Berlin ähm Brüssel. Egal. Die beratungsresistende, Quatsch, beraterfressende einstige Verteidigungsministerin und jetzige EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen will am morgigen Mittwoch einen Vertrag für den erfolgversprechenden Biontech-Impfstoff formal im College-Meeting durchprügeln. Satte 200 Millionen Dosen! Der Beschluss in der wöchentlichen Sitzung der Kommisionsmitglieder stehe noch aus. Hmm. Der Bundesgesundheitsverkäufer Jens Spahn freut sich bestimmt ein zweites Loch. Egal. Er gehe davon aus, dass Deutschland mindestens 100 Millionen Dosen erhalten werde. Was will er damit? Impfzwang oder Berufsverbot für systemrelevante Arbeitnehmer und -geber? Aktive Sterbehilfe für Kranke und Alte? Dem Pharma-Lobbyisten ist das Wurscht. Hauptsache der Euro rollt. Seine Millionen-Villa muss ja auch unterhalten werden. Spässle! Spahn sagte: „Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Tagen zum finalen Vertragsabschluss kommen“. Als grösste Herausforderung gelte neben der Verteilung die Sicherstellung der Kühlketten. Hmm. Wo sind die Experten von Extinction Rebellion?
Kühlketten sind in Dresden anscheinend nicht das Problem. Im höhergelegenen Stadtteil Klotzsche wird in einer Halle am Flughafen seit Oktober für den Dresdner Sprint-Weltcup Schnee produziert. Bis zum 16. Dezember müssen 4500 Kubikmeter fertig sein, welche dann per Lkw ans strenggeschützte Elbufer mitten in der sächsischen Landeshauptstadt gekarrt werden. Tickets gibt es jetzt bereits ab 7,50 Euro. Toll. Jeglicher Breitensport wird verboten, aber das muss sein! In Dresden liegt von Natur aus Mitte Dezember nur sehr selten gefallener Schnee. In höheren Lagen rings um schon. Unglaublich, aber auch egal. Die Dresdner werden hinrennen. Es ist wie mit der Kaiser-Mania. Wirklich egal.
Ab Freitag will Sachsen die Regeln des Versammlungsrecht verschärfen. Künftig soll die Teilnehmerzahl auf 1000 begrenzt werden. Hmm. Gibt es dann Bändchen wie beim Wacken Open Air oder zum Wave Gotik Treffen?
Der ungewählte Bundesgrüssaugust Frank-Walter Steinmeier weiss es noch nicht. Der sogenannte Bundespräsident kritisiert die Gegner der staatlichen Corona-Politik scharf. „Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht“. Stimmt! Erklär das mal den Mittelständlern vorm Ruin! Die Künstler hoffen ja immer noch auf den andern Meyer. Grönemeyer! Auch egal.
Zurück zum BP. Der Fan von Fischgestank und lauwarmen Dosenbier erzählte was von Grenzüberschreitungen: „Wo einige Zehntausend Menschen die Auflagen missachten, die Regeln verspotten und weder auf Abstand achten noch Masken tragen, da werden Grenzen überschritten“. Ähm, ja. Grenzüberschreitungen gibt es bereits seit Ende 2014 millionenfach! Staatlich gefördert.
In Baden-Württemberg will Gesundheitsminister Manne Lucha (59, Grüne) am Mittwoch mit Innenminister Thomas Strobl (60, CDU) am Rande der Landtagssitzung über die grüne Forderung nach einer Zwangseinweisung von Quarantäneverweigerern in ein geschlossenes Krankenhaus sprechen. Hmm. Das hatte man im Frühjahr in Sachsen auch schon geplant. Es kommt nicht aus der Mode. Es wiederholt sich alles. Manches kurzfristig und anderes liegt schon über achtzig Jahre zurück. Besser wird es nicht. Obwohl? Die Ärzte in Deutschland stehen langsam auf. Ein kleiner Lichtblick.
