?

Markus Beisicht:

Während Leverkusen beim Jahreseinkommen in NRW nur auf Platz 290 liegt, erreicht man beim Thema „Corona-Panik“ einen Spitzenplatz. Fordere Platzierungen erreicht man übrigens auch in den Bereichen Klüngel und Korruption sowie Bürgerabzocke, aber das möchte ich nur am Rande erwähnen. In Leverkusen betreiben Altparteien und regionale Medien ein regelrechtes Alptraumszenario, was Corona betrifft. Die Menschen werden verängstigt und in Panik versetzt! Auch in unserer Stadt wird die Wirtschaft (vor allem kleine Gewerbetreibende und der Mittelstand) regelrecht vor die Wand gefahren! Gerade die erneute Schließung der Gastronomie, ist in keinster Weise nachvollziehbar. Die Gastronomen haben jede auch noch so fragwürdige Hygienevorschrift umgesetzt. Infektionen die in gastronomischen Einrichtungen herbeigeführt wurden, sind nicht bekannt! Für viele Gastronomen bedeutet der zweite Lockdown den endgültigen Todesstoß. Diese Menschen wollen keine Entschädigungszahlungen, diese Menschen wollen ihrer Arbeit nachgehen. Nachdenklich macht mich auch die Situation der unsere Kinder ausgesetzt werden. Erst bei hohen Temperaturen mit Maske im Unterrichtsraum und nun folgt die kalte Jahreszeit. Die Kinder sollen nun mit Winterkleidung und offenen Fenster im Klassenraum hocken, obwohl in vielen Schulen nicht mal die Heizungen funktionieren.
Was mir besonders Sorge bereitet ist das vergiftete Klima in unserer Stadt. Die Menschen werden regelrecht zum denunzieren erzogen. Ein großer Teil der Anrufe die momentan bei der Polizei eingehen, beschäftigen sich mit sogenannten Corona-Verstößen. Ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, dass jetzt genügend Polizei- und Ordnungskräfte vorhanden sind, um zum Beispiel Verstöße gegen die Maskenpflicht zu ahnden. Besonders erschreckend ist in dieser Hinsicht das agieren das SPD-Bundestagsabgeordneten Karl #Lauterbach (#SPD). Dieser fordert sogar Corona-Kontrollen in Privatwohnungen.Die aktuelle Präsenz der Ordnungsbehörden wünsche ich mir für die Problemgebiete in Leverkusen, in denen sich viele Menschen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Straße trauen.

  1. Was erwarten Sie von der Veranstaltung am 20.11.2020 in Leverkusen?

Markus Beisicht: Ich erwarte eine friedliche aber lautstarke Veranstaltung, die ein deutliches Zeichen gegen eine immer mehr sichtbare Corona-Diktaur setzt. Ich erwarte das Kritiker der aktuellen Maßnahmen zu Wort kommen, die in den Mainstream-Medien keine Beachtung finden. Darunter sind auch immer mehr Ärzte und Virologen, wie man erst bei der zurückliegenden Veranstaltung in Leipzig sehen konnte. Ich selbst freue mich auf einen konstruktiven Gedankenaustausch und werde mich mit unserem neuen Vereinsvorsitzenden Winfried Kranz selbstverständlich beteiligen. Ich hoffe auf viele Teilnehmer, denn unsere Grundrechte sind nicht verhandelbar!

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