Gastbeitrag: Impf-Propaganda

Impf-Propaganda

Die Zahl der geimpften Corona-Infizierten und Intensivpatienten steigt an

Die „Kieler Nachrichten“ berichteten in der Druckausgabe vom 12. Oktober 2021 über zum damaligen Zeitpunkt 44 positive Corona-Fälle im Kreis Plön, „davon 29 ungeimpft“. Das „Quickborner Tageblatt“ am 19. Oktober 2021: „Mehr als 30 Prozent der Erkrankten im Kreis Segeberg sind geimpft.“

Diese beiden Beispiele aus Schleswig-Holstein illustrieren die aktuelle Lage der Impfdurchbrüche anschaulich. Bundesweit sind laut Angaben des Robert-Koch-Instituts im Zeitraum vom 13. September bis 10. Oktober 20,3 Prozent der Corona-Intensivpatienten geimpft gewesen. Auf tagesschau.de ist gar zu lesen: „Deswegen sagen Experten seit Monaten, daß der Anteil der Geimpften an den Krankenhaus- und Intensivpatienten steigen wird. Der Grund ist simpel: Der Corona-Impfstoff wirkt nicht zu 100 Prozent, sondern mittlerweile, grob vereinfacht, zu 80 bis 90 Prozent.“

Doris von Sayn-Wittgenstein, Landtagsabgeordnete in Kiel, hatte zum Themenfeld „Impfdurchbrüche“ mehrere parlamentarische Anfragen gestellt.

Danach schließt die Landesregierung sogar einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen nicht aus (https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/03200/drucksache-19-03228.pdf).

Auch eine Übertragung des Coronavirus durch Geimpfte auf ungeschützte Personen wird in Kauf genommen, weil das Risiko einer Übertragung ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis deutlich geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlos infizierten Personen sei (https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/03200/drucksache-19-03227.pdf). Warum das Übertragungsrisiko durch vollständig Geimpfte geringer ist, wird nicht erklärt. Wie auch!?: Diese Personengruppe wird ja gerade nicht getestet.

In einer Antwort auf eine weitere Kleine Anfrage räumt die Landesregierung unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut sogar ein, „dass die Zahl der Impfdurchbrüche mit steigender Impfquote wie erwartet ansteigt“ (https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/03300/drucksache-19-03319.pdf). Man stelle sich vor, aufgrund von Pocken,- Polio- oder Diphterieimpfungen gäbe es Impfdurchbrüche in der Bevölkerung! Und die würde man sogar „erwarten“!

„Vollständig geimpfte Personen … verbreiten das Coronavirus mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit weiter als ungeimpfte Personen, daher werden für die erstgenannten Personen Grundrechtseingriffe für nicht mehr gerechtfertigt gehalten“ (https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/03300/drucksache-19-03319.pdf).
Im Klartext: Geimpfte können „Spreader“ sein, sie dürfen sich trotzdem ihrer uneingeschränkten Freiheit erfreuen.

Dazu v. Sayn-Wittgenstein: „Die Intensivstationen der Krankenhäuser sind voll mit geimpften Corona-Patienten. Gibt es wissenschaftliche belegte Fälle, in denen die Impfung tatsächlich geholfen hat? Trotzdem wird eine unverschämte Propagandakampagne gegen Ungeimpfte gefahren. Man kommt sich vor wie im Mittelalter.“

PRESSEMITTEILUNG 45/2021
Doris v. Sayn-Wittgenstein MdL, 26.10.21

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