Durch einen verrückten Zufall hatten weit über 1000 Leutchen die gleiche Idee. Offenbar ihre eigene Durchsetzungsfähigkeit stark überschätzende Diener des wankenden Systems wollten das spaziergängerische Ansinnen in einen Maskenball verwandeln, aber im Westfälischen stehen wir nicht so sehr auf Karneval, deshalb blieb die Fressefreiheit weit überwiegend gewahrt.
Gleich wohl hieß es bald in einigen Ecken der Ruhrstadt: „D‘r Zoch kütt!“ (Der Zug kommt).
Erfreulicherweise bestand der aus einem konfliktfrei sehr gemischten Publikum, das der ebenso erfreulich kritischen Schlußansprache kollektiv applaudierte. Der Zuspruch aus den am Weg liegenden Häusern und von vorbeikommenden Autofahrern war ebenso hoch. Interessanterweise auch durchaus von seiten diverser „Gäste“ unter Teilnehmern und Zuschauern.
Man erkennt es und hört es an den Äußerungen der Teilnehmer: Die Leute sind nicht nur den Zirkus um die Bierseuche satt, sondern auch das verkommene System an sich. Es ist etwas in Bewegung geraten – und das ist gut so – gerade unter den so langmütigen, oft trägen und obrigkeitshörigen Deutschen….
Berlin. Die Hungerleider der Initiative „Essen Retten – Leben Retten“ blockierte mit zirka zwei Dutzend Essenverweigerern die Zufahrten zur Autobahn A103 in Steglitz und zur A114 in Pankow. Hmm. Dahinter stehen die Rächer von 18 Millionen Tonnen weggeworfenen Lebensmitteln, welche 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid verursachen würden. Echt jetzt? Was wäre denn wenn die 18 Millionen Tonnen Spinat und Gedöns gegessen wären? In meiner kleinen naiven Welt sind Stoffe und Energien nur umwandelbar. Ob mit Schweine -oder Rinderhack ist dabei zweitrangig. Aber ich bin blond. Egal. Die Polizei nahm 13 von den Popeye’s vorübergehend in Gewahrsam. Spässle.
Unser aller Olaf von den Spezialdemokraten verzichtet mit seinen Lakaien in der Bund- und Länderkonferenz noch auf eine Verschärfung der Corona-Massnahmen. „Wir wissen noch nicht, wie sich die Infektionszahlen weiterentwickeln“, sagte der 25,7 prozentige Kanzler der Herzen ähm der SPD. Daher sei es wichtig, „dass wir vorsichtig bleiben müssen“ falls es noch mal „eine dramatische Entwicklung gebe“. Mit Sicherheit! Ähm sicherlich hilft die neue Impfkampagne „Impfen hilft!“ Wem? Egal. Im Radio und auf Zuckerberg ähm Facebook soll es nun verstärkt Aufrufe für den Pieks geben. Der Bundeskanzler Scholz mit Wissenslücken zum Thema Wirecard und Cum-Ex-Bank mahnte an, dass es Impflücken gibt und „das Tempo nachgelassen“ habe. Unglaublich.
Der wüste Nachfolger von dem, der immer Lacht in NRW fordert derweil: „Eine Impfpflicht gehört zu einer vorausschauenden Pandemiepolitik dazu“ Hmm. Wenn er sich damit mal nicht umgucken wird!
Im sächsischen Heidenau waren am Montagabend knapp 200 Corona-Massnahmen-Kritiker am Spaziergang durch das Plattenbau-Wohngebiet bis über die Siegfried-Rädel-Strasse, August-Bebel-Strasse und die einstige Flaniermeile der Ernst-Thälmann-Strasse beteiligt. Bei den Namen wird mir bissel Angst. Egal. Ich habe überlebt. Spässle.
Presseerklärung der Initiative Leverkusener für die Freiheit
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Immer wieder wurde die Veranstaltung durch Gegendemonstranten gestört.Ein Blick auf den Gegenprotest, angeführt von der MLPD.
