Kundgebung und Familienfest in Leisnig

Auch im mittelsächsischen Leisnig fanden sich bei typischen Herbstwetter etwa 150 Bürger ein, um ein Zeichen gegen die aktuelle Fehlpolitik zu setzen.

Das besondere an der Veranstaltung in Leisnig war, dass nicht nur von Solidarität gesprochen wurde, sie wurde auch gelebt. So gab es unter anderem einen Spendenstand, an dem Kleidung, Schulmaterial aber auch Spielzeug verteilt wurden, so waren strahlende Kinderaugen garantiert. Viele fleißige Helfer sorgten zudem für die kulinarische Versorgung, mehrere Sorten Kuchen, Kaffee und Tee gab es für die Besucher.

Für musikalische Unterhaltung sorgte der Widerstandssänger Estéban Cortez . Mit Herrn Cortez führten wir am Rande der Veranstaltung noch ein kleines Interview, was wir zeitnah veröffentlichen.

Als die Leipziger Altenbetreuerin Schwester Anja zum Mikrofon griff, war die Stille greifbar. Schwester Anja schilderte ihren Arbeitsalltag, in der Alten- und Palliativpflege und verlas Grußworte von einer fast 96 Jahre alten Patientin, die eigentlich jeden Teilnehmer berührten. Die Grußworte endeten mit dem Appell: Macht mir keinen Krieg mehr! Diesen Worten können wir uns vollumfänglich anschließen.

Neben verschiedenen regionalen Rednern, einem Gastredner aus Gelsenkirchen sprach auch Uta Hesse zu den Versammlungsteilnehmern. Uta Hesse holte bei der zurückliegenden Landratswahl 20 % für die Freien Sachsen.

Neben der Veranstaltung in Leisnig fanden auch am heutigen Tag alleine in Sachsen zahlreiche Veranstaltungen statt.

Die Reden aus Leisnig werden zeitnah veröffentlicht. Morgen berichten wir von dem Besuch von Annalena Baerbock aus Göttingen.

Ermittlungen nach Mordaufruf gegen russische Mitbürger in Köln

Vor einiger Zeit berichteten wir über einen Vorfall am Rande einer Demonstration in Köln. Gegendemonstranten hielten ein Schild in die Höhe, mit der Aufforderung russischen Bürger zu töten, den Artikel hierzu können Sie unter diesem Link nachlesen:

Nun erreichte uns die Antwort der Polizei Köln auf unsere Presseanfrage, die wir hier dokumentieren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Anfrage für Ungetrübt Media zu dem in Rede stehenden Vorfall bei der Versammlung am 4. September beantworte ich wie folgt:

1.Die Polizei wurde von Demonstranten auf den Vorfall aufmerksam gemacht und laut uns vorliegenden Videomaterial, erfolgte zumindest eine Kontrolle des Plakates. Kam es in diesem Zusammenhang zu einer Beschlagnahmung beziehungsweise Einziehung des Plakates?

Antwort: Vor Ort sprachen Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei die beiden außenstehenden Frauen an, nachdem sie augenscheinlich Unruhe in der Versammlung verursacht hatten. Eine valide Übersetzung des handschriftlichen, augenscheinlich kyrillischen Plakat-Textes als Grundlage für weitergehende, strafprozessuale Maßnahmen konnte im laufenden Einsatzgeschehen vor Ort nicht durchgeführt werden. Den Frauen wurden Platzverweise erteilt.

2.Erfüllt Ihrer Meinung nach die Losung/Forderung einen Straftatbestand und wurde diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet?

Antwort: Die Kriminalinspektion Staatsschutz der Polizei Köln hat in dieser Sache nach Übersetzung der Aufschrift ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Gilles
Polizeihauptkommissar

Polizeipräsidium Köln
Leitungsstab Sachgebiet 2 (LStab SG 2)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln

Eine Analyse der Rede von Wladimir Putin

Moskau, 30. September 2022: Eine Rede für die Zeitenwende

Putin hat heute aus Anlaß der Eingliederung der Gebiete von Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje in die Russische Föderation eine Rede gehalten, die man nur als historisch bezeichnen kann. Sie muß jedem schlagartig vor Augen führen, warum der Konflikt um die Ukraine nicht nach den üblichen Regeln der Diplomatie beigelegt und beendet werden wird. Der Konflikt hat vielmehr gerade erst begonnen. Die Sprengung der Nord Stream-Pipelines, die auch in Moskau als Terroranschlag auf die Energie-Infrastruktur betrachtet wird, hat gerade die nächste Eskalationsstufe eingeläutet.

