Irgendwie scheint man weltweit mit der Covid19-Pandemie immer noch nicht richtig umgehen zu können.
Die Meldungen jagen und widersprechen sich, Regierungen scheinen sichtlos überfordert, teils ratlos. Was heute falsch ist, ist morgen richtig und umgekehrt. Das alles schafft wenig Vertrauen beim einfachen Bürger und so werden Einschränkungen von Rechten und sogar Grundrechten um so argwöhnischer oder gar kritisch wahrgenommen.
Besonders in Schweden wurden verhältnismäßig wenig Einschränkungen verordnet, die Bürger nur sehr wenig gegängelt. Dies sorgte bei europäischen Nachbarn teils für heftige Kritik, nun allerdings lobt die WHO Schweden dafür.
Exekutivdirektor Michael Ryan bezeichnete Schweden in einer Pressekonferenz in Genf als ein „Zukunftsmodell“!
Hat Schweden nun alles richtig oder gar besser gemacht?
Kritiker verweisen sofort auf schlechtere Fallzahlen, Befürworter auf die geringere Belastung von Wirtschaft und Bevölkerung.
Klar scheint eben nur eines zu sein: Niemand hat DIE Lösung parat und letztlich darf der Bürger wieder hinhalten, wie immer…
Pirna. Die Grosse Kreisstadt am Rande der Sächsischen Schweiz mit zwei Eiscafés auf dem historischen Markt lud heute eine Vielzahl an Bürgern der Stadt und von ausserhalb zum Verweilen ein. Die Polizei sah das anders. „Hier spricht Ihre Polizei…“. Aufgrund des Infektionsschutzgesetzes im Zuge der Eindämmung zur Ausbreitung des Corona-Virus sollten sich alle schnellstmöglich vom Platz entfernen. Hmm. Dann machten sie zu. Den Platz. Die sonnige Laune der Leute begann zu kippen. Spazierengehen hilft bei Frust immer. Das taten wir. Pirnas Altstadt ist bekannt für seine idyllischen kleinen Gassen.
Die schwarzen Beamten aus den blau-weissen Party-Bussen riegelten mehrmals den Weg ab. Trotzdem blieb es vorerst relativ ruhig. Es gab immer noch andere Wege zu gehen. Für die Polizei hätte es diese auch gegeben. Von der Dohnaischen Strasse wollten wir rechts rum wieder zum Markt. Das war inzwischen eine Sackgasse für uns Spaziergänger. Vorwärts, wir müssen zurück! Doch auch da war Schluss. Komplett. Die Uniformierten riegelten alle Seiten ab. Unfassbar. Ich war mit meinen Freunden ziemlich weit hinten des Tross’ und somit noch ausserhalb der Falle.
Eine Eskalation war unausweichlich. Ein gehandicapter junger Mann wurde gegen einen als Barrikade aufgestellten Polizei-Transporter geschleudert. Er schaffte es trotzdem durch die Sperre. Viele folgten. Die Polizei sammelte sich und stürmte mit zirka zwanzig Mann vor um den geistig Behinderten zu Boden zubringen. Unglaublich! Sämtliche Hilfeversuche wurden abgedrängt. Es war kein Reden möglich. Wie sagten sie zu Anfang? „Hier spricht Ihre Polizei…“? Nein, Danke! Für Nichts!
Der bestellte Rettungswagen brauchte eine gefühlte Ewigkeit. Die Sanitäter zogen unverrichteter Dinge wieder ab, weil Basti, so heisst der junge Mann, eine Behandlung abgelehnt hätte. Hmm. Möglich. Einen Schockzustand schlossen die Retter aus. Vielleicht war das auch der einfachste Weg. Immerhin konnte sich der unbehandelte Patient danach aus den Fängen der Schergen befreien. Ich hoffe, er kann es halbwegs verarbeiten. Mittwoch geht’s weiter.
