Wandlitz trauert um toten Spaziergänger!

Gedenkveranstaltung für den ehemaligen In Extremo Musiker Boris Pfeiffer in Wandlitz + Interview mit Andy Habermann (Wutbürger)

Wandlitz ist vielen ehemaligen DDR-Bürgern noch in Erinnerung. Dort verschanzten sich die Regierungsbonzen vor ihrem Volk. Ein Volk dessen Grundrechte und dessen Freiheit mit Füßen getreten wurde und was glaubte, sich seine Freiheit im Jahr 1989 zurückgeholt zu haben. Wir springen ins Jahr 2022 und wie schon 1989 sind Attribute wie Demokratie, Grund- und Menschenrechte erneut bedroht. Dieses Mal gehen im vereinten Deutschland die Menschen auf die Straße! Etwa 2000 Spaziergänge, Mahnwachen und Demonstrationen sollen es auch am vergangenen Montag gewesen sein.

In Wandlitz ist die Stimmung eine andere als in der Vorwoche. Viele Menschen sind nachdenklich, haben Tränen in den Augen. Kam es doch in der Vorwoche zu einem tragischen Ereignis, was für bundesweite Schlagzeilen sorgte. Bei einem friedlichen Spaziergang kam durch eine Polizeimaßnahme ein Mensch ums Leben. Die Behörden sprechen von einer natürlichen Todesursache – Kritiker bewerten diesen Vorfall anders. Augenzeugen sprechen von überzogener Polizeigewalt und kritisieren, dass der Rettungswagen zu lange brauchte. Die Polizei dementiert diese Vorwürfe.

Dass der Fall überhaupt für überregionale Schlagzeilen sorgte und nicht nur als Randnotiz in der regionalen Presse landete, ist dem Umstand geschuldet, dass es sich bei dem Toten um einen Prominenten handelt. Boris Pfeiffer war Mitglied der Mittelalter-Rockband In Extremo, die bereits 1,5 Millionen Tonträger verkaufte. Im letzten Jahr trennte sich die Band von Pfeiffer, Grund hierfür waren wohl unterschiedliche Auffassungen zur aktuellen Corona-Politik.

Auch in Wandlitz erlebten wir am Montag eine gespaltene Stadt. Auf der einen Seite Menschen die für ihre Freiheit, Grundrechte und für die Wiederherstellung eines wirklichen Rechtsstaates auf die Straße gehen, die zudem an diesem Tag ein Zeichen des Gedenkens setzen wollen.

Zur Gegenveranstaltung aufgerufen hatte das Bündnis „Wandlitz bleibt bunt“, dass sich ausgerechnet jene Protagonisten, die sonst bei jeder Gelegenheit von Toleranz und Diskriminierung fabulieren, auf die Seite einer Politik stellen, die aktuell Millionen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben ausgrenzt, kann man schon als Realsatire bezeichnen. Verschiedenen Meldungen zufolge wurden Mitarbeiter der Gemeinde an der Teilnahme zur Gegenveranstaltung verpflichtet. Zudem freute man sich über die Unterstützung der militanten Antifa.

Die Gedenkveranstaltung unter dem Motto „Gegen staatliche Willkür und Gewalt “ wurde von dem Frontmann der Deutschrockband Wutbürger Andy Habermann angemeldet. Andy Habermann, Mitglied der AfD, fungierte an diesem Abend auch als Redner. Im Anschluss des Artikels finden Sie noch ein kurzes Interview mit Andy Habermann. Neben dem AfD-Bundestagsangeordneten Hannes Gnauck sprachen zudem der brandenburgische Landtagsabgeordnete Felix Teichner (AfD), ein Vertreter der maßnahmenkritischen Partei Die Basis und weitere Bürger, die das offene Mikrofon der Veranstaltung nutzten.

Zum Gedenken an Boris Pfeiffer, wurde ein Meer aus Kerzen niedergelegt. Kerzen als Symbol der Freiheit, aber auch als Symbol gegen Willkürherrschaft und Gewalt.

Ein Zitat sagt:

Die Fähigkeit, das Wort „Nein“ auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit. Viele Menschen sagten auch am vergangenen Montag nicht nur in Wandlitz Nein zu politischer Willkür, Unfreiheit und Gewalt, sondern Ja zur Freiheit.

Interview mit dem Anmelder Andy Habermann

1.Herr Habermann,
der Tod des In Extremo Musikers Boris Pfeiffer am Rande eines Spazierganges in Wandlitz sorgte für überregionale Schlagzeilen. Was waren Ihre Gedanken als sie diese Meldung vernahmen?

