Am gestrigen Mittwoch sollte in Gera eine Veranstaltung abgehaltenen werden, bei der die Bundeswehr in einer öffentlichen Zeremonie Soldaten für ihre Auslandseinsätze auszeichnen wollte. Auf Grund einer sich immer mehr abzeichnenden Kriegsgefahr und dass es zumindest nicht mehr auszuschließen ist, dass bald auch deutsche Soldaten in einem Stellvertreterkrieg verheizt werden könnten, organisierte das Bündnis „Miteinanderstadt Gera“ eine Friedenskundgebung. An dieser beteiligen sich trotz kurzer Mobilisierung etwa 350 Teilnehmer.
Der Protest richtete sich nicht gegen den normalen Bundeswehrsoldaten, der auch nur der Leidtragende einer völlig verfehlten Politik ist, der Protest richtete sich gegen jene Kriegstreiber und Lobbyisten, die Deutschland in einen dritten Weltkrieg treiben.
Das der friedliche Widerstand auf den Straßen und Plätzen in diesem Land, durchaus Wirkung erzielt, zeigte sich am Mittwoch auch in Gera. Die öffentliche Veranstaltung wurde abgesagt und nur hinter verschlossenen Türen durchgeführt.
Man kann nur hoffen, dass sich auch viele Soldaten dem Aufruf der Friedensdemonstranten anschließen: Auf die Straße, für den Frieden!
Auch am Rande der Veranstaltung in Gera wurde für eine große Friedensdemonstration am 26.02.2023 vor der US-Airbase in Ramstein geworben. Die Veranstaltung findet am 26.02 ab 12:00 Uhr auf dem Bahnhofvorplatz in Ramstein statt und steht unter dem Motto Ramstein schließen – Ami go home!
Kurzinterview mit einer couragierten Mutter von vier Kindern, welche die katastrophalen Zustände in diesem Land nicht stillschweigend akzeptiert!
Frau Theuring, Sie haben diesen Montag auf einer Kundgebung in Querfurt als Rednerin gesprochen, verraten Sie uns bitte kurz das Motto dieser Veranstaltung?
Für Frieden, Freiheit, Wohlstand – An erster Stelle Deutschland!
Wie allerorts in Deutschland ist man auch in Querfurt fast regelmäßig auf den Beinen und demonstriert aktuell für oder gegen was genau?
100 Milliarden für unsere Kinder und Rentner, statt für US-Rüstungskonzerne!
Günstiges Gas aus Russland, statt Wucherpreise für dreckiges Gas aus den USA und Katar!
Keine Waffenlieferungen an die Ukraine!
KeineUnterstützung für das korrupte Selensky-Regime!
Aus dem Kohleausstieg aussteigen: CO2-Steuer abschaffen, Atom- und Kohlekraftwerke ans Netz!
Wir danken für Ihre kurze Stellungnahme und überlassen Ihnen gern noch einen Schlusssatz, was liegt Ihnen besonders auf dem Herzen?
Die momentan angespannte Lage in unserem Land beschäftigt mich sehr. Als Mutter von 4 Kindern, darunter 3 Söhne, habe ich die Pflicht und Aufgabe, meine Kinder zu schützen. Ich werde alles dafür tun, dass sie nicht für diese Kriegstreiber in den Krieg ziehen müssen. Es liegt mir sehr auf dem Herzen, mich für eine bessere Zukunft meiner Kinder und unserer Heimat einzusetzen.
Gleichermaßen wichtig ist für mich, die restliche Bevölkerung zu erreichen und endlich wach zu rütteln.
Bürgerversammlung zum Bau einer Asylunterkunft in Leipzig- Stötteritz am 05.02.2023
Viele Bürger folgten einem Aufruf zu einer Versammlung, zur Information und Aufklärung der Errichtung einer Asylunterkunft in Leipzig/Stötteritz.
Im März 2023 soll in diesem Stadtteil eine Asylunterkunft aus Zelten und Containern für ca. 330 Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe einer Grundschule, eines Seniorenheimes, einer Schwimmhalle und eines Hospizes errichtet werden. Die Anwohner wurden darüber weder informiert, noch aufgeklärt, stattdessen vor vollendete Tatsachen gestellt.
Nach mehrfachen Berichten in den Medien über Messerangriffe, Vergewaltigungen und von Überfällen von Menschen mit Migrations-Hintergrund, ist die Besorgnis der Anwohner mehr als legitim und verständlich. Eine umfassende Aufklärung, Informationen und Gespräche mit den Bürgern vor Ort sind deshalb angebracht und im Sinne einer wirklichen Demokratie.