Diese Worte von Mahatma Gandhi passen unserer Meinung nach auch in die heutige Zeit. Erst wurden die mittlerweile tausenden Veranstaltungen im Land verschwiegen, dann hat man sie belächelt (kleine Minderheit) und nun beginnt man damit die Veranstaltungen zu bekämpfen. Das erlebten wir am gestrigen Tag auch in Leverkusen und wir erleben es durch eine Presse die jegliche Objektivität verloren hat. Trotzdem sind wir gestern standhaft geblieben und haben einen großartigen Spaziergang und zwei kraftvolle Kundgebungen absolviert. Dafür möchten wir jedem einzelnen Teilnehmer danken. Auch wenn nicht alles perfekt war, haben mutige Menschen in unserer Stadt erneut gezeigt, dass sie nicht dazu bereit sind, bei Spaltung, Diskriminierung und Ausgrenzung ihren Mund zu halten.
Auch gestern konnten wir zahlreiche neue Gesichter begrüßen. Menschen die trotz unterschiedlicher Ansichten in anderen politischen Bereichen, zusammen stehen, bei einem Thema was uns alle betrifft. Die Zerstörung unserer Freiheit, unserer Grundrechte macht aktuell nämlich vor niemandem halt!
Die vielen positiven Gespräche am Sonnabend geben uns Mut und die nötige Kraft für weitere Veranstaltungen und wir versprechen Euch, es wird weitere Veranstaltungen und auch andere kreative Protestaktionen geben. Zudem bieten wir ab Dienstag eine Gesprächsrunde an, wo man einfach mal seine Sorgen loswerden kann. Zusammenhalt & Menschlichkeit sind unser Antibiotikum gegen eine Politik der Spaltung.
Orgateam von Leverkusener für die Freiheit
Anmerkung in eigener Sache:
An der Veranstaltung der Initiative Leverkusener für die Freiheit beteiligten sich zwischen 150-200 Teilnehmern. Gegen die Freiheitsdemo protestierte unter anderem die verfassungsfeindliche MLPD (Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands), die FDP, die SPD, die Grünen sowie weitere Gruppierungen. Nach der Veranstaltung kam es zu einem versuchten Übergriff auf den Leverkusener Ratsherren Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen, durch linksextreme Kräfte.
Sie können nicht mehr argumentieren, wo mehr Corona auftritt, wird mehr getestet, denn wir werden täglich zum Testen gezwungen. Ja, sogar die positiven Antigentests werden laut Aussage von Köpping und Lauterbach jetzt als positive Fälle mitgezählt. Auch wenn sie ihre Statistik gemäß politischer Vorgaben fälschen, sind in Bundesländern, wo die meisten Geimpften leben, die Infektionswerte am höchsten.
Die kommen nicht mehr mit irgendwie nachvollziehbaren Argumenten raus. Es bleibt ihnen nur Gewalt, aus der psychischen, wo ich die Androhung der Impfpflicht und die daraus resultiertende Existenzangst mit einbeziehe, wird die physische. Anfänge sind beim Einsatz der Polizei bei Demonstrationen schon gemacht.
Den Verantwortlichen ist egal, was mit uns passiert. Sie sind völlig verblendet und von ihren Taten überzeugt. Auch wenn jetzt eine Impfpflicht für das Personal im Pflegebereich verschoben oder gar ausgesetzt wird, liegt es nicht daran, daß der ungeimpfte Mensch auch seine Rechte wahrnehmen kann, sondern sie wissen genau, daß ihr Lügenhaus noch schneller einstürzt. Sie werden eine Übergangslösung schaffen – ein Damoklesschwert installieren. Denn kaum ein Pfleger bekommt Unterstützung vom Chef, außer dieser ist und bleibt selbst ungeimpft. Die Führungsetage wartet nur so lange, bis Bewerber nicht mehr können und sich impfen lassen oder ein neuer Bewerber vorliegt und man Personal austauschen kann.
