Windkraft gefährdet die Gesundheit!

Frankreich: Berufungsgericht erkennt „Windrad-Syndrom“ an

Ein französisches Gericht hat einem Ehepaar eine Entschädigung zugesprochen: Zwei Windpark-Betreiber müssen dem Paar 128.000 Euro zahlen, weil durch die Installation und das Betreiben von sechs Windrädern im Umkreis von 700 bis 1.300 Metern vom Grundstück der Kläger gesundheitliche wie finanzielle Schäden nachgewiesen wurden.

Das betroffene Ehepaar hatte in seiner Klage „Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Tinnitus, Herzflimmern und Bewußtseinsstörungen“ angeführt.

Im Laufe des Verfahrens wurden zwei Gutachten erstellt, ein medizinisches sowie ein sonometrisches. Das sonometrische Gutachten habe für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Töne gemessen, den sogenannten „Infraschall”. Im Gutachten sei zu lesen, so „Le Figaro“, „daß das Ehepaar Opfer des in Frankreich nicht anerkannten ‚Windrad-Syndroms‘ sei“.

Ein Gericht anerkennt sonach erstmals das „Windrad-Syndrom“ als gesundheitsschädigenden Faktor.

Dazu die schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Doris v. Sayn-Wittgenstein: „Das auf einem wissenschaftlichen Gutachten fußende Gerichtsurteil aus Frankreich belegt, daß – abgesehen vom Wertverlust der Immobilie – Windkraft eine Gefahr für die Gesundheit der im unmittelbaren Umfeld wohnenden Menschen darstellt. Auch in Schleswig-Holstein gibt es Initiativen gegen Windräder. Wird das französische Urteil Schule machen? Wie wichtig ist der Landesregierung die Gesundheit der hiervon betroffenen Schleswig-Holsteiner? Man wird sehen.“

PRESSEMITTEILUNG 49/2021
Doris v. Sayn-Wittgenstein MdL, 11.11.21

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