Le Pen schafft es in die Stichwahl

Berlin. Die Welt ist entsetzt! Ähm, nicht die ganze Welt, sondern nur die Gazette „Die Welt“. Diese echauffiert sich über die zurückhaltende Lieferung von nicht mehr eingesetzten Kampfpanzern Leopard 1A5 an die Ukraine. Hmm. Frieden schaffen mit ausgedienten Waffen. Egal.

Die Verteidigungsministerin Christine Lambrecht aus der Seniorenresidenz namens SPD um unser aller Kanzler Olaf Scholz gerät zunehmend ins Kreuzfeuer der Medien. Feuer freu ähm frei! Beide taugen bestenfalls zum politischen Kanonenfutter. So alt wie die beiden derzeit aussehen, werden sie definitiv nicht. Spässle.

Der neue CDU-Chef Friedrich Merz will keinen Spiegel. Versteh ich. Egal. Das schwarze Steinchen im Schuh der Grünen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel fordert deren Rücktritt. „Es beweist sich erneut: Für Frau Spiegel waren Urlaub und das eigene Image wichtiger als das Schicksal der Menschen an der Ahr. Der Bundeskanzler muss sie entlassen“. Hmm. Der Bundeskanzler hätte noch viel mit Entlassungen zu tun, wenn es um die Kompetenz seiner Regierung ginge. Von seiner mal ganz abgesehen.

Die von mir anfangs zitierte regierungstreue Journaille „Welt“ lässt inzwischen sogar den Bundesgesundheitskasper auf Ministerposten Karl Lauterbach hängen. „Lauterbach ist nicht mehr tragbar“, sagte deren Chefreporterin Anna Schneider. Hmm. Das anschliessende und für das Blatt erklärende Ergebnis einer 1003 Leute umfassenden Insa-Umfrage legt das eigentliche Problem unmissverständlich dar. Es liegt an dem Scheitern der allgemeinen Impflicht! Unglaublich.

In Frankreich hingegen könnte sich das Blatt noch wenden. Es kommt zur Stichwahl zwischen dem scheinbar liberal amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron und seiner Konkurrentin des Rassemblement National Marine Le Pen. Das wird spannend. „Was am 24. April auf dem Spiel steht, ist keine Wahl der Umstände, sondern eine Entscheidung für die Gesellschaft, eine Entscheidung für die Zivilisation. Von Ihrer Stimme hängt ab, welchen Platz wir den Menschen gegenüber der Macht des Geldes einräumen wollen“, sagte die 53-jährige Herausforderin. Hmm. Meine Stimme hätte sie, wenn ich französisch könnte. Spässle.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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