Im Jahr 1989 platzte den Bürgern der ehemaligen DDR sozusagen der Kragen und mutige, lange unzufriedene Menschen machten ihrem Unmut mit der Obrigkeit zu Hunderttausenden auf der Straße deutlich Luft. Sie hielten dabei zusammen, sie hielten durch, waren natürlich erstmal als „subversive Elemente“ Feinde des antifaschistischen Staates und wurden in den Presseorganen entsprechend negativ dargestellt. Im Ergebnis gab es aber eine friedliche Revolution und die Obrigkeit wurde sozusagen hinweggefegt.
Und ja, irgendwie sind Parallelen zu hier und heute festzustellen. Wieder gehen hunderttausende Bürger auf die Straße, wieder werden diese von der Regierung und der Systempresse diskreditiert. Der Ausgang ist noch offen…
Der heutige Tag sollte also auch dazu dienen, über das Recht, den Sinn und die mögliche Wirkung von Demonstrationen, Kundgebungen und Straßenprotesten grundlegend nachzudenken und diese nicht zu unterschätzen. Und natürlich sollte der heutige Jahrestag des Mauerfalls eines bewirken: Er kann Mut machen!
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung gab es kontroverse Diskussionen, ob die Demonstration der Querdenkerbewegung überhaupt stattfinden darf, und in welchem Umfang. Zahlreiche Politiker und auch diverse Leitmedien forderten ein Verbot der Veranstaltung. Diesem Druck beugte sich letztendlich die Stadt Leipzig und untersagte die Demonstration. Das Verbot wurde vom Verwaltungsgericht bestätigt. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen entschied letztendlich zu Gunsten der Querdenkerbewegung und erlaubte die Veranstaltung, unter bestimmten Auflagen. So wurde die Teilnehmerzahl auf 16.000 begrenzt.
Ein weiteres Verbot, welches sich auf gemeinsame Busanreisen bezog, konnte ebenfalls gekippt werden. Trotzdem kam es zu zahlreichen Kontrollen durch die Polizei – ob Abstände eingehalten wurden oder die Insassen Masken trugen. Dasselbe galt für Anreisende mit dem Zug. Derart akribische Kontrollen wünscht man sich gerne mal im Vorfeld von diversen Antifa-Demonstrationen, schon um Gewalttaten im Vorfeld zu vermeiden.
Trotz dass kaum eine Möglichkeit bestand, per PKW in die Innenstadt zu gelangen, war der Augustusplatz bereits Stunden vor dem Beginn der Veranstaltung gut gefüllt. Dank eines sehr freundlichen Polizisten wurde uns nach Vorzeigen unseres Presseausweises noch ein Weg in die Innenstadt gezeigt und es fand sich auch ein Parkplatz in Nähe des Versammlungsgeländes.
Bereits auf dem Weg zum Augustusplatz konnte man mehrere gewalttätige Übergriffe der Antifa auf friedliche Versammlungsteilnehmer beobachten. Selbst ältere Menschen sollten attackiert werden, um ihnen Fahnen oder Plakate gewaltsam zu entwenden. Die von uns festgestellten Übergriffe konnten aber von der Polizei unterbunden werden. Trotzdem soll es zu mehreren Verletzten gekommen sein, die auch teilweise im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ob derartige Meldungen der Wahrheit entsprechen, werden wir durch Presseanfragen feststellen und dementsprechende Informationen nachreichen.
Auf der Veranstaltung selbst trafen wir auf eine wahrlich bunte Mischung von Versammlungsteilnehmern aus allen Bundesländern und aus dem Ausland. Von der Omi, die mit 78 Jahren auf die Straße ging, weil sie im ersten Lockdown ihren Mann im Pflegeheim nur schwerlich besuchen konnte und er sie nach einer längeren Besuchspause aufgrund seiner Demenzerkrankung nicht mehr erkannte, bis hin zu jungen Familien mit ihren Kindern, war alles vertreten. Auch politisch war so ziemlich jede Gruppierung vorhanden.