Das Lügenhaus bekommt solche Risse, daß es nicht mehr saniert werden kann, auch wenn man im Flickschustern seit Jahrzehnten geübt ist. Nein, es muß flächendeckend erkannt werden, daß nur noch ein Abriß vernünftig ist und ein Neubau zwingend. Alle Verantwortlichen müssen ihren Hut nehmen: vom Architekten über die Werbenden bis zum Bauleiter des Lügenhauses.
Der Mensch stand bei Kommunisten und NWOern noch nie im Mittelpunkt.
Von Berlin aus lag noch eine Stunde Zugfahrt bis Rathenow vor mir. Der Tag fing am Berliner Hauptbahnhof schon gut an. In der Bahnhofshalle saßen ein paar maskierte Fahrgäste die offenbar durch den Sauerstoffmangel ihre Sehkraft verloren haben. Schon von der Rolltreppe aus, sah ich auf dem Bahnsteig 50,00 € liegen. Gebückt, Geldschein eingesteckt und schon saß ich im Zug. Meine Gedanken kreisten sich nur um das Zugbegleitpersonal bzw. was passiert, wenn sie meinen 3-G-Nachweis verlangen. Glück gehabt, es wurden nicht mal Fahrscheine kontrolliert.
Von Rathenow holten mich dann zwei nette Herren ab und dann ging es weiter in das 30 Minuten entfernte Brandenburg. Am Platz angekommen sah man schon eine große Menschenansammlung, als uns plötzlich die Polizei per Lautsprecher aufforderte einen Versammlungsleiter zu benennen. Es meldete sich natürlich kein Einziger, denn wir haben ja dazu gelernt und wissen, dass angemeldete Versammlungen nicht immer produktiv sind.
Also setzte sich die Menschenmasse UNANGEMELDET in Bewegung. Der Polizei blieb also nichts weiter übrig hinterher zu trotten. Es war laut! Die Trommler gaben ihr Bestes, einige hatten mobile Musikboxen dabei und die vielen Trillerpfeifen waren nicht zu überhören. Während des Spazierganges gab es keine weitere Durchsage mehr von der Polizei. Weder die fehlenden Masken wurden beanstandet noch wurden wir auf Abstandsregeln hingewiesen. Die Polizei trat eher gelangweilt auf, was wahrscheinlich auf die geringe Anzahl von Polizisten zurückzuführen war. Kein Eingreifen der Polizei – Keine Eskalation! Alles blieb friedlich, es gab weder eine Rangelei noch ein Wortgefecht zwischen Spaziergängern und der Polizei.
Aus den Gesprächen mit den Leuten war herauszuhören, dass sie die aktuelle Politik ablehnen und das es längst nicht nur um das leidige Corona-Thema geht! Ob geimpft oder ungeimpft, die Menschen empfinden die Maßnahmen als eine eine unerträgliche Folter an Erwachsenen und an Kindern. Ein älterer Herr sagte mir: „ Es gibt kein Bereich des Lebens, den sie nicht mit Verboten überziehen.“
In Brandenburg hat sich Ministerpräsident Woidtke in den letzten Wochen in der Presse schon weitaus zurückhaltender geäußert, als in den Wochen zuvor. Plötzlich war nicht mehr von „Demokratiefeinden“ und „Umsturzfantasien“ die Rede. „Man dürfe die Bürger jetzt nicht überfordern“ war da plötzlich zu hören. Aber auch wenn unsere Politiker einen Gang zurückschalten, heißt es noch lange nicht, dass wir unser Ziel erreicht haben. Wenn sie resignieren, dann nur um ihren Kopf aus der „Schlinge“ ziehen, wie 1989!