Dresden zeigt wie’s geht! Am Maifeiertag heisst die Parole „Raus auf die Strasse!“. Der Kampftag muss nicht wie in Berlin mit Chaos und Gewalt zelebriert werden. Auf dem Neumarkt vor dem Denkmal des grossen Reformators Martin Luther, welches sich wiederum direkt vor der weltberühmten Frauenkirche befindet, fand sich eine kleine Gruppe von 15 Personen ein um mit Genehmigung eine Kundgebung für Verhältnismässigkeit der staatlichen Massnahmen im Zuge der Corona-Pandemie nach schwedischen Vorbild abzuhalten.
Die Teilnehmer grenzten ihr Areal mit Klebeband und einem Viren-Schutz-Seil aus vermutlichen Hanffasern ab. Zirka zweihundert Spaziergänger kamen um 15.30 Uhr zufällig auf dem beliebten Platz in der Innenstadt der sächsischen Landeshauptstadt vorbei. Mit und ohne Mund-Nasen-Schutz. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Eine venezianische Pestmaske stach nahezu ins Auge. Passt.
Die Polizei war nicht zufällig da, aber relativ machtlos. Die Spaziergänger sollten in Bewegung bleiben. Hmm. Im Kreis um’s Denkmal hat nach dem fast ins Betteln übergehenden Ermahnen der Beamten nur eine Runde funktioniert. Es interessierte einfach keinen. Die Redebeiträge der Akteure im Inneren Zirkel stiessen auf viel Zuspruch. Ein junger Mann sass friedlich auf einer Decke ausserhalb aber nahe des Seiles und verteilte das ,Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland’. Nicht lange. Er musste an den Rand des historischen Marktes umziehen. Luther hätte bestimmt nicht nur Thesen an die Tür geklopft.
Im Querschnitt waren heute alle Bevölkerungsschichten und politischen Ausrichtungen und Denkweisen vor Ort. Ein Drittel der Dreifaltigkeit des gepachteten Widerstands war zum Gucken wie’s geht da. Der Chef der Blauen von Sachsen auch. Die Polizei tüftelte an einer Strategie die Veranstaltung zu beenden und stellte eine Hundertschaft bedrohlich an den den Rand des Geschehens. Das Unterfangen wurde mit Buh-Rufen quittiert.
Zum Ende der Veranstaltung verabredeten sich die Zufälligen für Samstag in Dresdens grüner Lunge. Das Ambiente um den Palais-Teich im Grossen Garten ist ideal zum Flanieren mit dem Grundgesetz in der Hand und Bommel am Revers. Gesungen haben wir auch! „Die Gedanken sind frei…“.
Tageskolumne Rückblick: Donnerstag.Berlin. Der Bundesinnenbettvorleger der CSU Horst Drehhofer ähm Seehofer hat heute ein Betätigungsverbot gegen die schiitische Miliz Hisbollah aus dem Libanon ausgesprochen. Wow! Das ist in etwa dasselbe wie das Verbot der linksextremistisch Internetplattform „Indymedia ganzunten“, um dann zu gucken wo was warum kaputt oder ausgebrannt ist. Die lachen sich hoffentlich krank. Von mir aus auch mit, an oder ohne Corona. Unglaublich.
Berlins Innensenator Andreas Geisel von der SPD äusserte sich zufrieden. Das freut mich für ihn. Er will nun auch gegen den Al-Quds-Tag vorgehen. Die ähm der innere Geisel glaubt nicht, dass das Event nach der heutigen Massnahme noch unverändert stattfinden könne. Wartet; ich musste mal kurz in meine Armbeuge prusten. Ein Witz an sich!