Auf der Bühne fanden wir diesselbe bunte Mischung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nana Domena, der trotz deutlich sichtbarem Migrationshintergrund vom Mainstream und von einigen Vertretern der Altparteien als Rechtsextremist oder zumindest als Unterstützer von sogenannten Rechtsextremen bezeichnet wird. War vor 1989 jeder, der das SED-Regime kritisierte, ein konterrevolutionäres, subversives und staatsfeindliches Element, so wird in der heutigen Zeit jeder Systemkritiker als Rechtsextremist verunglimpft.
Besonderer Applaus brandete auf, als der bekannte Kabarettist Uwe Steimle als Double von Erich Honecker zum Mikro griff. Auch Steimle machte mit der fehlenden Meinungsfreiheit in diesem Land bereits Bekanntschaft. Sein Engagement beim zwangsgebührenfinanzierten MDR wurde beendet, aufgrund kritischer Worte gegen die Obrigkeit. Auch hier werden Erinnerungen an ein System wach, was man glaubte 1989 überwunden zu haben.
Ebenfalls auf der Bühne Thomas Berthold, Fussballweltmeister von 1990 mit seiner Ehefrau. Besonders ergreifend für die meisten Teilnehmer war der Redebeitrag eines zwölfjährigen Jungen, der unter anderem auf die Maskenpflicht in den Schulen einging.
Auf die anderen Redebeiträge möchten wir jetzt nicht weiter eingehen. Dies würde die Länge des Artikels sprengen. Videomaterial ist ja in den sozialen Netzwerken reichlich vorhanden.
In den Leitmedien wird auch immer wieder die Behauptung aufgestellt, dass die Veranstalter die Auflagen nicht durchsetzen wollten. Derartige Meldungen kann man ganz klar als Fakenews deklarieren. Mehrfach wurde auf den Mindestabstand hingewiesen und die Veranstaltung sogar mehrfach unterbrochen. Bei den Teilnehmern stießen derartige Forderungen auf wenig Gegenliebe. Mit Masken und Mindestabstand gegen Maskenzwang und Corona-Beschränkungen zu demonstrieren, wirkt schon etwas skurril, merkte eine junge Teilnehmerin an. Trotzdem wurden die Anweisungen sofern es möglich war, zumindest teilweise umgesetzt. Anzumerken ist zudem noch, dass sich Antifa-Gruppierungen Zutritt zum zugewiesenen Versammlungsgelände verschafften und für eine weitere Platzverknappung sorgten.
Letztendlich erfolgte das, mit dem viele gerechnet haben: die Veranstaltung wurde gegen 15:30 Uhr aufgelöst. Die Veranstalter der Querdenkerbewegung verließen die Bühne.
Nun begann für viele Teilnehmer die eigentliche Veranstaltung. Die Menschen setzten sich in Bewegung und spazierten über den Innenstadtring in Richtung Hauptbahnhof. Viele entzündeten Kerzen und der Ruf „Frieden, Freiheit, Demokratie“ schallte durch die einstige Heldenstand. Im Vorfeld fabulierten die Leitmedien von einer Vereinnahmung und Verunglimpfung der Proteste von 1989. Dabei waren auch am gestrigen Tag viele Menschen auf dem Ring und auf dem Augustusplatz, die bereits 1989 für ihre Freiheit auf die Straße gingen. Darunter auch bekannte DDR-Bürgerrechtler. Man muss feststellen, dass die Bilder des gestrigen Abends um die Welt gehen werden. Nach über 30 Jahren hallten wieder die Rufe nach Freiheit und Demokratie durch die Messestadt. Ost und West, Arm und Reich, Links und Rechts, Unten gegen die da Oben, die jeglichen Bezug zum Volk verloren haben.
