Für Kriegszeiten gut, für Frieden untauglich

Für Kriegszeiten gut, für Frieden untauglich

So in etwa könnte man das Auftreten vom Botschafter Andrij Melnyk beschreiben. Gefährlicher Maulheld, unverschämt, aggressiv, mischt sich rücksichtslos in innere Angelegenheiten anderer Länder, stellt unentwegt Forderungen, beleidigt deutsche Politiker und somit auch die größten Geldgeber der Ukraine. In Fachkreisen spricht man von Größenwahn, der auf Melnyk eindeutig zutrifft.

Ich möchte keineswegs irgendeinen deutschen Politiker verteidigen. Die deutsche Regierung hat sich schon bei Beschimpfungen Erdogans ständig weggeduckt. Das Auftreten Melnyks und der gesamten ukrainischen Regierung ist eine weitere Fortsetzung einer verlogenen, verkommenen und scheinheiligen deutschen Politik, oder wenn man Länder und Leute hofiert, die größer sein wollen, als sie tatsächlich sind.

Zudem dürfte Melnyk nach der letzten Wahl in Deutschland die Situation erkannt haben, dass wir eine naive, diplomatisch völlig unerfahrene Truppe an der Regierung haben. Diese Situation nicht auszunutzen wäre für Melnyk und Selenskyj wohl ein sträflicher „diplomatischer“ Fehler gewesen. Das unsere neue Truppe sich allerdings dermaßen dämlich anstellt, hätte keiner zu hoffen gewagt. Allesamt zu feige, Herrn Melnyk, der unser Land verachtet, mal richtig Paroli zu bieten. Zu feige, Selenskyj und Klitschkow klar zu machen, dass es kein Anrecht auf Waffenlieferungen von außen gibt und es auch kein Anrecht gibt, dies anzuklagen. Von Seiten der deutsche Regierung gehört ein Warnschild aufgestellt: Sie befinden sich auf deutsches Territorium.

Frieden erfordert Einsehen und keine Botschafter oder Ex-Boxweltmeister die uns per Videoübertragung ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Diese unverschämte Clique benutzt unsere Regierung – ob man sie nun mag oder nicht – als Fußabtreter und bekommen aus der Breite der Bevölkerung auch noch Zustimmung. Deutschland und die EU werden mit der Ukraine noch viel „Freude“ haben, vor allem weil Deutschland so erpressbar ist wie kein anderes Land auf der Welt.

Auch Selenskyj fordert wie ein Getriebener die ganze Welt heraus, die Ukraine zu unterstützen. Natürlich mit Waffen oder am besten in den Krieg mit einzusteigen. Notfalls soll auch die eigene Wirtschaft vor die Hunde gehen. Mit welchem Recht? Seit er an der Macht ist wurden die Minderheitsrechten in seinem Land ignoriert, er hat sämtliche Oppositionsparteien und Medien verboten. Hat man das jemals bei Orban erlebt?
Zeit auch den Herrschaften in der Ukraine ihre Grenzen aufzuzeigen. Solidarität muss man sich verdienen, aber nicht mit erpresserischen Forderungen! Das ukrainische Volk hätte wahrhaft eine weitsichtigere Führung verdient als solche selbstverliebten Großmäuler.
Ob Widerstand sinnvoll ist oder nicht, sollen die Ukrainer selber entscheiden. Was wir aber selber zu entscheiden haben, ob und wie wir Hilfe leisten und ob wir uns in diesen Krieg hineinziehen lassen. Und da hat nur eines Priorität. Keinen III. Weltkrieg.
Zumindest geht uns für die kommenden vier Jahre Ungarn nicht verloren. Glückwunsch an den alten und neuen Staatschef Herr Orban. Begeistert haben aber vor allem viele junge Menschen Herr Orban und die Fidesz gewählt. Welch ein beruhigender Gedanke.

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