Die eine, die immer lacht von der SPD soll jetzt Wehrbeauftragte des Bundestages werden. Das will zumindest die Sozen-Fraktion. Ihr Parteikollege auf diesem Posten und derzeitiger Peter im System, ähm Hans Peter Bartels zeigte sich ein wenig unfroh über seinen angedrohten Ruhestand nach 22 Jahren Bundestag. Fraktionschef Rolf Mützenich ignorierte dies. Das ewige sinnbefreite Grinsen der Eva Högl bringe alle Voraussetzungen mit um dieses Amt erfolgreich und wirkungsvoll auszufüllen, schrie Mützenich in einem Brief. Gut. Stur lachen und winken! Das kann die Eva im Rollenspiel mit Adam auch nach den Terroranschlägen von 2017 in Barcelona mit mehreren Toten sehr gut. Nun ja! Wenn Deutschland fertig mit sich ist, winkt und grinst die immer noch. Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wertete die geplante Ablösung als ,Affront gegen die Soldatinnen und Soldaten’. Gut und schön. Warum gibt es nur noch Weiber zum Thema Bundeswehr? Irgendetwas läuft hier definitiv der Queer(e). Das Mädchen in Johannes Kahrs hatte sich wohl auch schon Hoffnung auf den Posten gemacht. Immerhin hatte er schon zusätzliche Stellen, welcher niemand braucht, ausstatten lassen. Egal.
Ab Montag kann man wieder in den Bundestag für Arme bzw nicht ganz so gut Bezahlte gehen. Die Zoo’s und Museen sollen sich wieder öffnen. Die Innenstadt-Zoo’s sollen bald nur noch mit einem App-Ticket auf dem Smartphone zugänglich werden. Das fordert der Deutsche Industrie und Handelskammertag, (DIHK). „Digitale Lösungen helfen im Alltag Abstand zu halten, ohne zu Hause zu bleiben“, soll in einem Konzeptpapier stehen. Hmm.
In Burg Stargard stand eine Vogelscheuche. Nicht sehr lange. Die Beamten des Polizeireviers Friedland wurden an Mittwoch auf die Scheuche mit altem Helm und Stabilitätsproblemen im rechten Arm aufmerksam gemacht. Vor Ort fanden die Ordnungshüter eine Strohpuppe mit Gummistiefeln, Regenjacke, Wathose, Wehrmachtshelm und einen ausgestreckten rechten Arm vor. Die 42 jährige deutsche Puppen-Mutter gab beim Verhör an, dass das stroherne Kind anders nicht gehalten hätte! Kann ja durchaus sein, aber Zeugen, die in das Grundstück einsehen konnten, haben einen deutlichen Gruss der Puppe wahrnehmen können. Unglaublich! Diese Scheuchen von heute sind auch nur bedingt einsetzbar.
Tageskolumne Rückblick Mittwoch. Berlin. Das beliebte Strassenfest und die grosse Demonstration am 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg sind dieses Jahr wegen Corona verboten. Wird es leise sein, fragt die BZ? Ich lach mal kurz. In diesem Jahr sind grössere Demonstrationen verboten. Klar. Auf ihren traditionellen Protest wollen besonders viele Linksradikale aber trotzdem nicht verzichten und hat sich eine Art Guerilla-Taktik ausgedacht. Der Innensenator Andreas Geisel (54,SPD) kündigte seinerseits Gegenstrategien und hartes Durchsetzen der Corona-Regeln an. Hmm. Was ist mit den anderen Regeln? Hä? Rechtsstaat und so? Vielleicht später.
Um 20.00 Uhr sollen im ganzen Kiez Feuerwerke gezündet werden. Die Veranstalter betonen ernst: „Der 1. Mai ist keine Party, sondern ein Kampftag für eine befreite Gesellschaft“. Die ähm der Geisel will alles dem Infektionsschutz der Bevölkerung unterordnen. Nun ja. Demonstrationen dürfen nicht zum Ischgl von Berlin werden, sagte der alpine Ski-Laie der Bundeshauptstadt. Über Partys im österreichischen Ski-Ort hatte sich die neuartige Grippe angeblich sehr stark ausgebreitet. Zumindest wurden die Besucher des Bergdorfes überdimensional getestet. Fast alle positiv! Besser geht ja nun gar nicht! Ach nee! Positiv ist negativ. Ich weiss das schon seit Jahren. Interessiert aber auch keinen. Egal.