Die deutschen Leitmedien werden derartige Bilder nicht transportieren. Dort lesen wir wieder von Corona-Leugnern, Reichsbürgern, Rechtsextremisten, Hooligans und Verschwörungstheoretikern. So transportieren diese Medien auch größtenteils die unschönen Bilder des gestrigen Abends. Angriffe auf die Polizei sind genauso zu verurteilen, wie überzogene Polizeigewalt. Hinzu gibt es keinen guten gewaltbereiten Extremismus. Sowohl rechter als auch linker Gewaltextremismus ist gleichermaßen zu verurteilen! Wo der gewaltbereite Extremismus in Leipzig vorwiegend zu Hause ist, zeigte sich in den späten Abendstunden erneut in Leipzig/Connewitz. Randale und brennende Barrikaden, Angriffe auf Polizisten. Dabei kam es erst am Freitag zu derartigen Szenen, bei denen mehrere Polizisten verletzt wurden. Grund hierfür war eine Spontandemonstration für eine mutmaßliche Linksterroristin, die am Donnerstag festgenommenen wurde.
Die gestrige Veranstaltung in Leipzig wird Politik und Medien noch einige Tage beschäftigen und natürlich bleiben auch wir in dieser Angelegenheit am Ball.
Gestern trafen wir die beiden Landtagsabgeordneten und bekennenden „Nationalen“ in Leipzig als Teilnehmer der Querdenker-Demo gegen überzogene Corona-Zwangsmaßnahmen. Beide erklärten sich kurzerhand zum gemeinsamen Interview bereit, hören und schauen Sie gern mal rein.
Berlin. Die oberste Geisel ähm der Innensenator Andreas Geisel der Hauptstadt von den Spezialdemokraten will bis Jahresende ein Anti-Terror-Konzept nach Londoner Vorbild vorlegen. Im Berliner Abgeordnetenhaus erklärte der Gefangene der SPD-Ideologie, dass seine Stadt und Deutschland weiterhin im Fokus des islamistischen Terrors stünden. Nein! Doch! Orrr! Unglaublich. Der Verfechter von Flucht und Migration verteidigte die offene Gesellschaft und forderte andere Lebensentwürfe zu respektieren. Klar doch! Weihnachtsmärkte wurden ja schon so gut wie abgeschafft, um die zarten Islamisten-Seelen nicht zu provozieren. Natürlich nicht! Das ist nur wegen Corona oder so. Egal.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkhard Dregger wirft dem Senat vor die Realität nicht anzuerkennen und fragt schon fast ketzerisch in die Runde: „Wo waren die lauten Proteste auf der Strasse gegen den islamistischen Terror vergleichbar den Black Lives Matter-Demonstrationen vom Sommer?“ Hmm. Darf der das?
Am Samstag haben sich zirka 200 Feierwütige zu einer illegalen Halloween-Party auf einem Klinikgelände bei Gauting in der Nähe von München getroffen. Gruselig. Dabei sollen sie Teile eines Lagers für Katastrophenfälle zerstört haben, teilte Björn Schraad von Asklepios-Klinik mit. Wie hoch der Schaden ist, sei unklar. Unklar finde ich, dass das Zeug anscheinend ungesichert dort rumlag. Egal.
Herbert Grönemeyer will Reiche in Geiselhaft für verarmte Künstler nehmen. „Wäre die Zeit nicht günstig für eine Solidaritätssonderzahlung der Vermögendsten?“, sagte der stimmlich und musikalisch minderbevorteilte Sänger. Au ja! Fein! Ich kann genauso gut wie der Herbert singen! Der Grölemeyer bezieht sich auf 1,8 Millionen Millionäre, welche es in Deutschland gebe. „Nicht nur die Regierung, auch eine Gesellschaft, eine Familie muss sich bewegen und handeln und tun, was sie kann“. Eine Gesellschaft sei wie eine Familie. Es sei an der Zeit, dass die reichsten Familienmitglieder den Ärmeren helfen, meinte das U-Boot ähm der damalige Jung-Schauspieler aus dem Film „Das Boot“ von 1981 von Starregisseur Wolfgang Petersen. Sozialismus in Reinkultur! Nicht auf dem Boot, aber beim Herbert. Die Unterstützung wird nicht lange auf sich warten lassen. Faule Sahne und Drops werden folgen. Ich bin da relativ imun dagegen. Fernsehen und Radio hab ich zu 99,9 Prozent aus meinem Leben verbannt. Geht auch. Maximal Verkehrsfunk oder Musiksender bis zur ersten Werbung. Geht umso besser.
Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl ist noch immer offen, aber eines steht jetzt schon fest: Die deutschen Leitmedien, allen voran der #ÖRR, haben sich in ihrer Berichterstattung wiederholt extrem unprofessionell verhalten.
Gegen den jetzigen Präsidenten und Kandidaten #Trump werden seit Wochen Seitenhiebe verteilt und ein deutlicher Vorsprung von #Biden vorausgesagt. Seit gestern kann man sogar von einer regelrechten Hetzkampagne gegen Trump sprechen, als ob es um die Wiederwahl eines nordkoreanischen Staatsoberhauptes ginge.
Dazu Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der bundesweiten Interessengemeinschaft Aufbruch Deutschland 2020, Herr André Poggenburg: „Egal wie man zu den Kandidaten stehen mag, die Hetzkampagne der deutschen Leitmedien, besonders des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, verbieten sich einfach. Trump wird in einer Art und Weise dämonisiert, dass dies ganz klar als verantwortungslose Stimmungsmache und Polarisierung zu werten ist.“
Besonders pikant ist dabei, dass gerade die linksgerichteten deutschen Medien, die Trump ständig Spaltung und Polarisierung vorwerfen, dies nun selbst mit unerhörter Übertreibung praktizieren. Es wird einmal mehr deutlich, dass deutsche Leitmedien nicht frei, neutral und sachlich berichten, sondern eher im Sinne eines Propagandaministeriums Meinungsmache betreiben.
Die Entrüstung zum anstehenden zweiten Lockdown ist bundesweit hörbar. Politiker, Verbände, Bürger machen ihrem Unmut gegen die neuen Zwangsmaßnahmen Luft, die als wenig zielführend, übertrieben und sogar schädlich wahrgenommen werden.
Im Landtag Sachsen-Anhalts wird dazu bspw. am Dienstag eine Sondersitzung stattfinden, die der Abgeordnete André Poggenburg, partei- und fraktionslos, am Donnerstag mit beantragt hatte. Nach einer Regierungserklärung des Ministerpräsidenten wird wahrscheinlich eine hitzige Debatte zu den neuen Corona-Repressionen geführt werden.
„Mit solchem Gebaren mutiert unser Land unversehens vom freiheitlichen Rechtsstaat zum willkürlichen Überwachungsstaat“, äußerte sich André Poggenburg, der zudem Vorsitzender der bundesweiten Interessengemeinschaft Aufbruch Deutschland 2020 ist, nachdem von öffentlicher Seite unsere Bürger sogar zur Meldung – und damit Denunziation – vermeintlicher Corona-Sünder aufgerufen werden.
Selbstverständlich berichten wir auch „ungetrübt“ von der Sondersitzung am Dienstag.
Berlin. Wegen Corona wird der Start des BER-Flughafens abgesagt. Nein! Nur die grosse Airport-Gala mit 750 teils sehr prominenten Gästen in einer der 7000 Quadratmeter grossen Messehallen des Flughafens wird am 30. Oktober wegen der stark steigenden Infektionszahlen ausfallen. „Wegen des unabwägbaren Infektionsrisikos haben wir die Gala auf unbestimmte Zeit verschoben“, sagte Vize-Vereinschef Michael Wuscher. Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup (63) wollte die Begrüssungsrede halten. Tragisch.