Eigentlich ist Putins Rede nicht mehr als ein Rechenschaftsbericht, eine Momentaufnahme der aktuellen Entwicklungen und ein naheliegender Ausblick auf die weitere Zukunft. Man wünschte sich die Klarheit und Rationalität, mit der das alles in gerade einmal 37 Minuten angesprochen wird, auch von anderen Politikern; diese Hoffnung ist leider illusorisch.

Über den Anschluß der vier Beitrittsgebiete und das Recht der dort lebenden russischsprachigen Menschen, endlich in Frieden zu leben, ist kein Wort zu verlieren. Putin stellt den Konflikt um die Ukraine in den größeren Zusammenhang der westlichen Politik, ja der Geschichte des Westens, die seit Jahrhunderten auf Unrecht, weltweiter Ausbeutung und der Mißachtung der Souveränität anderer beruht. Für deutsche Ohren unfaßbar: Putin erinnerte nicht nur an die ersten Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, sondern auch an die völlige Zerstörung deutscher Städte wie Dresden und Hamburg im Zweiten Weltkrieg. Er unterstrich ausdrücklich, daß Deutschland und Japan noch heute besetzt seien und nicht Herr ihrer eigenen Politik.

Und dann einmal mehr das Bekenntnis zu einer neuen, „multipolaren“ und gerechteren Weltordnung, die gerade im Entstehen begriffen ist und die die westlichen Eliten auch nicht mehr werden verhindern können. Rußland und seinem Kampf um seine nationale Selbstbestimmung komme dabei besondere Bedeutung zu, weil sein Ausgang auch für andere Weltregionen, die derzeit noch von den USA als ihr globaler „Hinterhof“ betrachtet werden, wichtig ist. Rußland wolle die westlichen „Werte“ und die mit ihnen verbundene gesellschaftliche Transformation nicht, weil sie auf „offenen Satanismus“ hinausliefen. (!!)

Wer diese 37-Minuten-Rede, die ohne jeden Haß, ohne jede Übertreibung vorgetragen wurde, mit offenen Ohren auf sich wirken läßt, weiß spätestens jetzt, worum der Krieg geführt wird. Rußland ist unter Putin dabei, eine globale Eiterbeule aufzustechen. Deshalb muß Rußland nach dem Willen der westlichen Verbrechercliquen verschwinden – oder es wird zum Eisbrecher einer neuen Ära, in der die USA nicht mehr der selbsternannte Welt-Hegemon sind. Wenn kein Wunder geschieht und der Westen zur Besinnung kommt, wird viel Blut fließen. Es fängt jetzt erst an.

Karl Richter

PS: Der Live-Mitschnitt mit deutscher Simultanübersetzung hier:

Ansehen, so lange das Video noch im Netz ist!

Offener Brief an Melanie Müller

Wer aktuell die Boulevardpresse verfolgt, kommt am Fall Melanie Müller nicht vorbei, wir verfolgen diese Art der Presse eigentlich sehr selten, verurteilen aber die aktuelle Treibjagd auf Frau Müller. Unser Alex der Melanie durch verschiedene Veranstaltungen kennt wendet sich in einem Offenen Brief an Melanie Müller.

Sehr geehrte Frau Melanie Müller,

obwohl mir bewusst ist, daß mir dieser offene Brief wieder als Parteinahme für angebliche rechte Umtriebe ausgelegt werden könnte, möchte ich Ihnen ein paar Zeilen auf diesem Wege zukommen lassen. Sie werden sich nicht mehr an mich erinnern können, wir trafen uns zufällig bei einigen privaten Feierlichkeiten und auf musikalischen Veranstaltungen, die ich aus beruflichen Gründen begleitete. Ich bin weder ein Anhänger Ihrer musikalischen Darbietungen und erst recht kein Anhänger Ihrer anderen medialen Auftritte. Dieses Gesamtpaket steht für mich für eine Spaßgesellschaft die ich ablehne, aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Darum soll es in diesem Schreiben aber auch nicht gehen. Auch wenn ich kein Anhänger Ihrer Darbietungen bin, lehne ich die aktuelle Treibjagd, die auf Sie veranstaltet wird, kategorisch ab. Ein sogenannter Promi wird quasi zum Staatsfeind erklärt, ein Umstand den Sie bisher nur aus den Medien kannten, wenn über Künstlerkollegen berichtet wurde, die in Ungnade fielen. So wurden über Jahre hinweg Karrieren zerstört und Existenzen vernichtet. Hinzu kommen die zahlreichen Fälle von normalen Bürgern die es nicht in die Medien geschafft haben. Ich weiß nicht, ob Sie sich über diesen Umstand schon mal Gedanken gemacht haben, wenn Menschen mit denen man noch vor kurzem gemeinsam auf einer Bühne stand, auf einmal zur Persona non grata erklärt werden? Nun erleben Sie dieses Spiel am eigenen Leib. Veranstalter, Sponsoren und Werbepartner werden abspringen, die Karriere wird stark geschädigt oder gar beendet sein. Auch einige Freunde werden in dieser Situation ihr wahres Gesicht zeigen, schließlich möchte niemand in Sippenhaft genötigt werden, auch ein Umstand der aufzeigt, daß in dieser Gesellschaft vieles im Argen liegt.