Wir ALLE sind Teil der Geschichte wie sich gerade eine Diktatur entwickelt. Nicht nur schrittweise, sondern immer rasanter. Es wurde alles gesagt, viele Fakten liegen auf dem Tisch und was die Bundesregierung sowie auch die Landesminister für Schäden angerichtet hat, lässt sich kaum noch in Worte fassen. Es ist Zeit für ein Ende der „Pandemie“ und sämtlicher Maßnahmen. Ob Einzelhändler, Kleingewerbe oder Gesundheitswesen, alles wird gerade brutal zerstört und somit gehen auch viele Ausbildungsplätze für die nachfolgende Generation verloren. Politiker nennen uns immer noch Minderheit. Gut zu wissen, denn 25 % SPD und 14 % Die Grünen machen erst Recht keine Mehrheit aus. Auch die FDP die immer noch tief in der Merkel-Links-Narkose steckt, hat den Gipfel der Unglaubwürdigkeit erreicht.
Wir sind mehr! Wir sind viele! Danke Brandenburg für deinen Mut und deine Herzlichkeit. Wir sehen uns am 29.01.22 wieder. Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung!
„Bundesregierung will 80 LGBTQ-Aktivisten“ aus Afghanistan aufnehmen, titelt die Bild-Zeitung. Das finde ich super! Den „mehr als 80 LGBTQ-Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern sei eine Aufnahmezusage erteilt worden“ heisst es in einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf Anfrage der Linken. „Die Bundesregierung teilt die Sorge über die Situation lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und intergeschlechtlicher Menschen (LSBTI) in Afghanistan“ Hmm. Ich freu mich, dass die Verräter ähm Vertreter der Ampel sich um die verlorenen ähm versteckten Seelen kümmern wollen, „da sie ungeoutet leben, oftmals nicht zu den Ortskräften gehören oder offen in Menschenrechts-NGO arbeiten“ Unglaublich. Wieso spricht das Auswärtige Amt nur von männlichen und weiblichen Verteidigussen? Spässle.
Beim Impfen gibt es sowas jetzt auch. „Every you every me“ war ein Welthit von Placebo. Jetzt ist der Nocebo-Effekt der Hit! Die Nebenwirkungen der Impfungen seien zu einem Grossteil auf die Erwartungen negativer Folgen zurückzuführen, ergab eine Studie der Harvard Medical School. „Es gibt Hinweise darauf, dass diese Art von Information dazu führen kann, dass Menschen übliche tägliche Hintergrundempfindungen dann fälschlicherweise auf die Impfung zurückführen, oder Sorgen und Nervosität auslösen, die die Menschen hypersensibel im Hinblick auf mögliche Nebenwirkungen machen“. Das sei schon lange bekannt. Hmm. Ob das die verstorbenen Thrombose-Opfer noch tangiert, bleibt fraglich. Kein Spässle.
Berlin. Die Bundesheimat- ähm Innenministerin Nancy Faeser warnt vor aussen! Nein, nicht vor dem Böckchen, welches dem russischen Bären drohen will, sondern vor den Demonstrationen der Corona-Massnahmen-Kritiker. „Man kann seine Meinung auch kundtun, ohne sich gleichzeitig an vielen Orten zu versammeln“, schrieb die Spezialistin für Demokratie auf Twitter. Auf Telegram soll man dies ihrer Meinung aber nicht tun. Faeser hatte Apple und Google dazu aufgerufen, die Telegram-App aus ihren Angebot zu verbannen, da die Plattform für Gewaltaufrufe und Hetze diene. Die Anbieter erinnerte sie an ihre „gesellschaftliche Verantwortung“ Hmm. An das Grundgesetz und den darin enthaltenen Artikel 8 erinnert sich die Gute scheinbar nicht. Kein Wunder. In der SPD scholzt man ja gerne. Spässle.
