Interview mit André Poggenburg

Liebe Leser,

am vergangenen Sonnabend waren wir auf einem politischen Oktoberfest im Kyffhäuserkreis zu Gast. Zu dem Fest eingeladen hatten Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL und der ehemalige Fraktionsvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg, MdL a. D. . Den Bericht zur Veranstaltung verlinken wir nochmal in den Kommentaren. Am heutigen Tag trafen wir André Poggenburg zu einem kurzen Interview, was wir hiermit veröffentlichen.

Interview mit André Poggenburg

1.Hinter Ihnen liegt ein politisches Oktoberfest was in dieser Form in einer Erstauflage stattfand. Wie ist Ihr Resümee zur erwähnten Veranstaltung?

Antwort:

Eine Veranstaltung dieser Art war tatsächlich überfällig und ich freue mich sehr, dass Doris v. Sayn-Wittgenstein und Björn Hornschu mit dem Gedanken auf mich zukamen.

Vor allem stand diese Veranstaltung unter dem Motto „gemeinsam und überparteilich“ und unterschied sich allein schon dadurch von vielen anderen.

Ein gelungenes „Oktoberfest21“ mit tollen Gästen, gehaltvollen Reden und einem wirklich festlichen Büfett. Viele Gäste verließen die Veranstaltung nach eigener Bekundung „elektrisiert“ und fragten bereits nach der nächsten.

2.Bei dem Oktoberfest sah man Verbände, Organisationen und Personen aus dem gesamten patriotischen und nationalkonservativen Spektrum. Warum ist dieser Zusammenhalt, der hier in einem kleineren Rahmen zelebriert wurde, in der politischen Arbeit nicht möglich?

Antwort:

Im Grunde ist dies möglich, wie uns ja vom Altparteienblock vorgemacht wird. Da tummelt sich jeder mit jedem, bis hin zum öffentlichen Schulterschluss mit militanten Anarchisten oder roten Schlägerbanden.

Dass ein wirkliches „Miteinander“ im politisch nationalen bzw. patriotischen Lager kaum möglich ist, obwohl es ja stets und ständig und oft pathetisch von der Kanzel gepredigt wird, ist eine bittere Erkenntnis und Wahrheit. Natürlich ganz zur Freude des politischen Gegners.

Sicherlich tragen Mandatsrangeleien, Personen die sich zu wichtig nehmen oder Kameradschaft einfordern, ohne sie selbst zu pflegen, oder eben die immerwährende Angst vor dem Obrigkeitsschutz VS dazu bei.

Wir haben gezeigt, dass es anders geht.

3.An einem Thema kommen wir auch bei diesem Interview nicht vorbei. Seit mittlerweile 1 1/2 Jahren sind derartige Zusammenkünfte kaum noch möglich, selbst in das Versammlungsrecht wurde im Zuge der sogenannten Corona-Schutzverordnung massiv eingegriffen. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Antwort:

Der Umgang mit der Pandemie „Corona“ ist völlig überzogen und teils grundgesetzwidrig, wie einige Gerichte bereits bestätigten. Zudem hält sich die Obrigkeit selbst nicht an die Zwangsmaßnahmen, die sie den Bürgern auferlegt, was nun hinreichend immer wieder bewiesen wurde.

Es handelt sich beim Corona-Bevölkerungsschutz wohl eher um ein Politschauspiel zum Schutz der Interessen der Regierenden.

4. Viele Teilnehmer stellten die Frage, bleibt es bei der Veranstaltung, sind weitere Zusammenkünfte dieser Art geplant und wird es wenn Ja auch solche Veranstaltungen in den alten Bundesländern geben?

Antwort:

Ja, wie bereits erwähnt stand die Frage nach weiteren Veranstaltung in ähnlichem Format sofort im Raum. Ein überparteilicher und kräftiger politischer Aschermittwoch wäre dazu eine gute Gelegenheit. Frau v. Sayn-Wittgenstein und ich werden sicherlich nicht untätig bleiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Interview

Tageskolumne: Berliner Wahl-Chaos geht weiter!

Berlin. Die Bundestagswahl war ein Desaster. In der ehemaligen deutschen Hauptstadt auch. Dort ging es zudem noch um die Wahl des Abgeordnetenhaus und um den Volksentscheid zum Enteignen der Wohnungsunternehmen. Egal. Mehrere Jugendliche haben unberechtigt ihre Stimmen abgeben können. Der dortige Wahlleiter Mark Albrecht schiebt die Schuld zurück: „Es liegt auch in der Eigenverantwortung der Jugendlichen, nicht zu wählen, falls ihnen Stimmzettel ausgehändigt werden. Das können wir von jedem erwarten, nicht an Wahlen teilzunehmen, für die er nicht zugelassen ist“. Hmm.