Nutzen Sie die beruflichen Zwangspausen die nun kommen werden, um mal in sich zu gehen. Sehen Sie ihren Lebenssinn wirklich darin, für eine flache, kalte und in vielen Punkten kranke Gesellschaft den Hampelmann oder die Hampelfrau (um politisch korrekt zu bleiben) zu spielen? Sehen Sie Ihren Lebenssinn darin nun zu Kreuze zu kriechen, nach Canossa zu pilgern oder sich in Endlosschleife zu entschuldigen, um wieder dazu zu gehören? Die Entscheidung liegt natürlich ganz bei Ihnen. Ich für meinen Teil fühle mich zu keiner Gesellschaft zugehörig, die zum Beispiel in den letzten zwei Jahren auf Grund menschenunwürdiger Maßnahmen Millionen Menschen ausgrenzte. Ich für meinen Teil fühle mich auch zu keiner Gesellschaft zugehörig, die eine Politik unterstützt, die die Lunte für einen dritten Weltkrieg legen möchte. Aber das ist nur meine eigene bescheidene Meinung. Sie haben zwei wundervolle Kinder, dafür lohnt es sich zu streiten und auch zu kämpfen, aber nicht für die Dazugehörigkeit zu einer Gesellschaft wie dieser!

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft, für die nächsten Wochen ein dickes Fell und viel Durchhaltevermögen.

Herzlichst Alexander Kurth

Ein Leverkusener Ratsherr kämpft für die Aussöhnung zwischen Russland & Deutschland

Der Leverkusener Ratsherr Markus Beisicht (Aufbruch Leverkusen) setzt sich auf kommunalpolitischer Ebene für eine Aussöhnung zwischen Deutschland und Russland ein. Hier hören Sie seinen Redebeitrag im Stadtrat zum Thema: „Für einen Arbeitskreis Friedenspolitik in Leverkusen“. Der Antrag wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Selbst die AfD enthielt sich und setzte kein Zeichen für eine notwendige Friedenspolitik.

Aktiv bleiben

Mit dem Anschlag auf die NordStream-Pipelines wird deutlich das nicht nur ein Wirtschaftskrieg gegen Russland, sondern auch gegen Europa und insbesondere gegen Deutschland geführt wird.

Die aktuelle Politik der fehlenden Souveränität, der fehlenden Selbstbestimmung und das fungieren als Schoßhund an der Leine transatlantischer Kräfte, stürzt Deutschland und auch Europa in eine große Katastrophe. Der Ruf nach Selbstbestimmung, nach einer anderen Politik wird aber auch in Europa immer lauter. Jetzt müssen wir in Deutschland nachlegen und einen wahrnehmbaren Protest auf die Straße tragen.

Orbán will Volksbefragung zu Russland-Sanktionen

Nachdem für die EU-Zentralisten schockierenden Wahlergebnis in Italien, knirscht es erneut im morschen Gebälk der EU. Victor Orbán vollzieht eine grundlegende Kehrtwende beim Thema Sanktionen gegen Russland. Stimmte er noch vor einiger Zeit nach langen Verhandlungen und Zugeständnissen den Sanktionen gegen Russland zu, forderte er erst kürzlich eine Beendigung aller Sanktionen gegen Russland.

Nun geht der ungarische Ministerpräsident noch einem Schritt weiter und kündigte im Parlament eine Volksbefragung an. Die Sanktionen wurden von Brüsseler Bürokraten entschieden und nicht von den Menschen in Ungarn und Europa, so Orbán. Wie erwartet stößt die Ankündigung in der EU auf keine Gegenliebe. Ein Sachverhalt der wenig verwunderlich ist, schließlich beruht die Politik der EU auf Fremdbestimmung und auf die Unterdrückung staatlicher Souveränität.

Der Umstand das ausgerechnet ein Ministerpräsident, dem immer wieder Demokratiedefizite unterstellt werden, eine Volksbefragung durchführen möchte, demaskiert die Clique in Brüssel ein weiteres Mal!