Der Flughafen in Leipzig läuft noch. Zum Advent läuft aber in der gesamten Innenstadt kein Alkohol mehr an Ständen. Dies kündigte der rote Bürgermeister Burkhard Jung von der SPD am Dienstag an. „Ich werde eine Allgemeinverfügung nächste Woche erlassen. Das ist nach meinem Dafürhalten die einzige Chance, um bis Weihnachten der Situation Herr zu werden“, sagte der Herr der Messer- ähm Messestadt. Wurscht. OB Jung behält sich aber vor, auch Bratwürste und Co nicht mehr ausser Haus an jeden Hans Wurst zu verkaufen. „Ich will alle Schlangenbildungen in der Innenstadt verhindern“. Hmm. Vielleicht wollen die Leute plötzlich Original Erzgebirgische Holzpyramiden made in China kaufen und stehen nüchtern und hungrig in der Schlange? Wer weiss das schon.
Das Update der Corona-Warn-App weiss das auch nicht, aber es ist da. Länderübergreifend wird jetzt sogar vor Italienern und Irr- ähm Irländern gewarnt. Toll! Demnächst sogar vor Letten, Spaniern und Dänen. Dänen lügen nicht! Die Niederen Länder, Quatsch die Niederländer, Österreicher, Polen und Tschechen folgen voraussichtlich im November. Tja, Warum auch nicht? Die App wurde um eine Tagebuch-Funktion erweitert. Da können infizierte Nutzer ihre Krankheitssymptome eintragen. Damit kann der Algorithmus der App das Infektionsrisiko präziser berechnen. Hmm. Wie bebirnt muss man sein, um sein eigenes Umfeld vor sich selbst zu warnen? Nach einem Bericht des Nachrichtenportals „The Pioneer“ informieren inzwischen fast 500 Infizierte pro Tag per App andere über ihren positiven Befund. Unglaublich. Ist das der Ersatz für die 5 Sekunden Ruhm? Ich versteh das einfach nicht. Egal.
In Deutschland steigt die Anzahl der offiziellen Corona-Risikogebiete. Jetzt drohen Ausreisesperren. Hmm. Mein Landkreis ist angeblich dabei, sagte mir eine Nachbarin beim Ausladen ihres Monats-Einkaufs. Öffentlich hab ich noch nichts gelesen, aber das muss nichts heissen. Ich mag nicht mehr einkaufen wenn’s nicht unbedingt sein muss. Ohne Maske wird man fast gesteinigt. Auch egal. Ich nenn das dann Heil-Fasten. Die Bundeswehr ist angeblich auch schon wie im Berchtesgadener Land in Alarmbereitschaft.
Schaun’mr ma! Der hinterrückse Bundesgesundheitsverkäufer auf Ministerposten Jens Spahn (CDU) verteidigt die von ihm gewünschte Verlängerungen von Sonderrechten. „Das ist ja nicht irgendwie Willkür oder Zufall, dass es entsprechende Möglichkeiten für den Bund, für den Bundesminister gibt oder für die Länder, sondern das sind gesetzliche Grundlagen, vom Bundestag beschlossene Grundlagen“. Mag sein. Seine Laufschuhe müssen inzwischen schneller als die vom Aussenminimister Maas sein. Lauf Jens, lauf! Es wird nichts nützen. Interessiert am Ende auch keine Sau, die durch’s Dorf getrieben wurde. Die Mitläufer kommen alle wieder auf ihre Posten. Das war 45 wie 89 schon so. Ich hab darauf keinen Bock mehr. Der Wahnsinn hat mich inzwischen auch auf Arbeit eigeholt. Unfassbar. Drei Tage muss ich noch durchhalten, dann hab ich Urlaub. Ich brauch Baldrian! Die Familien-Jahres-Ration! Jetzt sofort!!!
