Wir werden ihnen nicht verzeihen!

In Bayern wird dieser Tage der Maskenzwang im öffentlichen Personennahverkehr aufgehoben. Nach zweieinhalb Jahren. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, wieder Busse, U-Bahnen und Nahverkehrszüge zu benutzen – ich habe sie zweieinhalb Jahre konsequent gemieden, schon um mir den Anblick meiner deformierten und erniedrigten Mitmenschen zu ersparen. Als überzeugter Masken-Verweigerer habe ich auch die Münchner Innenstadt konsequent gemieden, als dort – allen Ernstes und unter freiem Himmel – der Lappenzwang herrschte.

Kein Vergeben. Kein Vergessen.

Ich habe die zweieinhalb Jahre Nötigung als Ansporn genutzt, an mir selbst zu arbeiten und beispielsweise für jede Strecke innerhalb der Stadt das Fahrrad zu benutzen. Ich habe gelernt, einen Bogen um den Irrsinn zu machen und ihn nicht an mich heranzulassen. Corona hat es leichter gemacht, Idioten und Kluge schon äußerlich zu unterscheiden. Für das alles bin ich dankbar. Es hat mich und viele andere stärker und sicher auch gesünder gemacht.

Aber: ich bin nicht bereit, zu vergessen und zu vergeben. Ich sage das deshalb, weil führende Scharfmacher des Corona-Regimes seit kurzem versuchen, sich stillschweigend aus der Verantwortung zu stehlen und zur Tagesordnung überzugehen. Lauterbachs Vorgänger, Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn, machte den Anfang und mahnte im Titel seines im September erschienenen Buches an: „Wir werden einander viel verzeihen müssen“.

Aber davon kann keine Rede sein. Ich vergesse nicht, daß ich von Spahn, Söder und Konsorten zweieinhalb Jahre lang genötigt wurde, mir ein Stück Stoff vor das Gesicht zu binden, das mich am freien Atmen hinderte und gesundheitsschädlich ist. Daß mir verboten wurde, mich auf eine Parkbank zu setzen und ein Buch zu lesen. Ich vergesse nicht, daß ich zusammen mit Millionen anderen Betroffenen gesellschaftlicher Ächtung und Stigmatisierung ausgesetzt war, weil ich Maske, Impfung und das offizielle Corona-Märchen ablehnte – womit wir am Ende richtig lagen. Ich vergesse nicht, daß Millionen Menschen weltweit zur Spritze genötigt wurden, mit allen tödlichen Folgen, die mehr und mehr sichtbar werden. Die Sterbezahlen explodieren.

Hier kann es keine Nachsicht, kein Vergeben, kein Vergessen geben. Unsere Aufgabe ist es, der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und der Ungerechtigkeit entgegenzutreten. Wir wurden Zeugen und Opfer des größten Menschheitsverbrechens zu unseren Lebzeiten. Die Täter sind unter uns und nach wie vor in Amt und Würden. Sie zeigten uns in den letzten zweieinhalb Jahren, wozu sie fähig sind. Daß sie vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Massenmord nicht zurückschrecken. Sie werden es jederzeit wieder tun. Sie müssen zur Verantwortung und aus dem Verkehr gezogen werden. Die Aufarbeitung hat noch nicht einmal begonnen.

Karl Richter

Ein Kommentar zu „Wir werden ihnen nicht verzeihen!

  1. Danke für Deinen erfrischend naiven Artikel! Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt von Impfungen und Masken bedroht gefühlt. Ich bin meiner Verantwortung nachgekommen und trage auch jetzt noch die Maske. Die mein Leben in keiner Weise beeinträchtig. Ich wünsche Dir, dass Du gesund bleibst! LG Ulrike

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