Antwort:

Für mich kam gleich der Gedanke: „Es war ja nur wieder eine Frage der Zeit.“ Wer schon länger im Widerstand ist, weiß, dass es sich hier nicht um eine Ausnahme handelt. Es gibt unzählige Opfer dieser Polizeigewalt. Ich persönlich glaube jedes Wort der Wandlitzer Augenzeugen. Ich habe mich mit einigen unterhalten, ihnen in die Augen geblickt. Die Maßnahmen der Polizei waren wieder einmal überzogen. Dieses militärische Auftreten, weil ein paar Leute spazieren gehen, macht die Menschen fassungslos.

2.Wie ist Ihr persönliches Resümee von der Veranstaltung am Montag?

Antwort:

Nach den dramatischen Ereignissen in Wandlitz und auch in Bernau in der Vorwoche, hat die Polizei durchsickern lassen, dass jeder Versuch des unangemeldeten Protestes am 31.01.2022 im Keim erstickt werden würde. Mir war klar, dass nichts passieren wird, wenn niemand eine Demo anmeldet. Ich bin sowieso verbrannt in der Presse und bei den Behörden. Ich habe einfach meinen Kopf hingehalten und das Ding durchgezogen. Die allermeisten Spaziergänger aus Wandlitz haben das mit Freunden angenommen. Ich habe Unterstützung von verschiedensten Organisationen und Parteien bekommen. Dass das keine Großdemo wird, war mir klar. Einige Bürger dieses Örtchens haben sich schon durch die bedrohliche Kulisse der Einsatzkräfte abschrecken lassen. Für viele auf dem Land ist so eine Kundgebung generell etwas völlig Neues. Dennoch haben wir für Wandlitzer Verhältnisse viele Leute auf die Straße bekommen. Worauf es aber wirklich ankam, war das Interesse der Presse. Diese war zahlreich vor Ort und hat somit die Veranstaltung indirekt um ein Vielfaches vergrößert. Wandlitz war in aller Munde. Die Demonstranten konnten einen Trauermarsch durchführen und Blumen und Kerzen niederlegen, ohne im Anschluss ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu bekommen oder eingekesselt zu werden. Mehr wollte ich damit gar nicht erreichen.

3.Mittlerweile erleben wir die wohl größte Spaltung der Gesellschaft seit der Wiedervereinigung. Was müsste Ihrer Meinung nach geschehen, dass diese Spaltung überwunden wird?

Antwort:

Spaltung ist heilbar. Sie ist eine Meinungsverschiedenheit, ein Streit. Wir sind soziale Wesen und werden schon wieder irgendwann aufeinander zugehen, sollten wir bald wieder Normalität erfahren. Aber solange jemand sich dafür einsetzt, dass ich, meine Familie oder meine Freunde eine tiefe Grundrechtseinschränkung erfahren; so lange diese Menschen mich und meine liebsten zu etwas zwingen wollen, was wir mit jeder Faser unseres Körpers ablehnen, laufen sie Gefahr, zu echten Feinden zu werden. Ich kann da nur für mich sprechen, aber dann Gnade euch Gott.

Die BILD fragt nach bei Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL. Das komplette Interview.

„BILD“ fragt nach –
„Bild“ interessiert sich für mich

Am Montag, dem 31.01.2022, erhielt ich eine Anfrage von „Bild“ zu meiner Arbeit im Landtag. Nachfolgend die Korrespondenz ungekürzt. Man darf gespannt sein, was davon übrigbleibt:

Datum:
Tue, 1 Feb 2022 10:01:18 +0100
Von:
Doris von Sayn-Wittgenstein sayn@wittgenstein.ltsh.de
An:
Peters, Daniel daniel.peters@bild.de