Die Versammlung wurde spontan angemeldet und die Ansprache an die Bürger war menschlich und in keinster Weise rassistisch oder gar menschenfeindlich. Im Gegenteil, es wurde auch über die unmenschliche Zusammenpferchung von Flüchtlingen gesprochen und was das Resultat dieser verfehlten Politik ist. Menschen ohne Perspektive, teils aus Kriegsgebieten mit einer anderen Kultur und anderen Werten. Die bis heute gescheiterte Integration beschäftigt die Bürger und bereitet ihnen Sorgen und dies ist verständlich.
Auch ein Gegenprotest aus dem Küngel des Aktionsnetzwerkes “ Leipzig nimmt Platz “ (sogenannte Antifa) versammelte sich mit fragwürdigen Reden gegen die Anwohner und Beschimpfungen derer, als „Rassisten, Nazis und Menschenfeinde“, angeheizt durch einen grünen Stadtrat und Aufrufen bei Twitter.
Die Versammlung der Bürger Leipzigs und Anwohner des Stadteils Stötteritz blieb friedlich, während der Gegenprotest mehr als aggressiv reagierte.
Somit beende ich meine Berichterstattung zum gestrigen Versammlungsgeschehen und verbleibe damit, daß die Sorge der Menschen um die Zukunft ihrer Kinder, Enkelkinder, der alten Menschen und um ihre eigene Sicherheit mehr als berechtigt ist.
Wir sprachen mit dem bekannten Autor & Politiker Ralph T. Niemeyer über die aktuelle deutsche Außenpolitik, über den Zustand von SPD & Linkspartei und über die Notwendigkeit einer breiten Friedensbewegung. Niemeyer unterstützt auch eine für den 26.02.2023 geplante Friedensdemonstration vor der US-Airbase in Ramstein.
Herr Niemeyer,
erstmal danke, dass Sie uns für ein paar Fragen zur Verfügung stehen.
1. Wie bewerten Sie die aktuelle deutsche Außenpolitik im Bezug auf den Russland-/Ukraine-Konflikt?
Antwort: Wir steuern sehenden Auges auf eine ähnliche Katastrophe zu wie 1939 und alle Entscheidungsträger scheinen dies in Kauf zu nehmen, so als könnten sie nicht anders.
2. Die Gefahr, dass Deutschland in einen dritten Weltkrieg hineingezogen wird, wird täglich realistischer. Ist es Ihrer Meinung nach notwendig, dass die Menschen in diesem Land trotz aller ideologischen Unterschiede zumindest bei diesem Thema gemeinsam aufstehen und gegen den Kriegskurs der Bundesregierung ein deutliches Zeichen setzen? Schließlich ist das Thema „Frieden“ ein Thema, was alle Menschen betrifft.
Antwort: Ja unbedingt, und es geht nun wirklich nicht um Rechts oder Links, Ost oder West, sondern allenfalls um Oben und Unten. Die Eliten werden wieder einmal nur sich selber retten, deshalb müssen wir unser eigenes Schicksal selber in die Hand nehmen und Widerstand nach Artikel 20 GG leisten, denn andere Abhilfe ist nicht mehr möglich.
3. Sie gehörten unter anderem der Linkspartei und der SPD an. Der Widerstand der Linkspartei gegen den Kriegskurs der Bundesregierung ist überschaubar, die SPD ist sogar federführend an der Eskalationspolitik beteiligt. Falls Sie noch Kontakt zur Mitgliederbasis der genannten Parteien haben, wie ist dort die Stimmung zu dem Kurs der Parteien.
Antwort: Die meisten Sozialdemokraten argumentieren wie bei der Bewilligung der Kriegskredite 1914: wenn wir es nicht tun, dann sind wir Vaterlandsverräter. Dennoch gibt es an der Basis der SPD eine Sehnsucht nach einer neuen Ostpolitik wie zur Zeit von Willy Brandt. In der Linken sieht es ähnlich aus. Die Parteielite um Ramelow drückt auf Waffenlieferungen, aber mindestens die Hälfte der Basis folgt eher Sahra Wagenknecht.
