Autor: #infoadmin
Tageskolumne 01.01.2021
Donnerstag oder Silvester Berlin. Die Raute des Grauens kann ihre Boshaftigkeit nicht verleugnen. Nicht einmal in ihrer Neujahrsansprache. „Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können“, sagte Angela Merkel ohne rot zu werde. Das ist sie schon lange! Unfassbar. Diese Person verbietet jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt selbst am Sterbebett unter dem Deckmantel der Volks- ähm Hierlebendengesundheit! Ich könnte wirklich nur noch aus dem Gesicht fallen. Errungenschaften der letzten hunderten von Jahren wurden und werden einfach abgeschafft. Ein Händedruck zwischen Personen als Zeichen der Wertschätzung und des Respektes gibt es nicht mehr. Ein Lächeln? Gibt es schon lange nicht mehr. Mit oder ohne Maske. Wenn dann nur versteckt. Still und heimlich. Noch sind es ein paar Leute mit denen ich mich umärmel wie früher.
Zurück zu Merkel. Sie nennt Leute die das Virus leugnen unverbesserlich. Hmm. Ich kenn da keinen. Ich kenne viele, welche die Massnahmen der Regierung kritisieren und vor einem Überwachungsstaat warnen. Das sind in den „Toten Augen von Deutschland“ im Hosenanzug dieselben. Die empathielose FDJ-Agitatorin macht auf Verständnis „Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber“. Welchen? Sie meint die Opfer der P(l)andemie. Also eigentlich uns alle. Egal. Die komplette Ansprache werd ich mir sparen. Das halt ich nicht aus und mein Fernseher würde dies folglicherweise auch nicht. Egal.
In meiner Kleinstadt neben der sächsische Landeshauptstadt Dresden wird seit dem späten Nachmittag geböllert. Die Kinderaugen leuchten bei jeder Rakete und jeder selbstgeworfenen Knallerbse. Das werden Erinnerungen für’s Leben sein. Ich selbst hab meine letzten Knaller und Raketen vor 30 Jahren gekauft und gezündet. Seit 1990 hab ich Hunde. Mein alter schwarzer Zausel Fritz sieht es inzwischen gelassen: ,Solange die Alte dabei ist, passiert mir schon nichts’. Selektive Taubheit kommt dazu. Die Kühlschranktür hört er noch sehr gut. Egal.
Ich wünsch uns allen ein besseres 2021 obwohl mir selbst der Glauben daran fehlt. Habt den Mut euch und andere zu informieren und euch zu verbünden. Nur gemeinsam können wir was verändern!
Nachtrag: In Heidenau brannte um 0.00 Uhr die Luft! Ich bin begeistert! Nicht wegen dem Feuerwerk, sondern wegen dem Trotz! Fritz hat sich ins Bad verfatzt. Auch gut.
Schönen Tag!
Ute Fugmann

Tageskolumne 30.12.2020
Berlin. Der Running-Gag der Regierung Marco Wanderwitz ist der Witz schlechthin. Der Ostbeauftragte äusserte sich mit den Worten „Erschreckend viele Ostdeutsche tun so, als gäbe es keine Pandemie“. Hmm. Wir hier in Mitteldeutschland wissen, dass es Corona gibt, aber von einer Pandemie zu sprechen, halten viele einfach nur für übertrieben. Ich persönlich auch. Was die Ostdeutschen sprechen, wissen die meisten nicht. Der Mitteldeutsche Rundfunk strahlt auch nicht in polnisch aus! Spässle!