Sehr geehrter Herr Peters,
vielen Dank für Interesse an meiner Arbeit!
Als Einzelabgeordnete werden mir mtl. ca. 1.100 € angewiesen, die ich für meine Arbeit zur Verfügung habe.
Im Gegensatz dazu verfügen Fraktionen über einige zig-tausend Euro Zuschuß mtl. und können dementsprechend Personal für ihre Arbeit einstellen.
Ich beschäftige eine 450-€-Kraft (incl. gesetzlicher Abgaben brutto 600,00 €); vom Rest muß ich IT, Büroausgaben, Rechtsstreitigkeiten u.dgl. finanzieren.
Meine Arbeitszeit als Abgeordnete ist sonach knapp und kostbar. Deswegen muß ich gewichten:
In den Ausschüssen habe ich kein Abstimmungsrecht. Meine Präsenz ist also aus meiner Sicht Makulatur.
Auch im Plenum darf ich pro Tag nur eine Rede und dann auch nur für 3 Minuten halten. Wird ein Punkt, zu dem ich eine Rede angemeldet habe, von der Tagesordnung abgesetzt, entfällt mein Redebeitrag.
Ich konzentriere mich deswegen auf Kleine Anfragen, die ich, sofern ich die Antworten der Landesregierung für interessant und informativ halte, selbst zu Pressemeldungen verarbeite.
Nun konkret zu den Sitzungen ab Dezember:
Ich halte das Corona-Management bei den Sitzungen für verfehlt.
Im Dezember galt 3 G: Ungetestete Geimpfte konnten demnach getestete gesunde Abgeordnete anstecken.
Die Sondersitzung Anfang Januar 2022 war in meinen Augen eine Farce: Die Abgeordneten waren über drei Sitzungssäle verteilt. Es fehlte die Spontaneität und die Möglichkeit, etwaige Zurufe zu verstehen.
Der Abgeordnete Dr. Brodehl wurde bei einer Abstimmung übersehen; als er hierauf hinwies, wurde er vom Landtagspräsidenten in meinen Augen herablassend behandelt.
Als Abgeordnete nehme ich meine Aufgabe, die mir von der Verfassung zugewiesen wird, sehr ernst. Das beinhaltet auch, daß man sich für einen derartigen Parlamentarismus, wie er jetzt anscheinend Einzug ins Landeshaus gehalten hat, nicht hergibt. So etwas ist mit der Würde eines Parlamentes nicht zu vereinbaren.
Abschließend möchte ich auf meine Verfassungsklage zum Notparlament vor dem Landesverfassungsgericht Schleswig-Holstein verweisen. Das Notparlament schließt fraktionslose Abgeordnete aus. Hiergegen habe ich geklagt.

Angesichts meiner Arbeitsbelastung bitte ich darum, zukünftig etwaige Anfragen mit einem zeitlich längeren Vorlauf an mich zu richten.
Mit freundlichen Grüßen
Doris v. Sayn-Wittgenstein
Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages

Landeshaus
Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel
Tel.: 0431 / 988 – 1695
E-Mail: sayn@wittgenstein.ltsh.de

Am 30.01.2022 um 13:26 schrieb Peters, Daniel:

Sehr geehrte Frau Sayn-Wittgenstein,

ich bin für BILD Hamburg Korrespondent im Kieler Landeshaus. Dabei ist mir und auch Abgeordneten aufgefallen, dass Sie schon seit einschließlich November keine reguläre Landtagssitzung mehr besucht haben. Lediglich bei der zweistündige Sondersitzung im Januar waren Sie anwesend.

Auch bei den Ausschüssen sieht es dünn aus. Nach Ihrem Ausscheiden aus dem Petitionsausschuss Ende 2018 haben Sie sich laut Landtagsverwaltung keinem anderen Ausschuss zuweisen lassen. Möglich gewesen wäre das. An ein freiwillige Teilnahme an einem andere Ausschuss Ihrerseits kann sich im Landeshaus niemand erinnern. Daraus ergeben sich Fragen. Ich bitte um schriftliche Beantwortung bis morgen, 10 Uhr.

1 Warum haben Sie seit einschließlich November keine reguläre Landtagssitzung mehr besucht?
2 Warum haben Sie sich seit Ende 2018 keinem Ausschuss zuweisen lassen?

Herzliche Grüße,
Daniel Peters

Politikredaktion
BILD-Hamburg
Axel-Springer-Platz 1
20355 Hamburg
Mail: daniel.peters@bild.de

BILD GmbH
Axel-Springer-Platz 1
20355 Hamburg

PRESSEMITTEILUNG 5/2022
Doris v. Sayn-Wittgenstein MdL, 1.2.22

Petra Köpping: Teile von Sachsen sind unregierbar!

Berlin. Die Gesundheitsminister der Länder forderten am Montag auf ihrer Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von der Bundesregierung die COVID-19-Schutzmassnahmen-Ausnahmeverordnung wieder zu ändern. „Der Bund wird aufgefordert, SchAusnahmV und die CoronaEinreiseV hinlänglich des Impf-/Genesenenstatus zeitnah dergestalt zu ändern, dass die relevanten Kriterien wie in den Fassungen bis zum 14.01.2022 wieder unmittelbar im Verordnungstext geregelt werden“ Hmm. Worum geht’s? Es geht um den verzweifelten Versuch die Macht über Leben und Tod ähm Sinn oder Pandemie vom Robert-Koch-Institut zum Thema ,Genesen oder warum und wie lange’ und auch des Paul-Ehrlich-Instituts zu ,Impfstatus oder nicht’ wieder in die fürsorglichen Hände der Gesundheitsminister unter der Führung des Bundespharmalobbyisten auf Ministerposten zu legen. Nun ja. Die Umkehr von den vom RKI im Alleingang festgelegten drei statt sechs Monaten Genesenen-Status befürworteten übrigens nur 6 von 16 Ministern.

