Das grausame Sparpaket

Das grausame Sparpaket: Warkens Gesetzenentwurf zur Pflegereform 2027

Betreuungsdienste und Pflegegrad 1 vor dem Aus

Mit dem Gesetzesentwurf wird in 6 Monaten geplant, Menschen mit Pflegegrad 1 die Leistungen von jetzt auf gleich zu entziehen. Damit brechen langfristig etablierte Versorgungen weg, welche durch Betreuungsdienste und haushaltsnahe Dienstleister vor Ort erbracht werden.

Pflegegrad 1 ist oft der erste Punkt, an dem Menschen überhaupt Unterstützung im Alltag bekommen, was ihnen das Verbleiben in eigenen Zuhause ermöglicht. Wenn der bisherige Entlastungsbeitrag wegfällt, trifft das nicht nur Pflegebedürftige und Angehörige, sondern auch viele Anbieter, die genau diese Unterstützung leisten. Damit verlieren sämtliche Dienstleister ihren Job, Unternehmen müssen schließen.

Gleichzeitig wird die Verhinderungspflege gestrichen und fließt in andere, größere Budgets ein, welche gleichzeitig Kürzungen enthalten. Ebenfalls soll die Einstufung in einen Pflegegrad erschwert werden und pflegende Angehörige bekommen weniger Rentenpunkte, was hochbrisant ist. Denn pflegende Angehörige tragen einen sehr großen Teil der häuslichen Versorgung. Sie pflegen, organisieren, begleiten, fangen Krisen auf und verzichten dafür häufig auf eigene Freizeit, Einkommen und berufliche Entwicklung.
Das ist eine direkte Talfahrt in die Altersarmut.

Weitere Entwürfe zur Pflegereform kann man unter Pflege-Dschungel.de nachlesen.

Der gesamte Gesetzesentwurf zur Pflegereform 2027 ist nicht hinnehmbar! Es ist ein Wirrwarr von Verschiebungen und Kürzungen, die an Unmenschlichkeit nicht zu überbieten sind. Und das alles auf dem Rücken der Schwächsten, denn Pflegebedürftige und deren Angehörige haben keine Lobby. Altersarmut, Jobverlust und keine Gewährleistung von Betreuung, Pflege und Versorgung von Pflegebedürftigen sind die Folge.

Es keine Pflegereform, sondern ein überaus grausames Sparpaket, während man Steuergelder in alle Welt verschleudert, Menschen, die nie in die Kassen eingezahlt haben, vollversorgt und sich die sogenannte Elite die eigenen Taschen vollstopft.

Die Verachtung des eigenen Volkes, besonders gegenüber alten und kranken Menschen, ist nicht mehr zu übersehen.
Bei all den geplanten Grausamkeiten, kommt einem der Gedanke, dass Pflegebedürftige und Alte bald bei Rot über die Ampel geschickt werden oder als Kanonenfutter für den geplanten Krieg vorgesehen sind. Verwunderlich wäre der Gedanke nicht.
Den regierenden Politikdarstellern sind sie im Weg, das wird mit diesem Gesetzesentwurf deutlicher denn je.

Wir selbst, Team Schwester Anja, sind ein kleiner Anbieter für Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen, Entlastung pflegender Angehöriger, sowie die Begleitung von Palliativpatienten. Täglich sind wir im Einsatz mit viel Liebe, Zeit, Herz und Verstand, damit sich unsere Patienten im eigenen Zuhause wohlfühlen, umsorgt sind und die pflegenden Angehörigen unterstützt werden. Das alles ist nur mit den Leistungen der Pflegeversicherung möglich, welche jetzt der Pflegereform zum Opfer fallen sollen. Somit müsste auch mein Unternehmen schließen, ein kleines Unternehmen, welches ich vor 12 Jahren mit viel Liebe aufgebaut habe und damit sehr vielen Menschen helfen konnte.

Im Namen meiner Mitarbeiter, meiner Patienten und deren Angehörigen fordere ich den sofortigen Stopp des Gesetzesentwurfes zur Pflegereform 2027!

Ich weise ausdrücklich darauf hin Art.1. Abs. 1 GG:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie ist der allererste und wichtigste Satz im deutschen Grundgesetz ( Art.1) . Der Staat ist gesetzlich verpflichtet, sie unter allen Umständen zu schützen.
Zur Würde gehört auch, dass ein jeder Mensch ein Recht auf das absolute Existenzminimum hat, also ein Leben ohne unverschuldete extreme Armut und mit einem garantierten Mindestmaß an Versorgung.

Das einzige Sparpaket was hier noch Schaden begrenzen kann, ist der Rücktritt der gesamten Bundesregierung!

Wir können den Tag nicht verlängern, aber wir können ihn verschönern. Wir stehen fest an der Seite der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen und werden nicht aufgeben, deren Rechte und Würde zu schützen.

Ein klaren Nein zu diesem unmenschlichen Gesetzenentwurf!

Herzlichst, Schwester Anja

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