Tageskolumne 21.12.2020

Berlin. Er ist wieder da! Der grösste Aussenminimister aller Zeiten Heiko Maas meldet sich mal wieder zu Wort nachdem das Auswärtige Amt drei deutsche ISIS- Frauen und 12 ihrer und anderer minderjährigen Plagen aus den kurdischen Gefangenenlagern Roj und Al Hol in Nordsyrien per Sondermaschine heim ins Reich ähm nach Deutschland geholt hat. Der Flieger landete am Sonntagmorgen in Frankfurt am Main. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir gestern weitere zwölf Kinder und drei dazugehörige Mütter aus Lagern in Nordostsyrien zurückholen konnten. Diese frohe Nachricht kurz vor Weihnachten stimmt zuversichtlich, dass wir auch in weiteren Fällen eine Rückkehr ermöglichen können. Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen und Monaten einsetzen“, erklärte der Kobold von der SPD fast zeitgleich zum Gedenken an den Jahrestages des islamistischen Anschlages auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin vor vier Jahren. Eine Farce.

Mit Kobolden kennt sich die Grünen-Chefin Annalena Baerbock bestens aus. Ihr Fachwissen dazu erklärt sie zur quasi selbstredend zur Kanzlerkandidatin. Hmm. „Ja, ich trau mir das Kanzleramt zu“, sagte sie selbstbewusst. „Für alle, die gerade im Gespräch sind, gilt: Niemand ist als Kanzler vom Himmel gefallen. Alle müssten im Amt dazulernen. Ich selbst hatte zum Beispiel noch kein Regierungsamt“. Das bleibt hoffentlich auch so! Ihre Vorzüge sieht sie derzeit in ihrer Doppelbelastung als Spitzenpolitikerin und Mutter. Sie hätte damit die Nervenstärke sowie die psychischen und physischen Kräfte für das Kanzleramt. „Ja, diese Faktoren braucht man alle. Und glauben Sie mir: Drei Jahre als Parteichefin, Abgeordnete und Mutter kleiner Kinder stählen ziemlich“. Hmm. Wenn sich als Putzfrau fürs Kanzleramt bewerben würde, wäre ihr der Job wahrscheinlich sicher. Für Deutschland wäre dies auch sicherer, aber nicht so sauber wie bei den Profis der Gebäudereinigerbranche. Egal.
Den Sumpf legt dort eh keiner mehr trocken.

Die CDU im Bundestag will laut einem der Gazette „Welt“ vorliegendem Grundsatzpapier eine Paketabgabe für den Online-Handel fordern. Diese soll sich proportional nach dem Bestellwert richten und vom Händler erhoben und dann an das Finanzamt abgeführt werden. Das nennt sich dann „Pakt mit dem Teufel“, ähm Quatsch, „Pakt für lebendige Innenstädte“ Hä? Geschäften, welche wegen der Pandemie zeitweise schliessen mussten, soll damit durch grosszügigere Überbrückungshilfen, Schnellkrediten und Steuererleichterungen geholfen werden. Dazu soll ein „Innenstadtfond“ auferlegt werden. Hmm. Ist die Baerbock doch schon dabei?

Nicht mehr dabei sind die Briten. Zumindest von Mitternacht bis vorerst zum 31. Dezember. Die Bundesraute des Grauens Angela Merkel verbietet Landungen von Flugzeugen aus Grossbritanien wegen einer neuen Variante des Corona-Virus. Hmm. Das Bundesinnenministerium hat die Bundespolizei angewiesen, Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika ab sofort, also für die letzten Ankünfte am Sonntagabend systematisch zu kontrollieren. Ach? Ist das afrikanische Land jetzt ein direkter Nachbar Englands mit offenen Grenzen oder hab ich da was falsch verstanden? Fragen über Fragen. Egal. Ich war schon mal vor einigen Wintern in London. Reicht.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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