Sachsens Gesundheitstante mit SED-Vergangenheit und SPD-Gegenwart Petra Köpping war dagegen. Egal. Dafür begrüsst sie mich immerhin tagtäglich aus dem mobilen Volksempfänger im Dienstwagen. Ich bin einfach zu langsam für den Ausschalter. Spässle.

Die rote Köpping äusserte in einem Podcast „Teile von Sachsen sind unregierbar“ Hmm. Das macht ihr nicht nur Freunde. Ich persönlich fände es nicht schlimm, wenn die sächsische SPD die Flinte ins Korn schmeissen würde. Am besten mit der Pumuckl-Truppe um Merkels Gnaden und Tillichs Erbe zusammen. Dafür würde ich auch den Buss- und Bettag zum Anfang des Jahres als neuen Feiertag verschieben wollen. Egal.

Zurück Thema. Der Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetag Bert Wendsche ist empört! „Mit Frau Staatsministerin Köpping hat ein Mitglied der Staatsregierung offensichtlich den Anspruch aufgegeben, ganz Sachsen gut regieren und aus der Pandemie führen zu können. Das enttäuscht uns ebenso wie der Vorwurf, einige Bürgermeister würden auf extremistische Aktionen nicht reagieren“ Hmm. Welche meint er denn? Spässle.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Interview mit dem AfD-Politiker Jan Petersen-Brendel

Sehr geehrter Herr Brendel,

1.Sie wollen am kommenden Wochenende beim Landesparteitag in Schleswig-Holstein für den Listenplatz 1 kandidieren. Stellen Sie sich doch bitte mal kurz unseren Lesern vor.

Antwort:

Zuerst einmal vielen Dank für die Anfrage. Ich bin Jan Petersen-Brendel, 53 Jahre alt, verheiratet (mit einer Frau) und verdiene nach dem Studium des Maschinenbaus seit nunmehr rund 30 Jahren meinen Lebensunterhalt als selbständiger Handwerker.

2. Welche Probleme müssten Ihrer Meinung nach in Schleswig-Holstein umgehend angepackt werden?

Antwort:

Die Probleme im Land sind vielschichtig und werden täglich mehr. Unsere Bürger werden seit nunmehr zwei Jahren unter dem Deckmantel der Notwendigkeit von Corona-Maßnahmen in ihren Bürgerrechten beschränkt und in der persönlichen Entfaltung eingeschränkt. Das erzeugt Druck! Hohe Energiekosten, hohe Inflation, steigende Lebenshaltungskosten, geringere soziale Absicherung, Wegfall der Wohnungsbauförderung sind nur einige Themen, die sofort und nachhaltig angegangen werden müssen. Selbstverständlich brauchen wir die SOFORTIGE Öffnung als Ende der Corona-Restriktionen!

3.Schaut man sich die Vorwahlumfragen an, so könnte der erneute Landtagseinzug der AfD zur Zitterpartie werden, woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass die AfD noch nicht von der aktuellen Proteststimmung im Land profitieren konnte?

Antwort:

Es ist richtig, dass wir in Schleswig-Holstein sogenannte „Wackelkandidaten“ sind. Unsere Umfragewerte schwanken leider immer um die magische 5%-Marke, zeigen aber auch in den vergangenen Wochen einen Aufwärtstrend. Hier gilt es nachzuarbeiten. Leider war es unserem parlamentarischen Arm im Landtag durch die hinlänglich bekannten, ich nenne sie mal Umstrukturierungen und die damit verbundenen Schwächung der Arbeitskraft, nicht möglich, unser politisches Profil überzeugend an den Wähler zu vermitteln. Hier ist der Fraktion- und jüngst dann nur noch Gruppenführung Versagen zuzuschreiben. Die heute tagtäglich auf den Straßen anzutreffenden Bürgerproteste spiegeln den Unmut der breiten Masse der Bürger im Lande wider. Aus eigenen Spaziergängen und auch dadurch, dass ich mich immer offen als AfD-Politiker zu erkennen gebe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Bürger uns heute als ihre einzige Stimme im Parlament erkennen. Vor diesem Hintergrund aber auch der Präsenz meiner Parteifreunde auf der Straße, blicke ich zuversichtlich auf die Landtagswahl und gehe von einer neuen, personell gestärkten Fraktion im Kieler Landtag aus.