In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden die Wahlergebnisse geschätzt. Auch schön. Die Landeswahlleiterin von Berlin Petra Michaelis ist inzwischen zurückgetreten. Ein Witz. Der Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) hat dafür Worte: „Ich möchte mich auch namens des Senats offiziell bei allen entschuldigen, die Schwierigkeiten mit der Stimmabgabe hatten“ Schwamm drüber. Kein Spässle.

Der ungewollte ähm ungewählte Grüssaugust der Nation Frank-Walter Steinmeier ist jetzt ein Berliner. Mit Senf. Den gibt der Bundespräsident auch gern in englisch dazu. Seine Muttersprache hält er für die Sprache der Täter. Der noch amtierende ähm regierende Bürgermeister Michael Müller würdigte damit seinen Einsatz für die Demokratie. Unglaublich. Auch kein Spässle.

Übrigens reist dieser Müller morgen nach Warschau um im Deutsch-Polnischen Garten einen Baum zu pflanzen. Bestimmt einen Bonsai. Spässle!

Der siebenstündige Ausfall von Facebook und dessen Töchter WhatsApp und Instagram kostete das markige Süssstoffhäuflein schlappe 7 Milliarden Dollar. Da lacht der Mark Zuckerberg drüber. Die sogenannte Whistleblowerin Frances Haugen will ihm zusätzlich ans Bein pinkeln. Die war früher seine Angestellte. Sie leakte über Wochen interne Dokumente und behauptet, dass vor allem Mädchen im Teenageralter durch die Nutzung von Instagram eine grössere Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper entwickelten. Hmm. Wäre es eine McDonalds-App, könnte ich es verstehen. Gibt es die? Ich weiss es nicht. Egal.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Interview mit Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL

Interview mit Doris von Sayn-Wittgenstein

Liebe Leser,

am vergangenen Sonnabend waren wir auf einem politischen Oktoberfest im Kyffhäuserkreis zu Gast. Zu dem Fest eingeladen hatten Doris von Sayn-Wittgenstein, MdL und der ehemalige Fraktionsvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg, MdL a. D. . Den Bericht zur Veranstaltung verlinken wir nochmal in den Kommentaren. Am heutigen Tag trafen wir Frau Wittgenstein zu einem kurzen Interview, was wir hiermit veröffentlichen.

1. Hinter Ihnen liegt ein politisches Oktoberfest was in dieser Form in einer Erstauflage stattfand. Wie ist Ihr Resümee zur erwähnten Veranstaltung?

Antwort:

Dafür, daß das Fest spontan und mit kleinem
Geld durchgeführt wurde, können wir mehr als zufrieden sein. Dies gilt umso mehr, als die Veranstaltung von Funktionsträgern in der AfD massiv torpediert wurde. Es wären gern erheblich
mehr Gäste gekommen; sie fürchteten sich jedoch vor Parteiausschlußverfahren.

2.Bei dem Oktoberfest sah man Verbände, Organisationen und Personen aus dem gesamten patriotischen und nationalkonservativen Spektrum. Warum ist dieser Zusammenhalt, der hier in einem kleineren Rahmen zelebriert wurde, in der politischen Arbeit nicht möglich?

Antwort:

Das dürfen Sie mich nicht fragen; ich bin immer für Zusammenhalt. Leider bestimmen Minderwertigkeitsgefühle und Zwietracht das politische Geschäft. Daß das dem politischen Gegner nutzt, haben wir ja bei der Bundestagswahl gesehen. Wenn alle Patrioten im Sinne von Einigkeit und Recht und Freiheit handelten, wäre es mir um meine Heimat nicht bange.

3.An einem Thema kommen wir auch bei diesem Interview nicht vorbei. Seit mittlerweile 1 1/2 Jahren sind derartige Zusammenkünfte kaum noch möglich, selbst in das Versammlungsrecht wurde im Zuge der sogenannten Corona-Schutzverordnung massiv eingegriffen. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Antwort:

Diese Entwicklung zeigt, daß wir unserer Grundrechte enthoben sind. Ich muß aber den Thüringern ein Kompliment machen: Wo immer ich am
Wochenende in Hotels oder Cafés war, ging man sehr entspannt mit der Maskenpflicht um. Blockwarte habe ich bisher nur im Westteil unseres Landes erlebt.

