Spritze, dann Feiern!

Berlin. Der personifizierte Untergang Deutschlands aus Honecker’s Kaderschule Angela Merkel mahnte eine Impfquote von 80 Prozent auf den letzten regulären Beratungen vor der Sommerpause der CDU mit ihrem Gesundheitsverkäufer Jens Spahn an. Hmm. Der hinterrückse Bundeslobbyist der Pharmaindustrie mahnte nach Teilnehmerangaben das abnehmende Tempo bei den Impfungen an. Der CDU-Politiker sprach sich dafür aus Impfangebote mit kulturellen Events zu verbinden. Egal. Ich hab auch noch Tickets für den Alten Schlachthof zu Dresden von Anfang vorigem Jahres rumliegen. Allmählich glaub ich nicht mehr dran. Ich werd ja nicht jünger! Hoffentlich muss ich keine Strafe zahlen, wenn das Konzert 2039 nachgeholt wird und mein Rollator dann ausgerechnet nen Platten hat. Spässle.

Der Herr der toten Fliegen aus den Reihen der Spezialdemokraten Karl Lauterbach will sich ins Nachtleben stürzen! Seiner Meinung nach soll es an Freitag- und Samstagabenden „mobile Impfstationen an belebten Plätzen geben, wo sich viele Leute treffen, auch vor Bars und Klubs“. Man solle „mit den Impfungen dorthin gehen, wo die Menschen sind“, sagte der selbsternannte Gesundheitsexperte. Unglaublich. Das Zeug muss wirklich sehr begehrt sein.

Spahn will den Impfstoff lieber an Kiosken oder in Fussballstadien verspritzen. Nun ja. Ich halte öffentliche Notdurftanstalten als ,Stich-Punkte’ an Autobahnrastplätzen für zielführender! Anstatt der 50 Cent Gutscheine für ein Croissant von vorgestern, gibt’s einen Pieks gratis. Genial. Ups. Ich hätte reich werden können…

Reich braucht der Kanzlerkandidat der SPD Olaf Scholz ja nicht mehr werden, wie er selbst verkündete, aber die fragwürdige Nutzung des Finanzministeriums für den Wahlkampf seiner Partei steht im Raum und ihm damit das Wasser nicht weit unterm Kinn. Hmm. Mitleid hab ich nicht. Dass der nach dem Wirecard-Finanzskandal noch in Amt ohne Würde ist, empfinde ich als schlimm genug.

Noch schlimmer sind die drei Hanseln der „Deutschen Umwelthilfe“! Die Verbimmelten der DUH wollen exemplarisch schärfere Regeln für den Klimaschutz in Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen durchsetzen. Sie klagen in den Bundesländern jeweils im Namen von Kindern und jungen Erwachsenen. Wo ist da der Kinder- und Jugendschutzbund? Kein Spässle!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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