4.Wenn Ihnen ein Wähler die Frage stellen würde: „Warum soll ich ausgerechnet Ihnen meine Stimme geben?“ wie würde Ihre Antwort lauten?

Antwort:

Die Antwort darauf habe ich im Vorsatz schon anklingen lassen. Auch wenn wir vielen Politikern heute nachweisen können, dass ihre vollmundigen Versprechen nach der Wahl kaum eingelöst wurden, so kann ich Ihnen versichern, dass ich die Probleme des Bürgers aufnehmen und an deren schneller Umsetzung arbeiten werde. Ich selbst habe als Solo-Selbständiger stark unter den Corona- Restriktionen leiden müssen und tue es heute noch. Ich habe also Einblick in die Situation vieler „kleiner“ Leute – und ihnen gilt es, ein lebenswertes Leben zu bereiten. Es kann z.B. nicht sein, dass der Arbeiter heute schon mehr als einen Stundenlohn täglich für seine Fahrkosten zur Arbeit aufwenden muss. Hier und anderenorts gilt es unverzüglich Abhilfe zu schaffen.

5.Worüber würden Sie gern Ihre erste Rede im Landtag halten?

Antwort:

Auch hier will ich gerne an Vorgesagtes anknüpfen: Mich befremdet die Spaltung der Gesellschaft durch die Regierungspolitik. Nicht nur die Ampel-Regierung findet daher kaum noch Zuspruch, auch das Jamaica-Bündnis in Kiel handelt spaltend. Letzte Woche wurde in Kiel ein 56 Millionen-Euro-Hilfspaket für Staatsbedienstete verabschiedet. Es erhalten nun die Corona-Hilfe, die eh schon staatlich abgesichert sind und am 28. eines jeden Monats ihr Geld erhalten, während der sog. „kleine Mann“ wieder in die Röhre guckt. Ich gönne jedem Bürger Unterstützung, aber wenn man Hilfen verteilt, dann müssen diese auch alle Menschen erhalten. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Pflegekräfte, außer der Androhung der „Zwangs-Spritze“, jemals im Rahmen von Corona etwas erhalten haben. Als sozial engagierter AfD-Politiker ist es mir eine Pflicht, die Ungleichheit und damit den Unfrieden in der Bevölkerung so schnell als möglich zu beenden. Das wird mir ein politischer Leitfaden und somit natürlich auch Inhalt meiner Reden, wie auch meiner Arbeit sein.

6.Wie ist Ihre Meinung zum Rückzug von Jörg Meuthen aus der AfD?

Antwort:

Prof. Meuthen hat in seinem langjährigen Wirken als Mitglied einer Doppelspitze die Geschicke der Partei maßgeblich gelenkt. Als ehemals apolitischer Wirtschaftswissenschaftler hat er den Wandel der Partei von dem rein wirtschafts-liberalen, was auch immer das sein mag, auch zu einen sozial-patriotischen Politikinhalt nicht nachvollziehen wollen. Er dürfte bereits bei seiner denkwürdigen Rede in Kalkar seinen Zenit überschritten haben. Was bleibt ist heute der schale Nachgeschmack ob seines Austritts, den er wohlüberlegt im Stile seiner Vorgänger mit den altbekannten Plattitüden garnieren musste.
Ich wünsche ihm ,mit der finanziellen Absicherung durch das durch die AFD erhaltene Mandat, ein gutes Leben und viel Spaß dabei.
Der Partei erhoffe ich den dringend nötigen inneren Frieden und das Vermögen, inneren Zwist im Kleinen und ohne die sonst üblichen Parteiausschlussverfahren, die meist von wirtschafts-liberalen Karrieristen ausgingen, regeln zu können.

(Foto: Privat auf einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Kiel mit über 1500 Teilnehmern)

BA-Chef Scheel: Kein Arbeitslosengeld für Ungeimpfte!