4. Wir bedanken uns für das kurze Interview. Die letzten Zeilen gehören Ihnen.
Antwort: Immer gerne! Ich freue mich auf die gemeinsamen Aktionen und weiß, dass wir eine historische Chance haben, ein souveränes, soziales, freiheitliches und friedliches Deutschland zu schaffen, wenn wir uns von den Machterhaltungsganoven nicht spalten lassen.
„Leipzig leuchtet für Demokratie und Menschenrechte “ war das Thema einer staatlich organisierten Großdemo in Leipzig. Steuergelder wurden für Aufrufe und Bettelbriefe an die Bürger, an Betriebe und Schulen verschwendet. Die Stadt wollte 10. 000 Menschen zusammentrommeln und weiße Schirme verteilen.
Sebastian Krumbiegel rief zusammen mit dem „Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz“ (Antifa) zur Demo gegen die Montagsspaziergänger auf; SPD, Linke , Grüne , Gewerkschaften und Vereine schlossen sich an. Demokratie und Menschenrechte, eigentlich ein Thema was anspricht, aber von den Falschen propagiert wurde.
Der Marktplatz war halb gefüllt, der Ring leuchte nicht, sondern glimmte in den Abend. Linksextremisten, vermummt und minderjährig, bepöbelten Passanten. Viele Menschen verließen die Veranstaltung vorzeitig. Statt 10.000 Teilnehmern kamen nur 1500.
Ein Banner mit der Aufschrift „Frieden schaffen ohne Waffen“ musste eingerollt werden, Menschen, die einen Schirm nehmen wollten, wurden als Querdenker beschimpft. Geht so Demokratie? Nein, diese Veranstaltung ist kläglich gescheitert, denn die Menschen haben es satt, sich derartige Propaganda anhören zu müssen. Für die Stadt Leipzig ein beschämender Tag!
Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden ging es auch in Gera am gestrigen Montag auf die Straße. Eingeladen zum Protest hatte die Orga der „Miteinanderstadt Gera“. Anders als wir es fast täglich in den Mainstream-Medien lesen, erlebten wir einen bunten Querschnitt des Volkes. Jung und Alt gemeinsam für den Frieden, ein Thema was auf Grund der aktuellen Eskalationspolitik der Bundesregierung die Menschen immer mehr bewegt.
Was man bereits bei den Protesten gegen die Corona-Fehlpolitik erlebte, erlebt man aktuell bei den Protesten für eine echte Friedenspolitik. Abgrenzungsmechanismen verschwinden zusehends, auch wenn die Teilnehmer teilweise völlig konträre Ansichten bei anderen Themenkomplexen vertreten.
Als Gastredner in Gera war unter anderem der ehemalige AfD-Spitzenpolitiker, André Poggenburg, vom Aufbruch Deutschland anwesend.
Der Redebeitrag von Poggenburg sorgte für großen Applaus auf dem Platz und sogleich für einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken. Aus diesem Grund baten wir André Poggenburg um eine kurze Stellungnahme, die Sie hier nachlesen können:
Herr Poggenburg, Sie waren zur Montags-Demo in Gera als Gast und Redner eingeladen. In Ihrer Rede sagten Sie, dass Außenministerin Baerbock an Russland im Europarat eine Kriegserklärung ausgesprochen habe und fügten wörtlich hinzu, „sollte es soweit kommen, dass deutsche Bürger Krieg führen müssen, dann werden wir den Krieg mit der Waffe in der Hand gegen Sie und Ihre Polit-Kartell-Parteien führen.“ Dazu sind auf verschiedenen Kanälen bereits heftige Debatten entbrannt. Können Sie Ihre Aussage erläutern?
Richtig, gern war ich der Einladung zur Demo in Gera gefolgt und habe dort auch Klartext und Tacheles geredet. Frau Baerbock hat Russland öffentlich, ob nun aus völligem Unvermögen oder wohlkalkuliert, als deutsche Außenministerin den Krieg erklärt. Das bestätigt bspw. sogar N-TV in einem aktuellen Artikel. Und wenn diese unverantwortliche Kriegstreiberei dazu führt, dass deutsche Bürger durch einen ausbrechenden Krieg gezwungen sind, die Waffe in die Hand zu nehmen, muss unsere Obrigkeit damit rechnen, dass die Menschen sich nicht gegen Russland, sondern gegen die Verursacher des Krieges wenden werden. Nicht mehr und nicht weniger beinhaltet diese Aussage und dazu stehe ich auch, denn die Deutschen werden sich nicht widerstandslos ein drittes Mal in einen unnötigen und sinnlosen Krieg gegen Russland führen lassen.