Ausser dem Spass sind Befürchtungen des Verfassungsschutzes vor Terror von Corona-Leugnern. „Das Apokalyptische verbindet sich mit dem Rechtsextremismus“, sagte der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes Burkhard Freier. Hmm. Die Verbindung zwischen Corona-Leugnern, AfD-Parteimitgliedern und offen rechtsextremen Einzeltätern sei äusserst gefährlich. Hmm. Freier befürchtet zudem, dass die Gefahr von Anschlägen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ wieder wächst. Echt jetzt? Ist die jemals geschrumpft? Nein, sagte er. Hmm. Eine Gefahr sieht der Verfassungsschützer ohne Verfassung auch bei einer Minderheit der linksextremen Szene. „Die Hemmschwellen sinken, und die Taten sind direkt gegen Einzelpersonen gerichtet“, verlautbarte der völlig Unparteiische. Was denn nun? Links, rechts oder IS? Ich grins noch bissel vor mich hin. Jeder erntet, was er sät.Irgendwan…
In der sächsischen Landeshauptstadt hat der Oberbürgermeister Dirk Hilbert ein Böllerverbot erlassen. Er fühl sich schon als Staatsratsvorsitzender! „Eigentlich sollte es nicht Aufgabe des Staates sein, den Bürgern Vorschriften beim Feiern zu machen. Allerdings befinden wir uns gerade hier in Sachsen derzeit in einer Sondersituation“. Hmm. Ich hab ihn mal gerempelt. Unabsichtlich. Das dicke Ding stand mir vor zwei Jahren plötzlich am 13. Februar im Weg. Egal. Damals drohte mir noch kein Bussgeld von 25 tsd Euronen oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Dies würde heutzutage bei der Verbreitung des Coronavirus drohen. Alles gut. Der Dicke droht nur. Er will doch nur spielen. „Die Polizisten werden in der Stadt präsent sein und Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen“, tat der selbsternannte Gott von Dresden durch sein Sprachrohr ähm Polizeisprecher Marko Laske kund. Die meisten Dresdner blöken ihm wohlwollend zu. „Wir sind määäähr!“
Ich mag nicht mehr.
Der Chef der CDU-Senioren-Union Otto Wulff würde mit seinen zarten 87 Jahren eine Impfpflicht für Pfleger und Ärzte begrüssen. „Gude Nacht und kee Bedde“, sagt der Sachse. Mal schauen wer sich demnächst um die Senioren kümmert. Die Politiker sind es schon mal nicht.
Schönen Tag!
Ute Fugmann

Widerstand wirkt!
Liebe Leser,
aus Leverkusen erreicht uns aktuell folgende Eilmeldung. Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) musste den Rückzug antreten und nahm seine neue Allgemeinverfügung in weiten Teilen zurück. Ein einzelner Ratsherr von der Interessengemeinschaft Aufbruch Leverkusen hatte gegen diese vor dem Verwaltungsgericht in Köln geklagt. Der Oberbürgermeister mit SPD-Parteibuch kam einer drohenden Gerichtsniederlage zuvor und nahm die verschärfte Allgemeinverfügung in Teilen zurück. Um nicht vollständig das Gesicht zu verlieren, wurde die Rücknahme mit dem sinkenden Indizwert begründet. Natürlich möchte man Organisationen, die (noch) geltende Grundrechte verteidigen nicht aufwerten, deshalb übernahmen auch die Leitmedien die Schutzbehauptung, des überforderten SPD-Oberbürgermeisters. Der sogenannte Indizwert und die wirklichen Auswirkungen des Corona-Virus in Leverkusen, hat die Parteien in Leverkusen bisher nur beiläufig interessiert. Völlig willkürlich und teilweise mit blinden Aktionismus wurden Verfügungen erlassen und die Bürger regelrecht drangsaliert, anstatt sich auf den Schutz von älteren und gesundheitlich vorerkrankten Menschen zu konzentrieren. Die tagtägliche Panikmache eines Karl Lauterbach, der in Leverkusen seinen Wahlkreis hat, hat sich wohl auch auf die Leverkusener Kommunalpolitik ausgewirkt. Nachfolgend veröffentlichen wir auszugsweise die Stellungnahme von Ratsherr Markus Beisicht. Herr Beisicht versicherte uns in einem kurzen Telefoninterview auch die umgearbeitete Verfügung rechtlich zu prüfen und notfalls weitere rechtliche Schritte einzulegen.
Stellungsnahme:
Ganz still wurde heute die nahezu stadtweite Maskenpflicht in Leverkusen beerdigt. Wohl wissend das seine völlig überzogene Allgemeinverfügung rechtlich nicht zu halten war, nahm Oberbürgermeister Uwe Richrath diese heute in weiten Teilen zurück! Er wollte augenscheinlich eine Niederlage vor dem Kölner Verwaltungsgericht unbedingt vermeiden! Eine Klage gegen die neue Corona-Allgemeinverfügung hat Ratsherr Markus Beisicht eingeleitet.
Es lohnt sich also unsere Grundrechte gegen unverhältnismäßige Maßnahmen der politischen Klasse in Leverkusen zu verteidigen. Der Rechtsstaat hat funktioniert!!
PS: Zu ergänzen ist noch, dass der mit Steuergeldern finanzierte Radiosender Radio Leverkusen, sämtliche Kommentare die auf den Sachverhalt hinweisen, kommentarlos löscht.