Berlin. Der alte weise ähm weisse Mann der Liberalen Wolfgang Kubicki kritisiert den Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit (BA) Detlef Scheele, welcher eine Sperrzeit für Ungeimpfte bei Inkrafttreten einer allgemeinen Impfpflicht erwägt, scharf. Der Bundestagsvizepräsident der FDP weiss genau, dass es Quatsch ist, aber er setzt sich ordentlich in Szene. „Dass man Menschen in den Senkel stellt einfach aufgrund ihres Impfstatus, wird mittlerweile für mich unerträglich. Ich finde es unverfroren, in der jetzigen Phase mit solchen Anregungen zu kommen“ Hmm. Was meint er mit Phase? Mir geht das hohle Gelaber maximal auf den Senkel! Kubicki spielt mit Lindner zusammen das perfekte ,Schwarz-Weiss-Spiel’. In Krimis heisst das ,Guter Bulle; böser Bulle’. Bei den Gelben sind die Wähler die Gehornochsten. Spässle?
Egal.

In ,meinem’ kleinen Heidenau am Rande der Sächsischen Schweiz fanden sich am Montagabend trotz widriger Witterung zirka 250 Spaziergänger pünktlich um 19.00 Uhr auf dem Markt ein. Mehrere Ordnungshüter in ihren blau-silbernen Streitwagen waren auch da. Muss ja. Max und Moritz, diese beiden kann man bei uns sehr gut leiden. Die jungen Männer sind recht kreativ und immer bemüht die Heidenauer zum Aufenthalt an der frischen Luft zu motivieren. Im Vorfeld wurden auch etliche Flyer in den Briefkästen verteilt. Die kostenlose Ausgabe von Trillerpfeifen vor zwei Wochen erwies sich als wirklich nachhaltig. Nur meine trillert nicht. Irgendwas ist aber immer. Egal. Mit Musik, Merkels Ansprache zum Widerstand und verschiedenen anderen Tondokumenten unserer Polit-Elite via Lautsprecher aus dem Rucksack ging es relativ straff durch die Stadt. Die Ruhe des Bürgermeisters Jürgen Opitz durften wir aber nicht stören. Da baute die Staatsmacht mit fünf Polizisten und -innen draussen eine unüberwindliche Wand auf. Ein Witz! Kein Spässle!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

DGB-Kundgebung in Northeim!

DGB-Kundgebung in Northeim

In Northeim rief der DGB groß zur Demo GEGEN die Freiheit auf.

Jeden Montag treffen sich dort freiheitsliebende Menschen, um friedlich spazieren zu gehen.

Dies scheint den „Linken“ von heute wohl nicht mehr zu gefallen.

Die Arbeiterverteter scheinen aktuell auch nichts für die Malocher zu tun zu haben, also wird demonstriert.

GEGEN die Freiheit.

Nun ja, ich wollte mir davon ein eigenes Bild machen und hab mich auf den Weg nach Northeim gemacht.

Wie anhand der Fotos unschwer zu erkennen ist, sah man das Bild einer „klassischen“ linksradikalen Kundgebung.

Die üblichen Plakate, die üblichen Fahnen, die üblichen Parolen.

Immer nur DAGEGEN!

Spätestens jetzt würde ich aus den linientreuen Gewerkschaften austreten, mittlerweile gibt es ja alternative Gewerkschaften wie Zentrum Automobil, wo der Malocher wirklich im Mittelpunkt steht. Im übrigen sind bald Betriebsratswahlen, wo sich jeder engagieren kann.

Spätestens jetzt.

Wie wird die Welt nach dem aktuellen Wahnsinn aussehen?

Wie wird die Welt wohl aussehen, sollte dieser Irrsinn irgendwann mal überstanden sein?

Auch wenn die Maßnahmen enden und die Impfpflicht keine Bedeutung mehr haben wird, bleibt eine vergiftete Gesellschaft zurück. Eine nicht immer mit Fingerspitzengefühl agierende Polizei, die uns oftmals den Eindruck eines Kriegszustandes hinterlassen hat. Politiker die unsere Kinder mit fragwürdigen Maßnahmen gequält haben. Die Millionen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben vertrieben haben und die per Gesetz festlegen wollen, welche Medikamente wir bekommen sollen.

Die Nachwehen dieser Tyrannei werden leider noch lange anhalten und vieles an Erinnerungen wird in den Köpfen hängen bleiben.

Auch die Presse als “ vierte Macht“ hat bereits vor Jahren aufgehört, ihren Pflichten nachzukommen und erkennt unterwürfig die aktuelle Katastrophenpolitik als alternativlos an. Heute lebt die „vierte Macht“ nicht mehr von Wahrheiten, sondern von Zwangs- und Fördergeldern.