Neben Poggenburg richtete auch Alexander von Ungetrübt Media ein paar Grußworte an die Versammlungsteilnehmer. Er erwähnte unter anderem eine große Protestveranstaltung in Ramstein am 26.02.2023, welche Ungetrübt Media als einer von verschiedenen Medienpartnern begleitet. Die Demonstration steht unter dem Motto „Ramstein schließen – Ami go home“ und auch die „Miteinander-Stadt Gera“ wird diese wichtige Veranstaltung unterstützen, wie Organisator Christian Klar ankündigte.
Interview zur aktuellen „deutschen“ #Außenpolitik mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller und mit dem fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Robert Farle .
Am Rande einer Buchlesung in Sachsen-Anhalt bei der Hansjörg Müller sein neuestes Werk #Scheindemokratie vorstellte, sprachen wir mit ihm und Robert Farle, MdB über die aktuelle Außenpolitik der #Bundesregierung.
Presseerklärung zur Demonstration in Ramstein am 26.02.2023
Demonstration: Airbase Ramstein schließen – Ami go home am 26.02.2023 in Ramstein
Sehr geehrte Damen und Herren,
als breites überparteiliches Protestbündnis haben wir für den 26.02.2023 eine Großdemonstration unter dem Motto: „Airbase Ramstein schließen – Ami go home“ auf dem Bahnhofvorplatz in Ramstein angemeldet.
In der vergangenen Woche fand ein positiv verlaufendes Kooperationsgespräch mit der Kreisverwaltung Kaiserslautern statt. Wir fordern die unverzügliche Schließung der US-Airbase, den vollständigen Abzug aller US-Truppen unter Mitnahme aller hier stationierten Waffen!
Menschenverachtende Militäreinsätze, die gegen geltendes Völkerrecht verstoßen, werden von Ramstein aus begangen. Die größte Zentrale der US-Luftwaffe in Europa ist die Drehscheibe der USA für ihren selbst ernannten Dauerkrieg gegen den Terror, der in Wahrheit nichts weiter ist als ein Krieg gegen die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht der Völker! Die deutsche Politik trägt eine große Mitverantwortung für diese Entwicklung.
Auch beim aktuellen Russland/Ukraine-Konflikt wird deutlich, dass die US-Airbase eine Gefahr für den Frieden in Europa darstellt. An dieser Stelle möchten wir nur die Konferenzen für Waffenlieferungen an die Ukraine erwähnen, die auf der Airbase durchgeführt werden. Deutschland wird somit immer mehr zum Kriegsteilnehmer. Ein nukleares Inferno in Mitteleuropa wird immer wahrscheinlicher. Wir fordern diplomatische Lösungen, anstatt den Konflikt mit Waffenlieferungen weiter zu befeuern. Aus der deutschen Geschichte haben wir gelernt; wir wollen nie wieder einen Krieg mit Russland! Die Veranstalter rechnen bei der Großdemonstration mit mehr als 2000 Teilnehmern. Auch wird eine große Anzahl von Teilnehmern aus dem europäischen Ausland erwartet. Für die Großdemonstration wird europaweit, insbesondere in den sozialen Medien mobilisiert.
Auf der Demonstration werden als Redner unter anderem auftreten der Bundestagsabgeordnete Robert Farle, Vertreter verschiedener Friedensinitiativen, der ehemalige Landes- und Fraktionsvorsitzende der AfD aus Sachsen-Anhalt André Poggenburg, die Friedensaktivistin Elena Kolbasnikova und ihr Ehemann Max Schlund aus Köln, der nordrhein-westfälische Kommunalpolitiker Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen. Zudem werden weitere hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland erwartet.
Die Demonstration wurde von Elena Kolbasnikova und Markus Beisicht angemeldet. Es findet zudem auch am Veranstaltungstag ein Friedensspaziergang zur US-Airbase in Ramstein statt. Die Rednerliste wird noch ergänzt, dasselbe gilt für die Bündnisse aus dem In- und Ausland, die die Veranstaltung in Ramstein unterstützen.
Regelmäßige Informationen und Aktualisierungen finden sie in dem für die Veranstaltung geschaffenen Telegram-Kanal:
t.me/demoramstein.
Im Rahmen der Mobilisierung ist zudem eine bundesweite Kampagne unter dem Thema „Ami go home!“ geplant. Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen unter folgender E-Mail-Adresse