Leverkusener Ratsherr klagt gegen neue Corona-Allgemeinverfügung
Folgende Meldung erreichte uns am heutigen Tag aus Leverkusen. Markus Beisicht, der als kommunaler Vertreter für die regionale Interessengemeinschaft Aufbruch Leverkusen im Stadtrat vertreten ist, leitet rechtliche Schritte gegen die neue Corona-Allgemeinverfügung ein.
Presseerklärung:
Der Leverkusener Ratsherr Markus Beisicht klagt gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Leverkusen vom 23.12.2020.
Ratsherr Markus Beisicht hat heute eine Klage gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Leverkusen vom 23.12.2020 einreichen lassen. Beisicht wehrt sich gegen die verkündete nahezu stadtweite allgemeine Maskenpflicht und das Verbot der Verwendung von Pyrotechnik zum Jahreswechsel. Er vertritt die Ansicht, dass die erlassene Verfügung unverhältnismäßig und daher rechtswidrig sei. Er kritisiert insbesondere eine Maskenpflicht auf wenig frequentierten Straßen und in Wohngebieten, wo es problemlos möglich ist einen Mindestabstand von 2 Meter einzuhalten. Es sei grotesk, wenn ein Bürger am Tannenweg in Bergisch-Neukirchen beim Herausstellen seines Mülleimers eine Maske zu tragen hat.Ebenso grotesk sei es, wenn dort ein Spaziergänger, der seinen Hund auf menschenleerer Straße ausführt, ebenso verpflichtet wird, eine entsprechende Maske zu tragen. Die aktuelle Allgemeinverfügung von Oberbürgermeister Richrath stellt einen reinen Aktionismus dar, der die Leverkusener unverhältnismäßig in ihren Grundrechten verletzt. Zudem sei auch das generelle Verbot der Verwendung von Pyrotechnik in Teilen der Stadt rechtlich unhaltbar.

Tageskolumne 26.12.2020
„B“ wie Berlin und Bundeswehr. Die Soldaten der bunten Wehr nahmen als Statisten an einem Testlauf im Berliner Corona-Impfzentrum in Treptow teil. Toll. Der vielgepriesene Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt äusserte sich auch. „Wir brauchen Demoverbote, sowohl auf den Transportstrecken als auch bei den Impfstationen“ Der Impfstoff sei ein hohes Gut, ähm Quatsch das war ja mal die Meinungsfreiheit. Egal. Das Zeug sei ein wertvolles Gut und die Gegner die Bösen. „Wir haben diese Querdenker-Demos bereits erlebt und gesehen, welches aggressives Potential es da gibt“. Hä? Hat der sich schon impfen lassen? Aggressiv hab ich dort nur andere erlebt. Aber was weiss ich den schon.
Apropos Querdenken. Der Stuttgarter Ober-Querdenker Michael Ballweg bat in einem Video darum „das Verbot der Demonstrationen in Berlin zu akzeptieren und am 30.12, am 31.12 und am 1.1 nicht nach Berlin zu fahren“. Das empfehle er auch anderen Querdenker-Gruppen in Deutschland. Hmm. Zugleich prophezeite er, dass sich in naher Zukunft eine Organisation finde, die eine Grossdemonstration anmelde. Zudem freue er sich über alle, die selbst kleinere Veranstaltungen abhielten. Nochmal hmm.
In der sächsischen Landeshauptstadt regiert der Überfluss! „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“, könnte man frei Marie Antoinette zitieren. Die hat aber mit dem Beschuss der Sächsischen Staatskanzlei mit Stollen nichts zu tun. Der Stollen auch nicht. Das ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Inzwischen ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Hmm. Die Werfer kritisierten den Umgang mit Pflegekräften und Paketdienstlern. Nun ja. Die Stollen seien zudem aus dem Müllcontainer einer Bäckerei und die Enteignung des Immobilienkonzerns „Vonovia“ sei auch gefordert worden, schreibt das SPD-Blatt Tag24. Keine weiteren Fragen. Egal.
In Österreich haben seit Heiligabend die mehr als 400 Ski-Stationen wieder geöffnet. Ohne Après-Ski! Hotels und Restaurants sind geschlossen. Besucher aus Deutschland müssen vorher 10 Tage in Quarantäne. In Kernten gibt es jetzt sogar Corona-Strafen in Höhe von 300 Euronen für das Zusammenleben mit infizierten Partnern im gemeinsamen Haushalt! Möglich sei auch eine sechstägige Haftstrafe. Die spinnen, die Ösis.