Tanzen hilft mir eigentlich immer. Eigentlich. In Leipzig wollten sächsische Tanzlehrer und -lehrerinnen am Welttanztag damit auf die derzeitige Situation der Tanzschulen aufmerksam machen. Sie würden in der Allgemeinverfügung in einem Atemzug mit Bordellen aufgeführt, erklärte Christin Voigt, Inhaberin einer Tanzschule aus Taucha. Das Ordnungsamt Leipzig hat die Demo zwar genehmigt, aber das Tanzen wurde seitens des Gesundheitsamtes untersagt. „Bei körperlicher Bewegung auf begrenzten Raum lässt sich das Einhalten des Sicherheitsabstandes schwer sicherstellen. Hinzu kommt die verstärkte Atemaktivität. Dadurch werden mehr potentiell infektiöse Tröpfchen in einem grösseren Radius ausgeschieden“. Hmm. Die Tanzlehrer und -innen wollten nunmehr regungslos bei maximaler Beschallung auf dem Augustusplatz stehen. Nun denn!
Eine Studie der renommierten US-Elite-Universität Stanford stellt Merkels Top-Virologen Christian Drosten ein Armutszeugnis aus. Da gibt es inzwischen viele Mitunterzeichner! Unterstützer aus der restlichen Wirtschaft gibt es zwangsläufig auch. Ich wollte nicht in dessen verlogener Haut stecken. Morddrohungen sind nicht fein und auch nicht akzeptabel. Fakt!
Über eine etwas skurril wirkende und fast schon beschämende Sache müssen wir heute noch berichten.
Im Zuge der sog. #Corona-Krise geht es vielen Kleinbetrieben und Selbständigen an die Existenz, auch Tierparks sind davon betroffen. So hatte auch der Tierpark #Köthen in einem Artikel im Wochenspiegel um Hilfe und Spenden gebeten.
Die regionale Interessengemeinschaft „Aufbruch Köthen“, ermuntert durch den partei- und fraktionslosen Abgeordneten André Poggenburg, sammelte kurz entschlossen eine kleine Spende ein und übergab diese mit Herrn #Poggenburg an den Tierpark. Dazu wurde auch ein gemeinsames Foto gemacht, welches für einen geplanten Beitrag vorgesehen war. Man wollte nämlich auf die prekäre Situation des Tierparks aufmerksam machen und noch weitere Spender gewinnen. Insgesamt handelte es sich also um eine lobenswerte, politisch harmlose und überparteiliche Aktion im Sinne und zum Wohle der Tiere, die auch auf einiges Interesse und große Zustimmung bei vielen Köthnern stieß.
Eigentlich könnte man an der Stelle sagen: „gut gemacht und nachahmenswert“.
Doch was dann passierte ist wirklich unfassbar und beschämend.
Unter dem geplanten und sogar mit dem Tierpark abgesprochenen Facebook-Beitrag, entbrannte eine regelrechte Hetzkampagne linker, intoleranter Gesinnungswächter. Man attackierte die Aktion scharf als rechte Propaganda und nahm auch den Tierpark tüchtig ins Gebet. Die Vertreter der Interessengemeinschaft löschten und blockierten dann die meisten der hetzerischen und unflätigen Kommentare unter ihrem Beitrag, ließen sich aber keineswegs einschüchtern.
Anders sah es allerdings beim Tierpark aus. Da wurde der Druck hinter den Kulissen wohl schnell so groß, dass man einknickte und sich urplötzlich von der gesamten Spendenaktion sowie dem #AufbruchKöthen scharf distanzierte. Man tat dann so, als ob man überrumpelt und politisch missbraucht wurde. Dies ist allerdings nicht nachvollziehbar, da das gemeinsame Foto und der entsprechende vorherige Schriftverkehr mit der Tierparkleitung (liegt der Redaktion vor) etwas völlig anderes aussagen.
Letztlich wird es wieder einmal so gewesen sein, dass intolerante, rote Ideologen ein großes Problem damit hatten, dass eine Gruppe von Bürgern, die nicht ohne nachzudenken dem neulinken Zeitgeist folgen, eine gute und bürgernahe Aktion durchgeführt haben. Das darf natürlich nicht sein, das muss bekämpft, verunglimpft und sabotiert werden, rücksichts- und anstandslos wie schon immer. Hier unterscheiden sich rote und braune Ideologien und Denkmuster eben kaum voneinander.
Der Bürgergruppe wurden nun sogar von Herrn Michael Engelman, (Mit)Inhaber des Tierparks und SPD-Funktionär, rechtliche Konsequenzen wegen der Veröffentlichung des Facebookbeitrages, der wohlgemerkt zuvor mit dem Tierpark abgesprochen war, angedroht. Es wird ein politischer Popanz veranstaltet, bei dem klar festzustellen ist, dass einigen Akteuren „Ideologie vor Tierwohl“ geht.
Das Team von #UngetrübtMedia wünscht der Interessengemeinschaft „Aufbruch Köthen“ allerdings von Herzen viel Standhaftigkeit und starke Nerven in dieser politisch entarteten Zeit.
Heidenau. Die Enklave zwischen Dresden und Pirna greift durch! Naja, nicht das verschlafene Städtchen, welches man noch durch die Umfunktionierung des einstigen Praktiker-Baumarktes in eine Erstaufnahmestelle und Sigmar Gabriel’s Aussage zum deutschen Pack kennt, sondern das ortsansässische Ordnungsamt.
Ich wusste immer, dass mich nur der Schwarze in Konflikt mit der Obrigkeit bringen kann. Heute war’s dann soweit. Nach meiner Arbeit mochte der adlige Senior ausgiebig gelüftet werden. Exklusiv zerrte er mich ins abgesperrte Terrain der Parkanlage mit integrierten Spielplatz.
Die Flatterbänder drohten sonor brummend im Wind beim Betreten der Todeszone. Fritz von der alten Schmiede juckte das nicht. Er profitiert von seiner altersbedingten selektiven Taubheit. Kommandos oder seinen Namen aus meinen Munde überhört er mit edelblütiger Arroganz. Das Geräusch der Kühlschranktür registriert er hingegen selbst im komatösen Tiefschlaf. Egal.
Konzentriert widmete er sich der Kontrolle der einzelnen Bäume und Wege auf mögliche Corona-Grenzgänger im Park. Anscheinend war er zu stark damit beschäftigt und bemerkte den wild auf der Strasse abgeworfenen Dacia Logan des Ordnungsamtes nicht. Ich schon! Wir waren noch drei Meter vom flatternden Band und dem improvisierten Verbotsschild entfernt. Eine nicht sehr grosse dreckaschblonde Ordnungsbeamtin hatte das dringende Bedürfnis mir mitzuteilen, dass heute mein Glückstag sei! Ach, wirklich? „Sie haben Glück, dass wir nicht die Polizei oder die Polizeibehörde sind und Ihnen damit kein Bussgeld ausschreiben können“. Hmm. Lag das jetzt am Schreiben? Egal. Ich versuchte vergebens zu erklären, dass weder mein elfjähriger Hund noch ich alte Frau die Schaukeln oder die Wippe missbräuchlich benutzt hätten. Sie wollte mir nicht zu hören. Schlussendlich flüchtete sie sich in ihren rumänischen Dienstwagen und fuhr von dannen. Ich freu mich schon auf morgen. Fritz muss mit. Was wird passieren?
Auf Bussgelder bin ich gespannt. Die schick ich dann an Mission-Lifeline und Konsorten. Danach schmeiss ich noch Fritzes Ahnentafel weg und fertsch. Unbegleiteter, minderjähriger, schwarzer Senior. Das wäre zumindest mal neu.