4.Viele Teilnehmer stellten die Frage, bleibt es bei der Veranstaltung, sind weitere Zusammenkünfte dieser Art geplant und wird es wenn Ja auch solche Veranstaltungen in den alten Bundesländern geben?

Antwort:

Die Gäste waren ja sehr begeistert und möchten gern, daß wir wieder so etwas organisieren. Wenn André Poggenburg, der übrigens für die Organisation verantwortlich war und das ganz souverän gemeistert hat – dafür noch einmal herzlichen Dank! – Lust hat, können wir gern eine weitere Veranstaltung ins Auge fassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Interview.

Kommunalpolitik: Freedom Day statt 2G!

2G-Regelung für Leverkusen im Stadtrat abgesegnet!

Der politische Druck auf Ungeimpfte nimmt mittlerweile Ausmaße an, die mit einem Rechtsstaat nur noch rudimentär etwas zu tun haben.

Auch in Leverkusen wird alles versucht, um ungeimpfte Menschen an die Nadel zu bringen. Obwohl die Menschen seit Monaten im TV, Radio und in den Zeitungen umfassend über Impfangebote informiert werden, startete die Stadt eine regelrechte Impfpropaganda die an George Orwells Roman „1984“ erinnerte.

Werbekampagnen die zehntausende Euro an Steuergeldern verschlungen. Bratwurst-Impfen und Hamburger-Impfen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Man hat den Eindruck, dass der Wahlbezirk von Karl Lauterbach als Impfhauptstadt in die Geschichtsbücher eingehen möchte.

Da die Rathausparteien mit dem aktuellen Ergebnis noch immer nicht zufrieden sind, setzt man nun auf Druck und Erpressung. Im örtlichen Fußballstadion von Bayer Leverkusen erhalten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Auch bei Festlichkeiten werden völlig gesunde und symptomfreie Menschen ausgeschlossen, so fern der Veranstalter eng mit den Lobbyparteien im Rathaus verflochten ist.

Für bundesweite Schlagzeilen sorgte ein Antrag der damaligen Ratsgruppe der Linkspartei, in dem die Schaffung von Räumlichkeiten für das anonyme Impfen von Kindern gefordert wurde. Dort sollten Ärzte anonym Kinder impfen können, um sie vor Kritik und rechtlichen Konsequenzen zu schützen. Ratsherr Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen brachte diesen Fall damals an die Öffentlichkeit. Durch den öffentlichen Druck zerbrach daraufhin die Ratsgruppe der Linkspartei, die Ratsfrau (Gisela Kronenberg) der Linken distanzierte sich von dem Antrag, der angeblich ohne ihr Einverständnis eingereicht wurden wäre.

Nun gehen die Altparteien noch einen Schritt weiter. Die CDU-Leverkusen forderte die Einführung einer stadtweiten 2G-Regelung. Ratsherr Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen stellte daraufhin einen Änderungsantrag: „Freedom Day statt 2G“ der die Aufhebung aller aktuellen Corona-Maßnahmen in Leverkusen forderte. Länder wie Dänemark, Schweden oder auch Norwegen zeigen schließlich deutlich auf, dass eine andere Corona-Politik möglich ist.

Der Antrag zur Aufhebung der Maßnahmen wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Auch die örtliche AfD stimmte mit SPD, FDP, CDU und Co. gemeinsam gegen diesen Antrag, obwohl man im zurückliegenden Wahlkampf noch die Beendigung der Corona-Maßnahmen.

In der abschließenden Abstimmung zum CDU-Antrag zementierte man die Schaffung einer Zweiklassengesellschaft entgültig. Trotz massiver rechtlicher Bedenken der Stadtverwaltung, wurde auch dieser fragwürdige Antrag abgesegnet. Hier stimmte zwar die AfD gemeinsam mit dem Vertreter des Aufbruch Leverkusen gegen die 2G-Regelung, aber ein deutliches Zeichen für die Freiheit zu setzen, verpasste die Partei!

Ratsherr Markus Beisicht kündigte gegen die 2G-Regelung bereits rechtliche Schritte an.

