Compact-Magazin gegen Leipzig nimmt Platz. Ein erster Prozessbericht!

Am heutigen Freitag fand das erste Aufeinandertreffen zwischen der Initiative „Leipzig nimmt Platz“ und dem Compact-Magazin des Publizisten Jürgen Elsässer statt. Das Compact-Magazin sorgt aktuell mit der Sonderausgabe: Antifa-Die linke Macht im Untergrund für reichlich Aufregung im linksextremen Milieu. In der ausführlichen Reportage werden Mitglieder, Helfer und Unterstützer diverser Strukturen genannt. In der Reportage wird sich auch mit der sogenannten Hammerbande beschäftigt. Die Bande verübte zahlreiche brutale Überfälle auf politische Gegner. Die Opfer worden teilweise mit Hämmern attackiert und auf den Kopf geschlagen. Der Tod der Opfer wurde billigend in Kauf genommen. Die Terrorspur der Bande führte gleich durch mehrere Bundesländer. Aktuell kommt es in verschiedenen Bundesländern zu ähnlichen Anschlägen, die in ihrer Brutalität einmalig sind.

Als Kopf der Gruppe gilt laut den Ermittlungsbehörden Lina Engel, die sich seit einigen Monaten in Untersuchungshaft befindet. Mittlerweile wurde gegen die Gruppe durch die Bundesanwaltschaft Anglage erhoben. Andere Verdächtige befinden sich aktuell auf der Flucht oder auf freiem Fuß. Es ist seit vielen Jahren das erste mal, dass in Deutschland in diesem Ausmaß gegen eine linksextreme Gruppe ermittelt wird. Unter anderem geht es um die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Für weitere Informationen empfehlen wir die Reportagereihe vom Compact-Magazin. Der Prozess gegen die Gruppierung soll in Dresden stattfinden.

Beim heutigen Prozess ging es um die Behauptung dass das Bündnis „Leipzig nimmt Platz“ mit gewaltbereiten Gruppierungen zusammenarbeitet. Das Bündnis organisierte unter anderem regelmäßig Protestkundgebungen gegen Demonstrationen des Leipziger PEGIDA-Ablegers LEGIDA. Oftmals kam es am Rande der Veranstaltungen zu schweren Straftaten durch mutmaßliche Linksextremisten. Brandstiftungen, Anschläge auf Gleisanlagen der Deutschen Bahn, gewalttätige Übergriffe auf Demoteilnehmer oder auf Organisatoren von LEGIDA, regelmäßig kam es auch zu Blockaden und Blockadeversuchen von genehmigen Demonstrationen. In diesem Zusammenhang wurde auch gegen die grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar und die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Linkspartei) ermittelt.

Das Bündnis „Leipzig nimmt Platz“ widerspricht der Aussage, man arbeite mit gewaltbereiten Gruppierungen zusammen. Aus diesem Grund kam es auch zum heutigen Gerichtstermin. Vertreten wird das Bündnis von Rechtsanwalt Jürgen Kasek, dem ebenfalls enge Verflechtungen in Leipzigs linksextreme Szene nachgesagt werden. Immer wieder fällt der in seiner Partei gescheiterte Grünen-Politiker auch mit umstrittenen Meldungen beim Kurznachrichtendienst Twitter auf, Kritiker sehen darin versteckte Gewaltaufrufe und die Gutheißung von Straftaten.

Der heutige Gerichtstermin blieb ohne Ergebnis. Die Verhandlung wurde auf den 9. Juli vertagt. Da das Gericht einen sehr kleinen Saal wählte, waren kaum Zuschauer zugelassen. Im beigefügten Video sehen Sie eine erste kurze Stellungnahme von Jürgen Elsässer. Ungetrübt Media wird natürlich auch über den Ausgang des Verfahrens berichten.

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