Der Bundespharmalobbyist auf Ministerposten Karl Lauterbach macht weiter Druck für seine Impflicht-Phantasien „Jetzt ist der Zeitpunkt da, wo auch die Ungeimpften ihren Beitrag leisten müssen“ Hmm. Die Pflicht, welche niemals einen Zwang darstellen würde, soll die Kassen klingeln lassen. Um die Gesundheit geht es schon lange nicht mehr. Ging es das jemals? Ich glaube nicht. Egal. Der Scharlatan aus Haaarvard bei Düren prophezeit das Ende mit über einhunderttausend Infizierten am Tag! „Die starke Welle wird noch kommen. Mit der tatsächlichen Auslastung der Intensivstationen rechnen wir erst ab Mitte, Ende Februar. Das dauert noch einen Monat – das wird die Belastungsprobe sein“ Hmm. Wird der Clown dann spätestens am 1. April wenigstens abgeholt? Es wäre nur zu seinem Besten! Kein Spässle.
Eine Quarantäne im Coronafall bedeutet für viele einfach oder zweifach Geimpfte vielleicht bald keine Lohnfortzahlung! Dies gänge aus einem Kurz-Gutachten der Bundestags-Juristen hervor, schreibt die Bild. Jetzt wird’s lustig.
Richtig ernst wird es derzeit in Österreich. Der Nationalrat hat eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren mit breiter Mehrheit beschlossen. Der dortige Bundesrat muss dieser noch bis zum 3. Februar zustimmen. Die Spiele sind eröffnet. Kein Spässle!
Berliner Senat bestätigt, keine Spenderorgane für Ungeimpfte!
Liebe Leser,
bereits seit Monaten recherchieren wir zu der Thematik: „Keine Spenderorgane für Ungeimpfte?“ Nach verschiedenen Presseanfragen an zuständige Behörden, eine Anfrage aus dem Berliner Abgeordnetenhaus, erreichte uns nun eine Antwort des Berliner Senats. Diese bestätigt nun nach mehreren Monaten, den Vorwurf einer jungen Mutti, kein Spenderorgan zu bekommen, da sie nicht gegen Sars-CoV-2 geimpft ist. Die bisherigen Verlauf der verschiedenen Anfragen dokumentieren wir an dieser Stelle:
Natürlich wird Ungetrübt Media bei diesem Thema nachfassen. Zudem werden wir in den nächsten Tagen ein Interview mit der betroffenen jungen Mutter führen.
Stellungnahme zur Anfrage zu den Voraussetzungen der Charité für die Aufnahme in Spenden Warteliste
Vielen Dank für die Anfrage. Meiner Kenntnis nach gibt es keine Spenden-Warteliste. Ich nehme an, dass die Wartelisten der Stiftung Eurotransplant und des Transplantationszentrums, in diesem Fall der Charité, gemeint sind.
Ob eine Patientin oder ein Patient auf die Warteliste aufgenommen wird, entscheidet das gewählte Transplantationszentrum auf Grundlage der Richtlinien der Bundesärztekammer. Ausschlaggebend für die Aufnahme auf die Warteliste sind der zu erwartende Erfolg einer Transplantation und wie notwendig eine Transplantation für das Überleben und die Lebensqualität einer Patientin oder eines Patienten ist. Wird eine Patientin oder ein Patient auf die Warteliste eines Transplantationszentrums aufgenommen, gibt das Zentrum die erforderlichen Daten an die Stiftung Eurotransplant weiter, die ihrerseits eine Warteliste führt. Die Stiftung Eurotransplant ist eine gemeinnützige Organisation. Sie vermittelt und koordiniert den internationalen Austausch aller Spenderorgane in einem Verbund aus acht europäischen Ländern. Eurotransplant speichert die Daten der Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten aller beteiligten Staaten des Eurotransplant-Verbunds zentral und gleicht sie mit den Daten der gemeldeten Spenderinnen und Spender ab. Passen die Merkmale zusammen, leitet Eurotransplant den weiteren Transplantationsprozess ein.
Durch die gemeinsame Vermittlung der gespendeten Organe wird eine möglichst effektive Versorgung der Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten gewährleistet.