Tageskolumne: Blackout bei Zuckerberg-Konzern

Berlin. In der ehemaligen Hauptstadt wurde die Maskenpflicht in den Schulen bis zur 6.Klasse abgeschafft. Hmm. Nicht alle sind dafür. Unglaublich.

Facebook funktioniert nicht. Blöd gelaufen. Alles was ich mir den Tag über als Themen per Screenshot gesichert hab, ist nicht mehr abrufbar. Egal.

Ich wollte vom Medizin-Nobel-Preis, welcher nicht an die Goldgrube 12, ähm BionTech gegangen ist, berichten. Egal.
Das Bundesamt für Bevölkerunsschutz warnt vor dem Blackout. Ich glaub ich bin nur noch von Verschwörungstheoretikern umgeben.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Tageskolumne: Lauterbach warnt mal wieder!

Berlin. Der Tag der Deutschen Einheit wurde diesmal outgesourct ähm ausserhalb der Hauptstadt der bunten Republik in Halle in Sachsen-Anhalt zelebriert. Die einschneidende ähm scheidende Kanzlerin Deutschlands Angela Merkel mahnte vor einer „Verrohung und Radikalisierung“ innerhalb der Gesellschaft. Hmm. „Demokratie ist nicht einfach da, sondern wir müssen immer wieder für sie miteinander arbeiten. Manchmal jedoch, so fürchte ich, gehen wir mit den demokratischen Errungenschaften etwas zu leichtfertig um“ Hmm. „Wir erleben in dieser Zeit zusehends Angriffe auf so hohe Güter wie die Pressefreiheit. Wir erleben eine Öffentlichkeit, in der demagogisch mit Lügen und Desinformation Ressentiments und Hass geschürt werden – ohne Hemmung und Scham“ Unglaublich! So viel Ehrlichkeit über die Staatspropaganda der Öffentlich Rechtlichen hätte ich der ehemaligen FDJ-Agitatorin gar nicht zugetraut. Selbst die Privaten drehen am Sender! Kein Spässle.
Egal.

Der vermeintliche Tag der Deutschen Einheit ist zur Farce verkommen. Ein spezieller Verfechter der Spaltung ist der Spezialdemokrat Karl Lauterbach. Er ist der Corona-Kämpfer an der vordersten Front. An den Verweigerern der Impfung beisst er sich die letzten verbliebenen Zähne aus. Per Twitter holt er zum Rundumschlag aus. „Wahrheit ist: Impfverweigerer gefährdeten ihr eigenes und unser Leben“ Hmm. Seine Hirngespinste machen mir Angst. „In Portugal sind 98 Prozent der über 12-Jährigen geimpft. Dieser fantastische Erfolg geht zurück auf eine fast militärisch organisierte Impfkampagne und eine sehr offensive Aufklärung zu Wirkung und Nebenwirkung der Impfung“ Hmm. Militärisch?

Völlig unbewaffnet ist das schwarz-weiss Model der Liberalen Christian Lindner. „Grüne und FDP trennt manches. Aber uns verbindet, dass wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven gegen den Status quo gewendet haben. Grüne und FDP wollen mehr für Kinder und Bildung tun. Ich habe Ideen, wie das ohne höhere Schulden oder Steuern geht. Die FDP will eine zügige Regierungsbildung bis Mitte Dezember. Die Welt wartet nicht auf uns“, sagte das Fähnchen mit Dreitagebart im Wind. Aber er hat Recht! Die Welt wartet nicht auf die FDP und auch nich auf die Grünen. Ich bin viel unterwegs. Die Welt ringsum ist weder regenbogenfarben noch schwarz-weiss. Die Menschen sind einfach nur zu feige öffentlich ihre Meinung zu sagen. Ich sag auch nix. Ich mach einfach nicht mit. Meine Zauberbrille ersetzt den Maulkorb. Noch gehts.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Ungetrübt Media beim politischen Oktoberfest im Kyffhäuserkreis

Ein Blick in den gut gefüllten Festsaal.

Seit mittlerweile über 1 1/2 Jahren hält man die Menschen in Deutschland in einer regelrechten Corona-Geiselhaft. Veranstaltungen, Familienfeste, Hochzeiten und selbst Geburtstage konnten nicht oder maximal unter fragwürdigen Auflagen und Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden. Kritische Stimmen aus Politik und Wissenschaft werden ignoriert oder als Verschwörungstheorie abgetan. Deshalb brauchten wir auch nicht lange darüber nachzudenken, als wir eine Einladung zu einem politischen Oktoberfest in Thüringen erhielten. Natürlich nahmen wir diese Einladung gern an, schon um uns ein eigenes Bild über die Veranstaltung zu machen.

Eingeladen hatten die ehemalige Landesvorsitzende der AfD Schleswig-Holstein, MdL Doris von Sayn-Wittgenstein, und der ehemalige Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt, MdL a. D. Andrè Poggenburg.

Über 120 Teilnehmer fanden sich letztlich zu der Veranstaltung im Kyffhäuserkreis ein. Die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an. Im Veranstaltungssaal waren mehrere Projekte und Vereine mit Infoständen präsent.

Unter anderem gab es einen Infostand der überparteilichen Bürgerbewegung Aufbruch Leverkusen, die durch ihren Vereinsvorsitzenden Winfried Kranz vertreten wurde. Das bekannte Compact-Magazin war mit seinem Herausgeber Jürgen Elsässer zugegen. Die oppositionelle Gewerkschaft Zentrum Automobil informierte die Besucher über ihre Arbeit und zeigte auf, dass es durchaus Alternativen zu DGB und Co. gibt. Neben Ungetrübt Media waren auch der Publizist und Dichter sowie Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens, der sein neustes Werk Triage vorstellte, und der Bestsellerautor Thorsten Schulte (Fremdbestimmt) alias Silberjunge mit Informationsständen vor Ort.

Auch wir konnten viele interessante Gespräche mit Lesern und Zuschauern unseres Medienprojektes Ungetrübt Media führen. Insbesondere die Tageskolumne unserer Ute Fugmann ist mittlerweile in Nord, Süd, Ost und West bekannt. Auch unsere Gastredakteurin Schwester Anja wurde von vielen Gästen freudig begrüßt und unsere „Elke aus Berlin“ vermisst, da sie leider verhindert war.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte eine zünftige Musikkapelle, die mit alten und neuen Schlagern, aber auch mit Volksliedern, für beste Stimmung im Saal sorgte.

Eröffnet wurde das Oktoberfest durch Björn Hornschu, der sich hoch erfreut darüber zeigte, dass so viele Menschen den Weg nach Thüringen gefunden hatten. Vor allem aber darüber, dass Menschen aus verschiedenen Gruppierungen, Vereinen und Projekten in der Lage dazu sind, so eine Veranstaltung gemeinsam zu begleiten, auch wenn man nicht in allen Punkten die gleichen Ansichten vertritt.

Doris von Sayn-Wittgenstein appellierte ebenfalls energisch an den Geist der Gemeinschaft – wofür sie viel Zustimmung erntete – und schloss ihren Redebeitrag mit den Worten von Friedrich Schiller:

„Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“

Der Publizist und Dichter Dr. Björn Clemens rechnete in seinem Redebeitrag gnadenlos mit der Corona-Politik der Regierungsparteien ab, kritisierte aber auch die Menschen in Deutschland, die diese Maßnahmen ohne zu hinterfragen mittragen.

Der Bestsellerautor Thorsten Schulte alias Silberjunge sprach nicht nur über sein bekanntes Buch „Fremdbestimmt“ sondern gewährte auch einen Ausblick auf ein kommendes Buchprojekt, was ebenfalls für viel Aufregung sorgen wird.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Automobil, Oliver Hilburger, gewährte einen Einblick in die Arbeit von Zentrum Automobil e. V. und wies auf wie wichtig die Arbeit in den Betrieben ist. Er rief dazu auf, sich zahlreich an den Betriebsratswahlen im kommenden Jahr zu beteiligen. Längst ist die Gewerkschaft Zentrum Automobil nicht nur in der Autoindustrie vertreten, auch in anderen Bereichen haben Arbeitnehmer nun eine Alternative zu DGB und Co.. Ein Interview mit Oliver Hilburger finden Sie im Übrigen auf unserer Seite und unserem YouTube-Kanal.

Mit großer Spannung wurde die Rede von Jürgen Elsässer erwartet. Er analysierte neben der zurückliegenden Bundestagswahl, auch die Entwicklung verschiedener Protestbewegungen in Deutschland, insbesondere im Zuge der Proteste gegen die Corona-Politik der Altparteien. Zudem hinterfragte er kritisch, wie die AfD so volksnahe und politisch erfolgreiche Politiker wie einen André Poggenburg oder eine Doris von Sayn-Wittgenstein überhaupt gehen lassen konnte.

