Wendezeit

Wie man ernsthaft behaupten kann, die russische Militäraktion in der Ukraine sei „durch nichts gerechtfertigt“ – auch die AfD übernimmt diese dümmliche Sprechblase –, ist schleierhaft. Putin hat die Gründe, die dazu führten, in den letzten Tagen ausführlich genug vor der Weltöffentlichkeit referiert, man muß sie hier nicht abermals ausbreiten. Selbstverständlich gibt es aus russischer Sicht übergenug nachvollziehbare Gründe, warum sich Putin nun zur ultima ratio entschlossen hat. Es ging nicht anders. Der Krieg war seit langem programmiert. Der Westen und seine Marionetten in Kiew wollten ihn.

Jetzt ist er da, und Putin wird rasch Fakten schaffen. Er wird die Ukraine als westliches Aufmarschgebiet und Quelle permanenter Provokationen neutralisieren. Wie, das werden die nächsten Wochen zeigen. Schon jetzt ist allerdings sichtbar, daß auch die aktuelle Militäraktion mit äußerster Präzision und Zweckmäßigkeit abläuft: militärische Ziele werden ausgeschaltet, Flughäfen genommen – um mögliche Verstärkung aus dem Ausland zu unterbinden –, zivile Ziele werden nicht angegriffen. Putin führt nicht Krieg gegen die Ukrainer, sondern gegen ihre Regierung. Die Militäraktion hat ein klar definiertes politisches Ziel, das binnen kurzem erreicht sein kann. Die Ukraine als westliches Protektorat wird es dann vermutlich nicht mehr geben.

Nochmals: uns muß das alles nicht gefallen. Wir haben allerdings auch keinerlei Veranlassung, uns durch eine verkommene und restlos US-hörige Politikerclique in einen Konflikt hineinziehen zu lassen, der nicht der unsere ist.

Wichtiger ist aber etwas anderes. Mit der Militäraktion in der Ukraine nimmt die Neuordnung der europäischen und globalen Ordnung nun Fahrt auf. Die Veränderungen werden jetzt manifest, und uns stehen erhebliche Umwälzungen bevor, auch im Westen. Die abgewirtschaftete NATO wird gut daran tun, Putin nicht weiter in die Quere zu kommen. Denn in weiterer Konsequenz ist jetzt nicht nur das Vasallenregime in Kiew, sondern darüber hinaus seine Hintermänner im Westen, überhaupt die westliche Verbrecherordnung reif zum Sturz. Darüber sind sich die Marionetten in Brüssel, Berlin und überall sonst in Europa völlig im klaren. Daher der irrationale Haß auf Putin. Sie wissen, daß sie selbst die nächsten sind.

Vor uns liegen Turbulenzen. Wir werden die Folgen einer unglaublich dummen und fremdgesteuerten Politik unserer Regierenden bald am eigenen Leib zu spüren bekommen, während eine neue eurasische Großraumordnung Konturen annimmt. Für die westeuropäische Kloake ebenso wie für die Deutschen wird das schmerzhaft. Aber wer nicht hören will, muß fühlen. Neues wurde noch immer unter Schmerzen geboren. Wenn nicht alles täuscht, hat es heute begonnen.

Karl Richter

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