Interview mit Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL

Interview mit Doris von Sayn-Wittgenstein

Liebe Leser,

am vergangenen Sonnabend waren wir auf einem politischen Oktoberfest im Kyffhäuserkreis zu Gast. Zu dem Fest eingeladen hatten Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL und der ehemalige Fraktionsvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg, MdL a. D. . Den Bericht zur Veranstaltung verlinken wir nochmal in den Kommentaren. Am heutigen Tag trafen wir Frau Wittgenstein zu einem kurzen Interview, was wir hiermit veröffentlichen.

1. Hinter Ihnen liegt ein politisches Oktoberfest was in dieser Form in einer Erstauflage stattfand. Wie ist Ihr Resümee zur erwähnten Veranstaltung?

Antwort:

Dafür, daß das Fest spontan und mit kleinem
Geld durchgeführt wurde, können wir mehr als zufrieden sein. Dies gilt umso mehr, als die Veranstaltung von Funktionsträgern in der AfD massiv torpediert wurde. Es wären gern erheblich
mehr Gäste gekommen; sie fürchteten sich jedoch vor Parteiausschlußverfahren.

2.Bei dem Oktoberfest sah man Verbände, Organisationen und Personen aus dem gesamten patriotischen und nationalkonservativen Spektrum. Warum ist dieser Zusammenhalt, der hier in einem kleineren Rahmen zelebriert wurde, in der politischen Arbeit nicht möglich?

Antwort:

Das dürfen Sie mich nicht fragen; ich bin immer für Zusammenhalt. Leider bestimmen Minderwertigkeitsgefühle und Zwietracht das politische Geschäft. Daß das dem politischen Gegner nutzt, haben wir ja bei der Bundestagswahl gesehen. Wenn alle Patrioten im Sinne von Einigkeit und Recht und Freiheit handelten, wäre es mir um meine Heimat nicht bange.

3.An einem Thema kommen wir auch bei diesem Interview nicht vorbei. Seit mittlerweile 1 1/2 Jahren sind derartige Zusammenkünfte kaum noch möglich, selbst in das Versammlungsrecht wurde im Zuge der sogenannten Corona-Schutzverordnung massiv eingegriffen. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Antwort:

Diese Entwicklung zeigt, daß wir unserer Grundrechte enthoben sind. Ich muß aber den Thüringern ein Kompliment machen: Wo immer ich am
Wochenende in Hotels oder Cafés war, ging man sehr entspannt mit der Maskenpflicht um. Blockwarte habe ich bisher nur im Westteil unseres Landes erlebt.

4.Viele Teilnehmer stellten die Frage, bleibt es bei der Veranstaltung, sind weitere Zusammenkünfte dieser Art geplant und wird es wenn Ja auch solche Veranstaltungen in den alten Bundesländern geben?

Antwort:

Die Gäste waren ja sehr begeistert und möchten gern, daß wir wieder so etwas organisieren. Wenn André Poggenburg, der übrigens für die Organisation verantwortlich war und das ganz souverän gemeistert hat – dafür noch einmal herzlichen Dank! – Lust hat, können wir gern eine weitere Veranstaltung ins Auge fassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Interview.

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