In der Anfrage geht es aber offensichtlich um die Möglichkeit einer Lebendspende. Grundsätzlich erlaubt der Gesetzgeber eine Lebendspende nur, wenn zum Zeitpunkt der Entnahme kein geeignetes Organ einer Verstorbenen oder eines Verstorbenen zur Verfügung steht. Dies trifft allerdings angesichts der langen Wartezeiten auf die Organe häufig zu. Auch in diesem Fall wird anhand der Richtlinien der Bundesärztekammer überprüft, ob eine Transplantation medizinisch möglich und notwendig ist und ob die potenzielle Empfängerin oder der potenzielle Empfänger die Kriterien für die Aufnahme auf die Wartliste erfüllt und somit auf diese Warteliste aufgenommen werden kann. Entsprechend § 16 Transplantationsgesetz trifft die ständige, interdisziplinäre und organ- spezifische Transplantationskonferenz des Transplantationszentrums die Entscheidung über die Aufnahme eines Patienten auf die Warteliste, ihre Führung sowie über die Abmeldung eines Patienten. Zusätzlich muss die zuständige Ethikkommission der Landesärztekammer, die sogenannte Lebendspendekommission, die Transplantation in einem Gutachten befürworten.
Diese Kommission überprüft, ob sich Spender und Empfänger tatsächlich nahestehen und dem Eingriff wirklich zustimmen.
Zu der Frage Nr.1
Frage:Besteht im Rahmen einer kassenärztlichen Zulassung eine Pflicht zur Annahme und Behandlung eines Patienten?
Antwort: Grundsätzlich sind behandelnde Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, Patientinnen und Patienten, bei denen eine Organtransplantation medizinisch notwendig ist, einem von der Patientin bzw. dem Patienten auswählten Transplantationszentrum zu melden. Darüber besteht im Rahmen einer kassenärztlichen Zulassung eine Behandlungspflicht gegenüber einer gesetzlich versicherten Person, Nach § 13 Abs. 7 BMV-Ä kann die Behandlung aber ausnahmsweise aus folgenden Gründen abgelehnt werden:
bei Nichtvorlage der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), mit der die Leistungsberechtigung grundsätzlich (d.h. außer bei akuter Behandlungsbedürftigkeit) nachzuweisen ist, vgl. § 13 Abs. 7 S. 1-2 BMVÄ i.V.m. § 15 Abs. 2 SGB V und in (anderen) begründeten Fällen, wie etwa einer „Störung des Vertrauensverhältnisses“ oder „einer durch Verweisung der Patienten an andere Vertragsärzte kompensierbaren Überlastungssituation“, s. BSG a.a.O., Rz. 21.
Frage: Wer bestimmt im Rahmen dieser Vorgaben über eine etwaige Impfpflicht?
Antwort: Eine Impfpflicht kann mangels einer gesetzlichen Grundlage nicht zur Anwendung kommen. Auch die Annahme bzw. die Behandlung einer Patientin oder eines Patienten durch eine Vertragsärztin oder eines Vertragsarztes kann grundsätzlich nicht von einer Impfung abhängig gemacht werden.
Zu Frage 2
Frage: Ist es zutreffend, dass eine vollständige Impfung gegen Covid 19 Voraussetzung für die Aufnahme in die Spenden-Warteliste von Eurotransplant ist?