Als Abschlussredner sprach dann auch Andrè Poggenburg zu den Gästen, worauf einige schon ungeduldig warteten. Poggenburg kritisierte ebenfalls in scharfen Worten die aktuelle Corona-Politik, die unverhältnismäßig massiv in unsere Grundrechte eingreift. Hinzu analysierte er das Wahldesaster der CDU, die unter Angela Merkel jegliches konservative Profil verlor und massiv nach links rückte, ohne aber die SPD letztlich bezwingen zu können. Unter anderem gab Poggenburg einen Rückblick auf einen gemeinsamen TV-Auftritt mit Armin Laschet, der für reichlich Erheiterung und Zustimmung im Saal sorgte. Mit den Worten „… nicht verzagen, das Haupt aufrecht tragen und immerfort Widerstand wagen“ beendete Poggenburg unter großem Applaus seinen Beitrag.

Mit Eröffnung des reichhaltigen Buffets wurde der politische Teil dann beendet. Viele Teilnehmer blieben noch über Stunden hinweg und nutzten die Zeit für anregende Gespräche und Diskussionen.

Wir erlebten eine interessante Veranstaltung, die uns viele neue Kontakte ermöglichte. Einige Interviews die wir im Rahmen des Oktoberfestes führen konnten, werden in den nächsten Tagen auf unserer Seite veröffentlicht.

Tageskolumne: Darf Baerbock zurück aufs Trampolin?

#Tageskolumne Rückblick Donnerstag

Berlin. „Das Amt ist futsch“ Ähm ja. Welches? Der amtierende Deutschlandhasser ähm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus den Reihen der Spezialdemokraten könnte schon bald Geschichte sein. Das meint laut „Focus“ zumindest ein hochrangiger Unionspolitiker. Wer das sein soll, weiss vielleicht der „Spiegel“. Spässle! Egal. SPD und CDU könnten das Amt als Lockmittel für entsprechende Koalitionen mit der FDP und den Grünen anbieten. Auch gut. Den Liberalen Lindner könnte ich mir in schwarz-weiss gut vorstellen. Ob der Faule Sahne Fischsekret mag, weiss ich nicht. Beim Kubicki bin ich mir auch nicht so sicher. Egal.

Der Grüne Schweinemelker Robert Habeck wird Vize-Kanzler so oder so. Spässle?
Die BZ hatte heut schon das Requiem für Annalena Baerbock im Programm. Herrlich. Die Völkerrechtlerin mit freierfundenden Lebenslauf ist wahrscheinlich zu hoch auf’s Trampolin gesprungen. Perlen für die Säue mal andersrum. Wenigstens mal was zu lachen. Spässle!

Der linke und von Merkels Gnaden korrigierte Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow will im kommenden Jahr als zukünftiger Bundesratspräsident das Zusammenwachsen in der Gesellschaft in den Focus ähm Fokus rücken. Die Präsidentschaft im Bundesrat rotiert unter den 16 Bundesländern in der Reihenfolge ihrer Grösse – gemessen an der Einwohnerzahl. Mit dem demokratisch gewählten Ministerpräsidenten der FDP Thomas L. Kemmerich wäre das undenkbar gewesen. Gott sei Dank hatte die Kanzlerin der Herzen Angela Merkel ein R-Gespräch aus Südafrika durchstellen lassen. Hmm. Lange her. Die Liberalen sind die letzten Jahre ohne Rückruf untergegangen. Das wird auch nicht mehr besser.

Die Kunstschaffenden werden besser und holen zum zweiten Schlag nach „allesdichtmachen“ aus. Gut, viele davon kenn ich nicht, aber das muss nichts heissen. Unter dem Hashtag „allesaufdentisch“ werden die Corona-Massnahmen und die mediale Berichterstattung nicht nur kritisiert, sondern mit Koryphäen ausserhalb der Mainstream-Medien diskutiert. Wiederholungstätern wie die Schauspieler Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring gilt dabei besonderer Respekt. Die bleiben standhaft. Klasse Aktion!

Im nordrhein-westfälischen Haltern am See war ein 240 Meter hohes Windrad nicht standhaft. Es stürzte in sich zusammen. Das neugebaute und sagenhafte rund zwei Millionen Euro teure Monstrum sollte jetzt erst eingeweiht werden. Vielleicht war es ein Omen an die Grünen in der Regierung. Kein Spässle.

Schönen Tag!
Ute Fugmann