Eines aber ist sicher: In Zeiten der Impflotterie weiß man jetzt, wer ein wahrer Freund ist, auf wen man sich verlassen kann und auf wen nicht. Sollte alles mal ein Ende haben, wird es viel Zeit und Geduld erfordern, um diese gespaltene Gesellschaft wieder zu heilen. Ich jedenfalls werde keine Zeit mehr an Menschen verschwenden, die uns unsere Freiheit vorenthalten wollten oder die sich von gleichgeschalteten Umfragen und einer medialen Dauerpropaganda täuschen ließen. Ich bin der Überzeugung Menschen die dieses Spiel aus Feigheit und Bequemlichkeit mitmachen, waren auch schon vor Corona pure Egoisten. Die nur um die eigene Existenz zu retten, ihren Mund gehalten haben, obwohl die Probleme im Land schon vor Corona offensichtlich waren!

Eines hat die aktuelle Situation zumindest geschafft, viele Protagonisten haben sich entgültig die Maske vom Gesicht gerissen. Sie haben sich durch ihr politisches agieren quasi selbst gebrandmarkt.

Solange wir von einer kleinen machtgierigen und menschenfeindlichen Spezies beherrscht werden, sind wir von einem Zusammenrücken der Gesellschaft noch weit entfernt. In einem Punkt aber werden sich beide Lager der Gesellschaft nicht unterscheiden: Nämlich wenn es zwangsweise dazu kommt, wo wir alle nichts mehr zu verlieren haben, außer das eigene Leben.

Vielleicht wäre eine offene Diskussion ja dann wieder denkbar. Dazu müssten aber erst die Parlamente wieder Lobbyistenfrei werden. Auf Schmiergeldempfänger und die übrigen Mittäter, können die Menschen im Land gut und gerne verzichten. Hier sind später Gerichte und eine Justiz gefragt, die nicht zum Essen ins Kanzleramt eingeladen werden.

Nur das Volk kann die Sache friedlich mit zivilem Widerstand auf allen Ebenen selbst lösen – durch einen Boykott ihrer Politik!
Stellen wir Sie einfach vor vollendete Tatsachen .
WIR MACHEN NICHT MEHR MIT!

Impfpflicht: Massive Proteste auch in Kanada!

Berlin. Der 13. Februar ist ein geschichtsträchtiges Datum. Nicht nur für Dresden. An diesem Tag „wählt“ die Bundesversammlung den neuen und wahrscheinlich alten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Hmm. Der inzwischen ehemalige 57-jährige Vorsitzende der Werteunion in der CDU Max Otte tritt eine Gegenkandidatur für die Alternativ für Deutschland an. Die Spitze der sogenannten Christdemokraten entzogen ihm daraufhin mit sofortiger Wirkung die Mitgliedsrechte. Der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiank hält Ottes Entscheidung für „einen dringenden und schwerwiegenden Fall schwer parteischädigenden Verhaltens“. Sehr demokratisch. Otte sieht es gelassen: „Das Amt des Bundespräsidenten oder die Kandidatur steht über den Parteien und am Ende einer politischen Laufbahn. Was soll danach noch kommen. Also bedeutet diese Kandidatur auch meinen Abschied von der politischen Bühne“ Hmm. „Die CDU ist meine politische Heimat. Ich werde für den Verbleib in dieser Heimat kämpfen“, erklärte der Maxe. Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll. Spässle?

Unser aller Olaf erlitt mit seiner 60 Millionen teuren neuen Kampagne eine krachende Impf-Pleite, schreibt die Bild. Der neue Bundeskanzler der SPD Olaf Scholz wollte mit seinem Parteigenossen und Gesundheitspharmalobbyisten auf Ministerposten Karl Lauterbach 30 Millionen Menschen bis Ende Januar piesacken ähm pieksen. „Das Tempo hat nachgelassen. Das ist etwas, das wir konstatieren müssen“ sagte das in Hamburger Bankgeschäften stark demenzgefährdete Staatsoberhaupt. Bis zum Freitag waren es nur 16,7 Millionen Stichlinge. Hmm. Millionen sind nicht gleich Millionen. Spässle.

Der kanadische Premier Justin Trudeau samt seiner Familie wurde von der Polizei an einen geheimen Ort in der Hauptstadt Ottawa verbracht! Grund dafür ist der „Freedom Convoy“ vieler tausender LKW-Fahrer, welche nach einer Fahrt in die USA einen Impfnachweis vorlegen müssen. In den vergangenen Tagen hat sich das Augenmerk des Protestes insgesamt auf die staatlichen Pandemiebeschränkungen ausgeweitet. Er ist zum Massenprotest angewachsen! Hmm. Das könnte ich mir in Deutschland nur schwer vorstellen. Wo sollte man den Scholz in Berlin verstecken? Im Schloss Bellevue stinkt es noch mehr als zum Hamburger G20-Treffen der Antifa. Spässle.