Der Landkreis Miltenberg in Bayern war bis vor Kurzem noch nicht das Synonym für gewerbliche Kriminalität. Jetzt ist Schluss damit! Die Polizei hat unter Mithilfe der Nachbarschaft zwei Proffesionelle dingfest gemacht. In den Kellern von Wohnhäusern in Elsenfels und Momlingen warteten Kunden auf ihre Behandlung. Unglaublich! Waschen, Schneiden, Föhnen ist in Corona-Zeiten verboten! Gegen drei unverbesserliche Untergeschoss-Patienten wird nun ermittelt. Der Vorwurf gegen das Infektionsschutzgesetz verstossen zu haben, wiegt schwer und eine Scheiss-Frisur ist kein triftiger Grund das Haus zu verlassen. Die Bundesverkanzlerin hockt ja auch nicht nur im Keller. Leider. Wie auch immer. Zu dem wird geprüft ob sich die Friseure untereinander kannten oder gar Geld für ihre Leistung verlangten. Das glaub ich allerdings nicht. Ich tippe auf Gold oder Toilettenpapier als Alternativ-Währung und organisierte Banden-Kriminalität im ganz grossen Stil! Die Kutten zieren die Schere mit gekreuzten Kamm. Shampoonös gefährlich.
Eine Dauerwelle wäre bundesweit das Desaster schlechthin. So ähnlich sieht das auch die neue Landespolizeipräsidentin von Baden-Württemberg Stefanie Hinz. Sie ist seit Januar im Amt und die erste Frau überhaupt, die auf diesem posten ihren Mann steht. Die 47 Jährige ist Chef von 33 000 Mitarbeitern. Egal. „Wenn sich die wirtschaftliche Lage negativ entwickelt, kann das auch bedeuten, dass mehr Menschen auf andere Weise versuchen, an Geld zu kommen und da kann Kriminalität durchaus eine Rolle spielen“, sagte Hinz. Hä? Ist die verrückt geworden? Das kann man doch nicht so direkt sagen!
In Berlin ist das normal. Nein, da darf man das auch nicht so öffentlich sagen. Zumindest nicht ohne Nachwirkungen. Kriminalität ist dort noch normaler als in der restlichen bunten Republik. „Wie Du mir; so ich Dir!“, war in der Nacht auf Sonntag das Motto in Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein 43 jähriger Fahrraddieb drohte einem Polizisten mit einer offenbar gebrauchten Drogen-Spritze. Hmm. Der Beamte drohte mit seiner Blei-Spritze zurück. Der Uniformierte gewann das Duell und der Dieb wurde vorläufig festgenommen und bald darauf wieder entlassen. Spass muss sein. Eigentlich tun mir Polizisten oftmals bisschen leid, aber das ändert sich meist schlagartig, wenn sie mich wegen Pillepalle abfetten. Irgendwas ist ja immer.
Berlin. Am Rosa-Luxemburg-Platz fanden sich heute wieder mehr als tausend Menschen zusammen, um gegen derzeitigen massiven Einschränkungen zu protestieren. Viele Demonstranten standen vor Absperrgittern, welche die Polizei rund um den Platz aufgestellt hatte, um zu verhindern, dass der Platz zu voll wird. Das ist nicht neu. Das hab ich schon paar mal in der sogenannten deutschen Hauptstadt erlebt. Meist wurde die Demo von den Polizisten am Eingangsgatter verleugnet. „Wo wollen Sie hin? Das ist hier nicht“, kam als Antwort der Uniformierten, damals zur Demo der Jugendbrigade des Widerstandes. Das ,I’ und das ,B’ schreib ich mal bewusst nicht. Bei Facebook gäbe es dafür eine Sperre. Egal. Der Rückweg zum Auto am Hauptbahnhof war damals abenteuerlicher. Beim Frauenmarsch war’s ähnlich und die anderen Male nicht besser. Berlin ist halt nicht Dresden. Jetzt so wie so nicht mehr. Mit 15 Leuten ist es halt bisschen spärlich als Hauptstadt des Widerstandes.