Berlin. Die noch ungekrönte Sissy aus dem Bayernland will die Maskenpflicht ab der 35er Marke. „Wir brauchen eine allgemeine Maskenpflicht national. Die Maske ist ein kleines Mittel mit grosser Wirkung, die Maske ist das Präventionsmittel schlechthin“, sagte der bayrische Ministerpräsident Markus Söder mit Fallzahlen jenseits von gut und böse. Seine holde Gattin ist das Gute! Böse Zungen behaupten sie verdient sich nicht nur dumm an den Schutz-Shielden, sondern ihren Bazi dazu noch dämlich. Den Verkauf der Shields bestreitet sie, die Dämlichkeit allerdings nicht. Egal.
Der blöde Deutsche soll Maske tragen. Selbstgestrickt, gehäkelt oder geklöppelt ist völlig Wurscht. Ich erlebe es tagtäglich. Ich muss zwangsläufig dienstbedingt auf die Post und auf die Bank. Meine Mund-Nasen-Bedeckung finden nicht alle witzig. Ich schon. Und solange nicht die Maschengrösse vorgegeben ist, trag ich ein Stück Netzstrumpfhose. Dies unterstreicht meine positive Grundeinstellung immens. Grad heute hatte ich so ein positives Feedback auf der Post. Eine Postangestellte war seit über einem Jahr mal wieder in „meiner“ Filiale. Wir mochten uns schon vor Jahren. Ich war grad am Gehen, als sie mich ansprach „Hey, Ute! Wie gehts Dir?“ Smalltalk. Die andere Kollegin ist fast geplatzt. Warum? Ich trage keine Maske! A: bin ich nicht so hässlich und B: spiele ich das Spiel nicht mit. Faktor C kommt erst später ins Spiel. Ich bin nicht nachtragend, aber vergesslich bin ich auch noch nicht.
Aufgrund des neuen Deals des Pumuckel von Sachsen gilt in allen öffentlichen Gebäuden jetzt Maskenpflicht auf den Fluren und Gängen. Hmm. Auch für die Mitarbeiter eines Raumes. Der Ministerpräsident Michael Kretschmer hat es statt dem Beherbergungsverbot so oder so ähnlich angeordnet. Hübsch. Im Rathaus unserer grossen Kreisstadt gilt diese Regelung schon seit dem Lockdown. Interessiert mich nicht. Ich bin frei geboren und so wird es bleiben. Maximal die Netzstrumpfhose. Ansonsten hab ich Husten.
Die Krankschreibung per Telefon ist wegen der bundesweit ansteigenden Corona-Infektionszahlen auch wieder möglich. Die niedergelassenen Ärzte müssen sich dabei vom Zustand der Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Unglaublich. Maximal sieben Tage und nochmal sieben Tage können dabei rausspringen. Wow. Gilt das auch wenn ein Kind krank ist? Ja! Hmm. Gilt das auch für Hundekinder? Genau! Was ist denn jetzt mit Covid19 und Hunden und Katzen? Im Frühjahr waren noch viele Haustiere infektiös und jetzt plötzlich nicht mehr. Mein Fritz ist ja nun schon sehr alt und hustet und niest sogar manchmal. Ich fahre volles Risiko und lass ihn bei mir im Schlafzimmer pennen. In seiner Furzkiste vor meinem Bett. Soviel social distancing muss sein. Was ist eigentlich das Gegenteil davon? Menschlichkeit? Ich wünsche mir jedenfalls mehr davon.
Die Mainstreammedien und das linksliberale Lager rund um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden toben, US-Präsident Donald Trump hat nach nur drei Tagen das Krankenhaus verlassen und ist ins Weiße Haus zurückgekehrt.
Donald Trump fühlt sich nach eigenen Angaben so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr. Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte Trump mit: „Haben Sie keine Angst vor Covid. Lassen Sie es nicht zu, dass es ihr Leben dominiert.“
Bereits im Weißen Haus zeigte Trump Stärke und streifte symbolisch seine Maske ab. In vier Wochen wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Der Amtsinhaber ist nun zurück im Wahlkampfgeschehen und möchte auch am nächsten Kandidatenduell mit Joe Biden am 15.Oktober teilnehmen.