Am heutigen Montag gibt es wieder viel frische Luft! Deutschland spaziert! Wir sehen uns auf den Strassen.

Schönen Tag

Ute Fugmann

Interview mit André Poggenburg zum Rückzug von Jörg Meuthen aus der AfD

Jörg Meuthen hat in dieser Woche die AfD verlassen. Zu diesem Anlass trafen wir uns mit dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt André Poggenburg. Poggenburg hatte selbst mit Jörg Meuthen im Bundesvorstand der AfD zusammengearbeitet. Poggenburg holte bereits 2016 mit 24,3 % das bis dato beste Wahlergebnis der damals noch jungen Partei. Im Jahr 2019 verließ Poggenburg die AfD.

Herr Poggenburg,

1.Der Entschluss, dass Jörg Meuthen die AfD verlässt, kam für viele Kenner der Partei nicht überraschend, wie beurteilen Sie die Entscheidung von Jörg Meuthen?

Antwort:

Herr Meuthen erklärte mir Anfang des Jahres 2019 in einem Telefonat im Vorfeld des Bundesvorstandsbeschlusses zu einer schweren Ordnungsmaßnahme gegen meine Person, dass kein Platz mehr für Leute in der AfD sei, die zu klare und deutliche Worte und Kritik am herrschenden System üben, da das die Partei in die rechte Ecke rücken könne. Da sei es auch egal, wie erfolgreich man bisher mit der oder für die AfD war.

Nun hat Jörg Meuthen wohl eingesehen, dass stattdessen für Leute wie ihn, also politische Leisetreter und Übervorsichtige, kein Platz in einer solchen Oppositionspartei ist. Man hätte das natürlich eher einsehen und damit viel Ärger, Unmut und Schaden für die Partei verhindern können.

2.Sie haben über mehrere Jahre hinweg mit Jörg Meuthen im Bundesvorstand der AfD zusammengearbeitet, welche Erfahrungen haben Sie mit Jörg Meuthen gemacht?

Antwort:

Mit Jörg Meuthen habe ich im Bundesvorstand persönlich ganz konstruktiv zusammenarbeiten können. Er ist als Mensch einerseits nicht unsympathisch, andererseits zeigt er eben deutliche opportunistische Züge.

3.Glauben Sie, dass der Abgang von Jörg Meuthen die AfD vor eine Zerreißprobe stellt? Schließlich verfügte Meuthen trotz aller Kritik auch über großen Rückhalt in der Partei.

Antwort:

Die AfD steht seit Jahren vor einer Zerreißprobe und hat durch parteiinternen Dauerstreit sehr an Zustimmung verloren. Vielleicht erhöht sich jetzt die Chance zu einer Befriedung. Der ewig schwelende Richtungsstreit muss endlich ein Ende finden, möglichst in Richtung echte, volksnahe Oppositionspartei, denn genau das braucht das Land.

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Interview.

Wir machen da nicht mit!

Wir sind auf der Zielgeraden

Leider nicht auf unserer…

Auch dem letzten wohlstandsverwahrlosten Konsumzombie dürfte so langsam aufgefallen sein, dass es neben dem leidvollen C Thema noch ein, zwei weitere Punkte gibt, die nicht so schön sind.

Sogenannte Verschwörungstheoretiker vertreten die Meinung, dass das Zins- und Zinseszinssystem alle paar Jahrzehnte crashen muss, um die Völker wieder neu zu knechten.

Der Pöbel verliert alles – die Eliten nehmen sich alles.

Noch bis vor ein paar Jahren wurden klassische Kriege geführt.

„Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ war gerne mal der Grund für Einmarsch, Kugelhagel und Stahlgewitter.

Irgendwann haben die Damen und Herren festgestellt, dass es eine wesentlich effektivere Kriegsführung – ohne allzu großen Widerstand – gibt.

Pandemien

Und wenn wir uns jetzt mal die aktuelle Situation anschauen, können wir wunderbar erkennen, dass wir kurz vorm Totalzusammenbruch des Wirtschafts- und Finanzsystems sind.

Also, auf DEREN Zielgerade!

Wenn wir denen nicht wieder auf dem Leim gehen wollen, müssen wir den Spiess einfach umdrehen.

wirmachendanichtmit!

Lasst uns (als ersten Schritt) gemeinsam – bestenfalls jeden Tag – auf die Straße gehen und dieser Politik und ihren Eliten zeigen, dass wir ihr Spiel nicht mitmachen!

Das ganze ohne Distanzierung, ohne typische Eigeninteressen, als Gemeinschaft für‘s Große und Ganze!