Ab Sonntag können die paar Hanseln aber zum Gottesdienst gehen. Der 16. muss draussen bleiben und auf den nächsten Durchgang warten. „Drei haben wir geplant, wenn viele Menschen kommen, gern auch vier“, sagte der Pfarrer Matthias Grosse (46) aus Glauchau. Ab dem 16. Besucher der Kirche droht Corona-Sündern eine Strafe von 150 Euronen oder im Extremfall ein Abbruch des Gottesdienstes. Hmm. Normalerweise stell ich mir das andersrum vor!
Mit Hanf lässt sich bestimmt vieles leichter ertragen, aber ich bin zu alt für den Scheiss. In stillgelegten Flächen des Braunkohlentagebaus Jänschwalde haben die Agrargenossenschaften Heinersbrück und Forst, sowie die Bauern der AG Neissetal auf vier Hektar drei Sorten Nutzhanf ausgesät, sagte LEAG-Sprecher Thoralf Schirmer. Im Tagebau Nochten werden Lavendel und Szechuanpfeffer angebaut. Bisher gab es dort nur Flüchtlinge ähm Findlinge. Egal. Hauptsache Stein. Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde soll bis Ende 2028 vom Netz gehen. Hoffentlich hat man bis dahin genug Strom in den Leitungen gespeichert. Ansonsten müssen die Kobolde Überstunden schieben. Das wäre unmenschlich. Na und?!
Die Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ hatte in dieser Woche zwei Kundgebungen gegen die vermeintlich zu starke Einschränkung der Grundrechte während der sog. #Corona-Krise angemeldet. Die Veranstaltungen verliefen nicht problemlos. Wir befragten dazu Herrn Karl Martin Kohlmann als Vertreter der Bürgerbewegung und Stadtrat von Chemnitz nach seiner Sichtweise, um ungetrübt zu berichten:
Ungetrübt Media: Herr #Kohlmann, gab es im Vorfeld der Kundgebungen Schwierigkeiten bzgl. der Genehmigung?
Pro Chemnitz: Problemlos war leider gar nichts. Schon beim ersten Mal mussten wir die Kundgebung erklagen. Das Verwaltungsgericht hatte uns dann erlaubt die Veranstaltung durchzuführen, allerdings nur mit fünfzehn Leuten. Beim zweiten Mal der gleiche Werdegang. Das Verwaltungsgericht hat fünfzehn Mann erlaubt, dann hat aber das OVG Bautzen alles verboten und zwar eine Stunde vor Beginn. Das war schon eine Frechheit.
Ungetrübt Media: Sie hatten also den Eindruck, dass hier seitens der Behörden blockiert und somit die Durchführung der Versammlungen erschwert oder behindert wurden?
Pro Chemnitz: Ja, man versuchte natürlich alles, um diese Veranstaltungen zu verhindern.
Ungetrübt Media: Warum gab es, Ihrer persönlichen Meinung nach, derartige Behinderungen?
Pro Chemnitz: Das ist den Herrschaften offensichtlich äußerst unangenehm, dass die Errichtung ihrer Diktatur öffentlichen Protest hervor ruft.
Ungetrübt Media: Wurde nach Ihrer Einschätzung, auch als praktizierender Anwalt, während der Kundgebungen seitens des Staates unverhältnismäßig agiert? Und gab es dabei unnötige bzw. überzogene Zwischenfälle?
Pro Chemnitz: Besonders bei der ersten Kundgebung war die Polizei definitiv auf Krawall aus. Man hatte sogar friedliche, unbeteiligte Leute recht brutal weggezerrt. Das war wahrscheinlich so ein kleiner Warnschuss, aber wir lassen uns nicht einschüchtern.
Ungetrübt Media: Was möchten Sie den Bürgern in Chemnitz noch sagen?
Pro Chemnitz: Wir machen auf alle Fälle weiter und werden nicht zuschauen, wie unsere Freiheit Schritt um Schritt beseitigt wird!
Wir danken für das Interview, möchten selbstverständlich einräumen, dass die Polizeibeamten vor Ort auch nur ihren Dienst tun und gleichzeitig an das Gewissen jedes einzelnen appellieren, nicht nur Befehle auszuführen, sondern Mensch zu bleiben.