Schönen Tag!
Ute Fugmann

Weihnachtszeit ist Märchenzeit.
Jahresrückblick 2020
Danke für Nichts…
Wie hart das Handwerk ums Überleben kämpfen muss: Eine Friseuse klagt an!
„Danke für Nichts
Nachdem ich nun in den letzten Tagen noch mal alles gegeben habe für meine Kunden, sitze ich nun zu Hause.
Gerade habe ich nachgelesen, was wohl die Voraussetzungen für die Überbrückungshilfe III sind.
Ich lache mich fast tot 😂 War ja eigentlich wieder klar, dass nicht jeder in den Genuss kommen wird,
ich für Dezember jedenfalls nicht
Viele andere Friseure auch nicht und sie werden sich noch mehr als ärgern, dass sie gerade mit den letzten harten Tagen, mit vielen Überstunden und Akkordarbeit, ganz besonders dazu beigetragen haben, über die vorgegebene Umsatzgrenze zu kommen.
Ich jedenfalls mache jetzt staatlich angeordneten , unbezahlten Zwangsurlaub 😠😡
Danke, dass ich noch meine Betriebskosten für Dezember und Januar einarbeiten durfte.
Schon in den 6 Wochen im März und April, als ich in Zwangspause geschickt wurde, gab es vom Staat, nicht wie überall propagiert, die 9000 Euro nicht für jeden Selbstständigen, natürlich nicht.🤣
Im Kleingedruckten stand schon damals, das Geld ist nur für die laufenden Kosten des Geschäfts.
Nein, natürlich auch nicht für die Krankenkassenbeiträge und auch nicht für die Rentenversicherung des Unternehmers.
All diese Beiträge mussten von den Selbstständigen allein aufgebracht werden, ohne dass man auch nur einen Cent Einnahmen UND ohne dass man auch nur einen klitzekleinen Einfluss auf die Situation hatte.
Ich stand da, wie vor den Kopf geschlagen, alles, was ich mir über Jahre mit viel Kraft und Energie aufgebaut habe, wird von einem Moment auf den anderen einfach eingestampft.
Seit heute ist mir bewusst, ich werde auch die komplette Soforthilfe vom Frühjahr zurück zahlen müssen.
Der Teufel steckt im Detail
Ich habe die Hilfe für drei Monate erhalten, war nur 6 Wochen zu Hause, muss aber einen Liquiditätsengpass über einen Zeitraum von drei Monaten nachweisen können. Das kann ich natürlich nicht und viele andere Kleinunternehmer auch nicht.
Und das Finanamt war, bei mir zumindest, auch nicht zimperlich, und hat die Hand immer pünktlich aufgehalten. Vom Finanzamt Leipzig habe ich bis heute keine Antwort erhalten auf meine Bitte um Stundung der Umsatzsteuervorauszahlung.
Ein großes Dankeschön nochmal von mir an das Finanzamt in Leipzig! Meine Hochachtung.
Wir stecken nun mitten im zweiten Lockdown, wieder lebe ich von der Hand in den Mund, muss meine laufenden Geschäftskosten aufbringen; von den Lebenskosten, der Kranken- und Rentenversicherung ganz zu schweigen.
Gott sei Dank…. ja, ich habe einen tollen Mann, der bereit ist, mich auch in dieser schwierigen Lage zu unterstützen.
Allen anderen blüht der Gang zum Amt, Hartz 4, oder Arbeitslosengeld II. Das ist mehr als erniedrigend.
Niemals in den ganzen 17 Jahren, die ich jetzt selbständig als Friseur bin, musste ich irgendwo um Almosen betteln. All die Jahre habe ich meine Steuern und Abgaben gezahlt.
Ich konnte für mein Leben selbstständig aufkommen….
Trotzdem ist es dem Staat nicht einen Cent wert, den Mittelstand und die Kleinunternehmer angemessen zu unterstützen.
In den vergangenen 10 Jahren habe ich allein, mit meinem kleinen Geschäft als Soloselbständige ca.60.000 Euro an Einkommenssteuer bezahlt, ca. 60.000 Euro Umsatzsteuereinnahmen für den Staat generiert.
Als Dank dafür erhalten wir natürlich mal wieder….. NICHTS.
