Spahn: Es hat körperlich wehgetan!

#Tageskolumne Rückblick Sonntag.

Berlin. Die Delegierten der Kleinstpartei „Die Grünen“ stimmten am Sonntag in der einstigen deutschen Hauptstadt auf einem kleinen Parteitag mit grosser Mehrheit für die Aufnahme der Sondierungsgespräche mit den Spezialdemokraten der SPD und den Farblosen der FDP. Demnach stimmten von den 70 Stimmberechtigten nur zwei dagegen und einem hatte es die Sprache ähm Stimme verschlagen. „Dieses Land braucht eine Regierung der Tat“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Grünen. Deren oberster Schweinepriester ähm Hühnermelker ähm Co-Chef Robert Habeck ist ebenso euphorisiert. „Es ist gelungen, Hoffnungen zu wecken. Wir sind in einer Hoffnungszeit angekommen – einer Hoffnungszeit, die wir nicht enttäuschen dürfen“ Hmm. Ich finde die Zeiten einfach nur noch hoffnungslos. Egal.

Der noch amtierende Bundesgesundheitsverkäufer der CDU Jens Spahn wurde beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster direkt. „Es war ein beschissenes Wahlergebnis und die Lage ist es auch. Da gibt es nichts drum herum zu reden. Es hat körperlich wehgetan“ Echt jetzt? Gibt’s da nicht auch was von Ratiopharm? Spässle! Egal. Der Pharmalobbyist aus dem Bundesgesundheitsministerium bringt die Lage seiner Partei auf den Punkt. „Wir sind an vielen Stellen zerrissen. Wir haben an vielen Stellen, und das nicht erst seit ein paar Wochen, ein Klima des Misstrauens, das sich breit gemacht hat, und auch eine Krise des Zusammenhalts“ Mmm. Tja. Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht. Mein Mitleid ist begrenzt. Kein Spässle.

Spahn’s Kumpel Lothar Wieler aus dem regierungstreuen Robert-Koch-Institut rechnet spasseshalber wieder mit einem Anstieg der Infektionszahlen nach den Herbstferien. „Wir haben einerseits durch die geschlossenen Schulen kurzzeitig weniger Infektionen. Durch den Urlaubsverkehr wird es aber wieder zu mehr Infektionseinträgen aus dem Ausland kommen“, prognostizierte der Gott ähm der Gott sei Dank nicht praktizierende Viechdoktor und Präsident des RKI. Seine jüngste Prophezeiung ist düster. „Wie hoch die Welle wird, hängt dann von der Impfquote ab“ Klar. Die kennt ja noch nicht mal der Wieler. Spässle?

Ich lass mich jede Woche neu überraschen. Nach zwei Tagen fast ohne Politik bin beinahe wieder optimistisch die nächsten fünf Arbeitstage mit diesem Wahnsinn zu überstehen. Anders ertrag ich es einfach nicht mehr. Meine Familie und meine Freunde sind mir immer nah. Danke dafür!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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