Antwort:
Die Entscheidung trifft nicht Eurotransplant, sondern die interdisziplinäre und organ- spezifische Transplantationskonferenz des Transplantationszentrums, in diesem Fall der Charité. Um die Risiken für die betroffene Patientin bzw. den betroffenen Patienten so gering wie möglich zu halten, ist nach Beschluss der Transplantationskonferenz die vollständige Impfung gegen Sars-CoV-2 Voraussetzung für eine Listung auf der Warteliste für eine Nierentransplantation der Charité. Begründet ist diese Entscheidung, dass der Verlauf der Covid-19 Pandemie gezeigt hat, dass die Erkrankungsschwere und Sterblichkeit bei Transplantierten auf Grund der Immunsuppression erheblich erhöht sind. Darüber hinaus ist das Ansprechen auf die Impfung nach einer Transplantation stark reduziert, so dass die Charité erhebliche Anstrengungen unternimmt, bei diesen Personen mit Mehrfachimpfungen (z.T. bereits 6-fache Impfung) doch noch einen Immunschutz aufzubauen. Aus beiden Aspekten ergibt sich, dass es dringend ratsam ist, vor einer geplanten Nierentransplantation einen Impfschutz aufzubauen. Auch andere Impfungen, wie z.B. gegen Hepatitis oder Tetanus sind aus ähnlichen Gründen Voraussetzung für eine Aufnahme auf die Warteliste. Ebenso empfiehlt die STIKO die bisher ungeimpften Personen mit einer Immundefizienz, zu denen aufgrund der immunsuppressiven Therapie auch Transplantierte gehören, zunächst 2 Impfstoffdosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von 3 – 6 (Comirnaty) bzw. 4 – 6 Wochen (Spikevax) zu impfen. Allen Personen mit einer Immundefizienz soll etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung eine zusätzliche Impfstoffdosis eines mRNA-Impfstoffs angeboten werden, bei schwer immundefizienten Personen auch schon bereits 4 Wochen nach der 2. Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie. Die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) hat die Impfempfehlung für Organ-Transplantierte Anfang Januar 2021 uneingeschränkt übernommen.
b): Wer bestimmt hierüber?
Antwort: Die Transplantationskonferenz des jeweiligen Transplantationszentrums
Fazit
Da Erfolgsaussicht eine der Voraussetzungen für die Aufnahme auf die Warteliste ist und diese bei einer nicht geimpften Person im Fall einer Infektion mit Sars-CoV 2 erheblich eingeschränkt ist und somit eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme auf die Warteliste nicht gegeben ist, ist die Ablehnung nachvollziehbar und legitimiert. Dies gilt umso mehr, weil hier eine Lebendspende angestrebt wird, die für die Spenderin einen gravierenden Eingriff nicht nur in Zusammenhang mit der Entnahmeoperation, sondern für ihren gesamten Lebenslauf bedeutet. Es müssen alle medizinisch notwendigen Maßnahmen unternommen werden, um Gesundheitsrisiken in diesem Fall für die potentielle Spenderin und Organempfängerin abzuwenden bzw. zu minimieren und dafür Sorge zu tragen, dass ein kostbares gespendetes Organ nicht verloren geht.
Die Charité bietet gern ein klärendes Gespräch an, um die Entscheidung noch einmal medizinisch zu erläutern.
Zum wiederholten male brachte der Aufbruch Leverkusen die Thematik Unterstützung von wohnungslosen Leverkusenern in den Rat ein. Das Problem Obdach- und Wohnungslosigkeit ist ein Thema was auch in Leverkusen immer mehr Menschen betrifft. Verschiedene ehrenamtliche Initiativen leisten in dieser Hinsicht eine hervorragende Arbeit. An erster Stelle wäre aber die Stadt gefragt, hier Veränderungen herbeizuführen.
Leider ist das Gegenteil der Fall, die Stadt Leverkusen und die meisten ihrer Ratsmitglieder sehen in dieser Angelegenheit wohl keinen Handlungsbedarf. Ein Antrag des Aufbruch Leverkusen, der die zumindest vorübergehende Unterbringung von Wohnungslosen/Obdachlosen Menschen in leerstehenden städtischen Gebäuden einforderte, wurde am Montag mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Altparteien verzichteten sogar auf eine Aussprache zu diesem Thema. Gerade in der kalten Jahreszeit, hätte dringend notwendige Hilfe geleistet werden können. Aber Obdachlose haben bei den Leverkusener Gebrauchtparteien anscheinend keine Lobby.
Wir bleiben bei dieser Thematik selbstverständlich am Ball und werden uns auch außerparlamentarisch um dieses Thema kümmern.
Aufbruch Leverkusen
Den entsprechenden Antrag können Sie hier nochmal nachlesen: