#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Mittwoch.
Bisschen wie Freitag. Morgen ist Feiertag. Wirklich? In Berlin werden morgen tausende Polizisten im Einsatz sein. ‚Wir für Deutschland‘ hat eine Demonstration angemeldet. Laut Polizei rechnet der Veranstalter mit 5000 Teilnehmern im Zeitraum von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr. Zahlreiche Gegendemonstrationen wie ‚Bündnis gegen rechts ‚ stehen dagegen.  
Die Polizei richtet sich darauf ein mit einem Grossaufgebot beide Seiten auseinander zu halten. Sie wird mit mehreren tausend Beamten im Einsatz sein. Eine Gegendemonstration startet gegen 13.00 Uhr vom Bündnis ‚Mietendeckel jetzt‘ unter dem Motto ‚richtig deckeln-dann enteignen-rote Karte für Spekulationen‘. Mit zehntausend Teilnehmern soll der Zug vom Roten Rathaus in Mitte zum Kottbuser Tor in Kreuzberg ziehen. Hmm. Möglich. Zumindest in Berlin. 
‚Wir für Deutschland‘ soll am Washingtonplatz, südlich des Hauptbahnhofes, beginnen. Von dort aus über Kapelle-Ufer…… Sucht es euch raus! In Berlin sind wir selten weit gekommen. So oder so! Böhmermann ist da anders. Er will die SPD ganz alleine gegen die Wand fahren. Jetzt ist er Mitglied. 
Schönen Tag!

#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Dienstag.

Berlin. In Spandau haben fünfzig Polizisten sowie Steuerfahnder und Finanzbeamte in zwei Shisha-Bars hart durchgegriffen! Zwei Öfen zur Erhitzung von Holzkohle für Wasserpfeifen seien aufgrund zu hoher CO2-Werte stillgelegt und versiegelt worden. Unglaublich. Nebenbei sind noch vier Kilogramm unversteuerter Shisha-Tabak und nach ersten Erkenntnissen eine kleine Menge Betäubungsmittel sicher gestellt worden. Vermutlich Kokain. Egal. Hauptsache CO2. So läuft das Spiel. Verstösse gegen die Spielverordnung wurden auch aktenkundig.

Mit Akten beschäftigt sich Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen jetzt in einer AfD-Kanzlei. So titeln die ‚Stuttgarter Nachrichten‘. Gibt’s das? Nein. Die Kölner Anwaltskanzlei von Medien-Anwalt Rolf Höcker betreut Heidi Klum, den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan und auch die Alternative für Deutschland. Die Kanzlei Höcker baut gerade ein Dezernat für öffentliches Äusserungsrecht auf, welches sich damit befasst, was Staatsanwaltschaften in Pressemitteilungen über einen Beschuldigten preisgeben dürfen. Darüber könnte Maaßen bestimmt Lieder singen, aber er hat ja Gott sei Dank nicht bei Dieter Bohlen seine Zukunft angefangen.

Carola Rackete sieht jetzt auch nicht mehr nur schwarz. Ob die militante Schlepp… ähm Seenot-Kapitänin der ’sea watch 3′ inzwischen CO2-Moleküle sieht, weiss ich nicht. Klima ist aber ihr neuer Dampfer.

Opel baut keine Dampfer. Früher mal. Ganz früher. Vom Kapitän über Admiral bis zum Kadett. Die Belegschaft in Rüsselsheim erhielt einen Dämpfer. Im Stammwerk streicht der Autobauer für sechs Monate die Spätschicht. Kurzarbeit. Die Arbeitnehmer erhalten für die nicht geleistete Arbeitszeit Kurzarbeitergeld als Lohnersatzleistung sowie einen Zuschlag von Opel. „Dieser Schritt dient dazu, eine sozialverträgliche Brückenlösung zu schaffen“, sagte ein Sprecher. Mit dem nächsten Astra sei alles wieder gut. Hmm. Ich oute mich als Opel-Fan und -Fahrer! Schon immer. Immer noch. Stur lächeln und winken.

Müde lächeln fiel Heinz-Christian Strache heute schwer. Er kündigte seinen politischen Rücktritt an. Die eigenen Leute distanzieren sich und waschen ihre Hände in Unschuld. Ein Video von vor der Zeit der FPÖ in Regierungsverantwortung, vom Ausland initiiert, brach ihm das Genick. Er hat gute Mine zum bösen Spiel gemacht. Bis zum Schluss. Ich hoffe für Österreich und Europa, er kommt bald wieder, wenn die FPÖ die Scherben ihrer Distanzeritis zusammen kehren muss. Meine Meinung. Ähnlichkeiten zu Deutschland rein zufällig.

Schönen Tag!

#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Montag.

Berlin. Durch offene Türen stürmten die Klima-Revoluzzer von Extinction Rebellion (XR) heute Morgen in die Zentrale der Bundespartei ‚Die Linke‘ im Karl-Liebknecht-Haus im Ortsteil Mitte. Sie brachten ein Banner mit der Aufschrift ‚CO2-neutral bis 2025 – alles Andere ist Schminke‘ an. Hmm. ‚…ausser die Linke‘ wöllte ich talentfrei weiterreimen. Das Schmierentheater endete in einer Einladung der Rebellen zur Pressekonferenz. Die Parteivorsitzende Katja Kipping plauschte mit den sechs mutigen XR’s. Ab dem 7. Oktober wollen die Wilden ähm Wildentschlossenen eine ganze Woche lang weltweit 60 Städte lahmlegen. Für Berlin sind 5000 Terr… ähm Aktivsten eingeplant, um richtig Rabatz zu machen. Ich vermute Deutschland ist dann zum grossen Teil weltweit.

Ob es bei dem Smalltalk mit Kipping auch um Greta Thunberg ging, weiss ich nicht, aber das Thema entwickelt mitunter eine gewisse Eigendynamik.
Der Komiker Dieter Nuhr musste einen shitstorm zum Thema hinnehmen. Nicht von seinem Publikum, als vielmehr von den gleichgeschalteten deutschen Medien. Witze gegen ‚friday for future‘ oder das Klima-Gretel sind Blasphemie! Des ‚Kaiser’s neue Kleider‘ gefallen immer mehr Journalisten.

In Italien platzte einem Fussballtrainier der Kragen zum leidigen Thema Schweden-Göre und daraufhin sein Vertrag. Tommaso Casalini war Trainer einer italienischen Jugendmannschaft und nicht besonders nett in seinen Ausführungen auf Facebook zur kindlichen Kaiserin der Klima-Rettung. Wer ist schon immer nur nett? Er entschuldigte sich öffentlich.

Claus Kleber vom ‚Heute Journal‘ tat dies noch nicht. Er hätte es nötig! Nicht bei Thunberg, sondern bei Sebastian Kurz, dem frisch wiedergewählten Kanzler Österreichs. Kleber versuchte in arroganter Verhör-Manier Kurz dazu zu bringen, im Angesicht der Tatsache, dass die Deutsche Regierung, die Benelux-Regierungen, die Frankreich-Regierung und überhaupt alle sehr darauf hoffen, dass die Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich aufhört, die Sondierungsgespräche mit der FPÖ auszuschliessen. „Nein, ich bin meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet, und nicht dem Ausland und nicht irgendwelchen Medienvertretern und anderen Tipp-Gebern…“, konterte Sebastian Kurz souverän. Ob es den tiefen Fall in die Türkis-Grüne Koalition verhindern kann, wird sich zeigen.

Die Grünen der Ösis feierten ihren phoenixhaften Aufstieg zur Nationalratswahl bis zur Bier-Ebbe.
Für den Rest gilt; abwarten und Hopfenblütentee trinken.

Schönen Tag!

#Engel der Armen

Liebe Leser, werte Zuschauer,

uns freut es immer besonders, wenn wir neben den ganzen Hiobsbotschaften, die wir sonst immer verkünden müssen, auch mal positive Meldungen veröffentlichen dürfen.

Nach dem schrecklichen Doppelmord in Göttingen, der Schikaneaktion gegen Düsseldorfs Obdachlose und nach dem Bericht zu einem Fall aus Leipzig, wo ein kleiner Pflegedienst vernichtet werden soll, wollen wir die Woche mit guten Nachrichten schließen.

Gut ist, dass es auch in dieser Zeit der sozialen Kälte engagierte Personen gibt, die sich eben nicht damit abfinden, nichts machen zu wollen. Über diese Menschen von der Berliner Brückenküche haben wir schon mehrfach berichtet. Wir sind aber der Meinung, dass man darüber nicht genug berichten kann – schon, um andere Menschen zu animieren, ebenfalls etwas zu tun. Weil kaum jemand etwas gegen den täglich greifbaren Wahnsinn unternimmt, ist alles so wie es ist. Deshalb wird in unseren Großstädten gemessert bis das Blut spritzt. Deshalb stehen zehntausende Menschen Schlange vor den Ausgabestellen der Tafeln, holen Lebensmittel aus Mülltonnen oder sammeln Pfandflaschen. Deshalb darf man in Zukunft tiefer in die Tasche greifen, wenn man sein Auto betanken möchte um zur Niedriglohnarbeit auszurücken. Deshalb sterben der Mittelstand und Kleinstbetriebe. Deshalb werden durch rücksichtslose Umwelt- und Naturzerstörung unsere Lebensgrundlagen, die Lebensgrundlagen unserer Folgegeneration, vernichtet. Da wir aber mit einer guten Nachricht die Woche abschließen wollen, beenden wir die Liste mit den schlechten Tatsachen.

Bereits seit über 4 Jahren rücken die ‚Engel der Armen‘ mehrmals im Monat aus, um die Not der Berliner Obdachlosen zu lindern. Mittlerweile werden ihre Hilfsleistungen auch von immer mehr Rentnern und Bedürftigen angenommen, die noch über ein Dach über dem Kopf verfügen.

Gestern war es wieder soweit. Trotz Regenwetter wurden die Autos beladen und die Helfer der Brückenküche schon sehnsüchtig von den Obdachlosen erwartet.

Für den Rest lassen wir die Sprache der Bilder sprechen. Bilder, die aufzeigen, dass man zum Anpacken und zum Helfen nicht viel braucht, nur das Herz am rechten Fleck und etwas Tatkraft. Etwas mehr von dem Engagement und unsere Welt wäre eine bessere.

PS: Wer die Berliner Brückenküche unterstützen möchte, kann uns gerne kontaktieren. Wir leiten jede Nachricht an die Brückenküche Berlin weiter.

#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Sonntag.

Berlin. Im Bezirk Treptow-Köpenick wurde gestern gegen 16.15 Uhr eine Leiche im Seddinsee in Müggelheim gefunden. Der Leichnam wies Verletzungen eines Kapitalverbrechens auf. Das hat nicht zwangsläufig was mit Geld oder Marx zu tun, obwohl ich Ersteres nicht ausschliessen wöllte. Die Ermittlungen der Mordkommision dauern an.

In Stade, westlich von Hamburg, gab es heute früh einen toten Einbrecher oder auch Überfaller. Der letztendlich 17 jährige Tote und sein 24 jähriger Kumpan klopften gegen 9.00 Uhr an die Tür eines 37 Jährigen und forderten Einlass in dessen Wohnung im Mehrfamilienhaus in der Hohenfriedberger Strasse. Schlechte Idee. Schwerverletzt hievten sich die ungebetenen Gäste auf die Strasse. Der Jüngere starb vorm Haus. Der Andere wurde in der Nähe des Bahnhofs festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Der Überfallene auch. Hintergründe, Nationalitäten und Ethnien sind völlig unklar. Klar.

Obwohl? Der Rechtsextremismus-Experte Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) warnt! Die Szene bewaffne sich massiv und bereite offenbar militante Angriffe auf Minderheiten und politische Gegner vor. Er bezeichnete diese Entwicklung auf tagesschau.de als erschreckend. Die Antifa-Sympathisantin und Vize-Chefin der Linkspartei Martina Renner fordert: „Die militante Neonazi-Szene muss entwaffnet werden!“. ‚Enteignet‘ hat sie wohl vergessen, aber das wissen wir schon aus der Geschichte.

Übrigens; wer Sonntag um 9.00 Uhr in der Früh auf der Matte steht, muss damit rechnen, dass der Hausherr bewaffnet ist! Die Brötchen fallen ja nicht von selbst in zwei Hälften. Ist ja nicht halb zehn in Deutschland.

Am Freitag halb fünf am Nachmittag fuhr ein türkischer Hochzeitskorso mit 25 Fahrzeugen verkehrsgefährdend mit quietschenden Reifen, Hup-Konzert und Schüssen durch Berlin-Wedding. An der Koloniestrasse kam die Polizei dazu. Der Gruss der Grauen Panther ähm Wölfe blieb nicht aus, aber ohne Konsequenzen. Das sind Erdogans Rechtsradikale.

Apropos Radikale: Greta Thunberg schrieb auf Twitter: „Ich bin mit dem Klima-Ding durch… Von jetzt an werde ich nur noch Death Metal machen!!“. Besser ist das!

Und Apropos durch: Österreich ist auch über Kurz oder Grün durch!

Schönen Tag!

Klima Propaganda wirkt auch in Österreich

Klima-Propaganda wirkt auch in Österreich

Liebe Leser, werte Zuschauer,

eigentlich wollten wir unsere Berichterstattung für diese Woche mit einer guten Nachricht abschließen, aber an den Wahlen in Österreich kommen wir nun doch nicht vorbei.

Die ersten Hochrechnungen aus unserem Nachbarland liegen nun vor. Der ehemalige Kanzler und Lehrling von George Soros wird auch der kommende Kanzler sein. Den Koalitionspartner kann sich Sebastian Kurz aussuchen, durch das schwache abschneiden von SPÖ und FPÖ kann er diesen an der kurzen Leine halten.

Die österreichische Version der ehemaligen Arbeiterpartei verliert etwa 5% und landet auf Platz 2. Die FPÖ erleidet nach der Ibiza-Affäre eine Bruchlandung und verliert ca.10%. Auch hier hat der Plan der Strippenzieher im Hintergrund perfekt funktioniert. Während man eine Partei (vorerst) schwächte, wirkte die Klima-Propaganda auf die österreichischen Grünen wie ein Biodünger. Über 10% Stimmzugewinne für die Partei die eigentlich schon in der Versenkung verschwunden war.

Dieser Wahlsonntag war kein guter Tag für das echte Europa, in Österreich triumphierte die EU der Zentralisten.

#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Samstag.

Berlin. Vor dem Wild ähm ‚New West Club‘ im Stadtteil Charlottenburg in der Kantstrasse wurden heute früh gegen 5.40 Uhr im Western-Style ein Araber und ein Familienmitglied des Remmo-Clans angeschossen und schwerverletzt. Wo ist der Unterschied? Sind die Familie Remmo Eskimos? Kurz zuvor soll es im Club zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen sein. Auch da waren wohl keine Eskimos dabei. Hmm. Die Verletzten flüchteten vor das spanische Restaurant ‚El Borriquito‘ in der Wielandstrasse. Wieder Hmm. Multi-Kulti halt. Die fünfte Mordkommision ermittelt die Hintergründe der Schüsse. Vielleicht auch den Schützen.

In dem linksautonomen Szeneobjekt Rigaer Strasse/Liebigstrasse hatte die Polizei gestern Abend ‚Du! Du!‘ wegen zu lauter Musik gemacht. Als die Beamten abrückten, flogen zum Dank Steine aus dem Objekt. Ein Gruppenwagen wurde beschädigt. Glück gehabt.

Im Bezirk Lichtenberg brannten auf dem Gelände eines Autohändlers in der Rhinstasse Landsberger Allee sechs SUV in Folge von Brandstiftung gegen 3.50 Uhr aus. Vermutlich ohne CO2-Ausstoss.

Vermutlich ebenso falsche Hoffnung machten sich heute Nachmittag vermummte Hausbesetzer einer leerstehenden Brauerei in der Landsberger Allee. Rund 80 Einsatzkräfte der Polizei sind vor Ort. In der Frankfurter Allee dasselbe Spiel mit 20 Beamten mehr vor einem unbewohnten Haus. Falls die Eigentümer die Besetzung dulden, ziehen sich die Polizisten zurück, wenn nicht, würden beide Objekte noch heute geräumt. Naja. Ich bin da skeptisch.

Die anonymen Alkoholiker von Ostritz, welche Ende Juni im örtlichen Supermarkt die Bier-Reserven gegen rechts aufgekauft haben, bekommen vielleicht den Preis für Popkultur verliehen. Mit ihrer Aktion ‚Kein Bier für Nazis‘ haben die Durstigen der Ostritzer die Chance in der Kategorie ‚Spannendste Idee/Kampagne‘ des ‚Vereins zur Förderung der Popkultur‘. Na dann, Prost!

Einen Preis vergibt die Staatsanwaltschaft Plauen nicht. Sie hat Ermittlungen gegen einen Mann wegen Aufforderung zu Straftaten und wegen Gewaltverherrlichung gegen Kinder aufgenommen. Es geht um die Heckklappen-Dekoration eines Autos. Völkische ‚Thunberg-Zöpfe‘ und zwei Aufkleber ‚Problem gelöst‘ und ‚f.ck you greta‘ zieren die Rückseite des schwarzen Chevrolet mit ‚V‘-Nummernschild. Skandal!

In München würde der verhaltensauffälligen Hohepriesterin des Klima-Wahns die Luft wegbleiben! Auf dem Gelände des Oktoberfestes wurden achtmal so hohe Methan-Werte gemessen als sonst im Jahr. Alarm! Wird Zeit für eine CO2- ähm Methansteuer auf Bier und die damit verbundenen biologischen Ausdünstungen!

Schönen Sonntag!

#Staatlicher Vernichtungsfeldzug

Staatlicher Vernichtungsfeldzug gegen kleinen Pflegedienst in Leipzig

Liebe Leser, werte Zuschauer,

Pflegekräfte leisten tagtäglich übermenschliches. Wie dieser Stadt mit diesen Menschen umgeht, können Sie in folgenden Bericht nachlesen, den uns Schwester Anja zusandte.

Schwester Anja vor dem Aus …Opfer der Willkür von Finanzamt und der Stadtkämmerei Leipzig

Was wir täglich leisten: Betreuung / Versorgung / Hauswirtschaft / palliative Pflege und psychosoziale Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten / Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger
Was dürfen wir abrechnen : Betreuungsleistungen (125 Euro im Monat) , stundenweise Verhinderungspflege ( max 2400 Euro im Jahr) pro Patient (steht aber Pflegegrad 1 nicht zu ) mehr dürfen wir nicht !!!

Was ist passiert ? : Tausende Euro Gewerbesteuer wurden unter Androhung eines Haftbefehls eingezogen, obwohl Dienste, die über Pflegekassen abrechnen der Gewerbesteuer befreit sind. Der Bescheid der Befreiung für 2017 und 2019 liegt vor, für 2016 und 2018 wurde keine Befreiung dargelegt, obwohl auch in diesen Jahren die Abrechnung nur über die Pflegekasse stattfand. REINE WILLKÜR !!!

Zur Rückforderung der zu unrecht gezahlten Gewerbesteuer kam die Antwort der Stadtkämmerei:“ Sie bekommen 200 Euro Rückerstattung, der Rest ist für das Verfahren .“ Unfassbar.

2017 war ein sehr gutes Jahr, was mit einer Besteuerung von 19000 Euro belohnt wurde und ist bereits bezahlt. 2018 war weitaus weniger gut, aber wird ausser acht gelassen, auch da eine hohe Steuerlast. Doch nun wird eine Steuervorauszahlung aufgrund 2017 festgelegt , dass heisst mehr, als die monatliche Einnahme. Gesamte Zahlung in 2019 : 42000 Steuern !!! Alle Anträge von uns ( Steuerberater und mir) auf Bearbeitung und Senkung der Vorauszahlungen, sowie Rückzahlung der Gewerbesteuer wurden missachtet und nicht bearbeitet. Trotz, dass wir gut und achtsam gewirtschaftet haben, ist alles weg, wir können das nicht mehr schaffen. Patienten und Aufträge haben wir genug, wir werden gebraucht.

Fazit: eine kleine Firma, die Menschliches leistet, wird vorsätzlich zerstört, Löhne können nicht gezahlt werden, Patienten können nicht mehr betreut und versorgt werden, es gibt auch keinen Ersatz, denn Pflegedienste nehmen keine Patienten auf ( keine Kapazitäten, kein Personal). Die Pflegebedürftigen und Sterbenden, sowie ihre pflegenden Angehörigen werden allein gelassen und wird sind am Ende.

Wir sind ein kleines Team, mit ganz viel Herz und Liebe, wir werden schlaflos in die Nacht gehen und überlegen wie und ob es weiter geht.
Während in Deutschland Steuergelder regelrecht verschleudert und Neubürger durchgefüttert werden, werden kleine Unternehmen, in denen sich Menschen liebevoll um die eigenen Bürger kümmern, kaputt gemacht und in den absoluten Ruin getrieben. Das ist Deutschland 2019 ! Es ist unfassbar, was in diesem Land geschieht!

Ich hoffe, das wir das irgentwie schaffen zu überleben und weiterhin für unsere Patienten da sein zu können.