Ein großes Dankeschön geht auch an die AOK Sachsen, die im Juli, trotz Stundungsvereinbarung bis September, vorfristig ihre Beiträge eingefordert hat.
Dabei geht es mir noch gut, ich konnte mir eine kleine Reserve ansparen und will also auch gar nicht jammern.
Viele andere Selbständige hatten nicht so viel Glück, denen steht allmählich das Wasser bis zum Hals.
Aber wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man auf keinen Fall den Kopf hängen lassen.“

Tageskolumne 21.12.2020
Berlin. Er ist wieder da! Der grösste Aussenminimister aller Zeiten Heiko Maas meldet sich mal wieder zu Wort nachdem das Auswärtige Amt drei deutsche ISIS- Frauen und 12 ihrer und anderer minderjährigen Plagen aus den kurdischen Gefangenenlagern Roj und Al Hol in Nordsyrien per Sondermaschine heim ins Reich ähm nach Deutschland geholt hat. Der Flieger landete am Sonntagmorgen in Frankfurt am Main. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir gestern weitere zwölf Kinder und drei dazugehörige Mütter aus Lagern in Nordostsyrien zurückholen konnten. Diese frohe Nachricht kurz vor Weihnachten stimmt zuversichtlich, dass wir auch in weiteren Fällen eine Rückkehr ermöglichen können. Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen und Monaten einsetzen“, erklärte der Kobold von der SPD fast zeitgleich zum Gedenken an den Jahrestages des islamistischen Anschlages auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin vor vier Jahren. Eine Farce.
Mit Kobolden kennt sich die Grünen-Chefin Annalena Baerbock bestens aus. Ihr Fachwissen dazu erklärt sie zur quasi selbstredend zur Kanzlerkandidatin. Hmm. „Ja, ich trau mir das Kanzleramt zu“, sagte sie selbstbewusst. „Für alle, die gerade im Gespräch sind, gilt: Niemand ist als Kanzler vom Himmel gefallen. Alle müssten im Amt dazulernen. Ich selbst hatte zum Beispiel noch kein Regierungsamt“. Das bleibt hoffentlich auch so! Ihre Vorzüge sieht sie derzeit in ihrer Doppelbelastung als Spitzenpolitikerin und Mutter. Sie hätte damit die Nervenstärke sowie die psychischen und physischen Kräfte für das Kanzleramt. „Ja, diese Faktoren braucht man alle. Und glauben Sie mir: Drei Jahre als Parteichefin, Abgeordnete und Mutter kleiner Kinder stählen ziemlich“. Hmm. Wenn sich als Putzfrau fürs Kanzleramt bewerben würde, wäre ihr der Job wahrscheinlich sicher. Für Deutschland wäre dies auch sicherer, aber nicht so sauber wie bei den Profis der Gebäudereinigerbranche. Egal.
Den Sumpf legt dort eh keiner mehr trocken.
Die CDU im Bundestag will laut einem der Gazette „Welt“ vorliegendem Grundsatzpapier eine Paketabgabe für den Online-Handel fordern. Diese soll sich proportional nach dem Bestellwert richten und vom Händler erhoben und dann an das Finanzamt abgeführt werden. Das nennt sich dann „Pakt mit dem Teufel“, ähm Quatsch, „Pakt für lebendige Innenstädte“ Hä? Geschäften, welche wegen der Pandemie zeitweise schliessen mussten, soll damit durch grosszügigere Überbrückungshilfen, Schnellkrediten und Steuererleichterungen geholfen werden. Dazu soll ein „Innenstadtfond“ auferlegt werden. Hmm. Ist die Baerbock doch schon dabei?
Nicht mehr dabei sind die Briten. Zumindest von Mitternacht bis vorerst zum 31. Dezember. Die Bundesraute des Grauens Angela Merkel verbietet Landungen von Flugzeugen aus Grossbritanien wegen einer neuen Variante des Corona-Virus. Hmm. Das Bundesinnenministerium hat die Bundespolizei angewiesen, Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika ab sofort, also für die letzten Ankünfte am Sonntagabend systematisch zu kontrollieren. Ach? Ist das afrikanische Land jetzt ein direkter Nachbar Englands mit offenen Grenzen oder hab ich da was falsch verstanden? Fragen über Fragen. Egal. Ich war schon mal vor einigen Wintern in London. Reicht.
Schönen Tag!
Ute Fugmann
