Ungetrübt Media fragt nach! Verwehrt man Ungeimpften die Aufnahme in die Warteliste für Spenderorgane?

Liebe Leser,

vor einigen Tagen erreichte uns eine E-Mail einer jungen Mutti aus Berlin. Die junge Frau ist auf ein Spenderorgan angewiesen, sie benötigt eine Spenderniere. Bei einem Vorgespräch in einer Berliner Charité wurde ihr laut Eigenaussage mitgeteilt, dass eine Aufnahme in die Warteliste, erst nach einer Impfung gegen Sars-CoV-2 erfolgt. Die junge Mutter steht einer Impfung aber ablehnend gegenüber. Eine Aufnahme in eine Warteliste, die an eine Impfpfung geknüpft ist, betrachten wir als grundgesetzwidrig. Folgende Presseanfrage richteten wir deshalb an die zuständige Charité. Unsere Anfrage und die erfolgte Rückantwort, dokumentieren wir ungekürzt, nach dieser Einleitung. Auch die im Antwortschreiben erwähnte Einrichtung (Eurotransplant) bekam von uns eine Presseanfrage zugesandt, sobald hier eine Antwort vorliegt, werden wir diese selbstverständlich dokumentieren. Zudem ist ein Interview mit der jungen Mutter geplant.

Presseanfrage und Antwort

Leipzig, den 28.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuell recherchieren wir zu dem Themenbereich „Umgang mit ungeimpften Personen im medizinischen Bereich „.

Eine Patientin Ihrer Einrichtung ist auf ein Spenderorgan angewiesen. Hierfür benötigt sie die Eintragung in die sogenannte „Warteliste“ für Menschen die eine Organspende benötigen. Natürlich ist eine derartige Aufnahme an diverse Richtlinien und Rahmenbedingungen geknüpft. Die Patientin teilte uns mit, dass ihr die Aufnahme in die Spenderliste verweigert wurde, da sie nicht gegen Covid19 geimpft ist. Wir bitten Sie deshalb zeitnah um die Beantwortung folgender Fragen.

1.Ist es zutreffend, dass eine Impfung gegen Covid-19 verpflichtend ist, um auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt zu werden?

1.1. Falls Punkt 1 zutreffend sein sollte, wie wird eine derartige Regelung begründet?

2.Aktuell wird in Deutschland über die Einführung einer Impfpflicht diskutiert, von einigen Politikern wird diese sogar gefordert. Wie positioniert sich Ihr Klinikum zu dieser Thematik?

Für die Beantwortung der Fragen bedanken wir uns im voraus.

Die notwendige Akkreditierung als Journalist füge ich dieser E-Mail als Anhang bei. Zudem bitte ich um die Weiterleitung der E-Mail an die zuständige Stelle.

Mit freundlichen Grüßen: Alexander Kurth

Redakteur Ungetrübt Media

Sehr geehrter Herr Kurth,

als „ein Sprecher“ teile ich Ihnen mit:

„Die Charité – Universitätsmedizin Berlin empfiehlt betroffenen Patientinnen und Patienten in deren eigenem Interesse aufgrund medizinischer Indikation nachdrücklich, sich vor Aufnahme auf die Warteliste von Eurotransplant gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen. Unser Bestreben ist es, eine Transplantation so risikoarm wie möglich zu halten. Eine Impfung gegen Sars-CoV-2 trägt in der aktuellen pandemischen Situation deutlich dazu bei.“

Sollten Sie Nachfragen zu Kriterien der Warteliste haben, verweise ich Sie an die Kommunikationsableitung von Eurotransplant.

Zu Ihrer weiteren Frage: Die Charité – Universitätsmedizin Berlin befürwortet eine hohe Impfquote in der Bevölkerung. Die politische Diskussion um eine Impfpflicht kommentiere ich nicht.

Mit freundlichem Gruß

Markus Heggen
Pressesprecher
Geschäftsbereich Unternehmenskommunikation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

AKK schickt Kriegsschiff in den Indopazifik!

Berlin. Der Bundesgesundheitsverkäufer auf Ministerposten Jens Spahn (40, CDU) traf sich heute mit seinen 16 Lakaien der einzelnen Bundesländer um entgegen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) den Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren ein Impfangebot zu machen. „Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige in den Impfzentren anbieten“ schrieb das Ministerium in seinem Beschlussvorschlag an die Gesundheitsminister der einzelnen Bundesländer. Übrigens sind die wenigsten davon Ärzte oder aus artverwandten Berufsgruppen. Egal. Ihr Chef hat ja auch von Tuten und Blasen keine Ahnung. Obwohl? Spässle!

Kritik kam im Gesundheitsausschuss des Bundestages vom Obmann der FDP Andrew Ullmann: „Wenn die Gesundheitsminister die Impf-Empfehlung an der STIKO vorbei ändern, kommt das einer Entmachtung gleich“, monierte dieser. Hmm. Stimmt. Aber das ist ja seit dem 18. November 2020 nicht mehr neu. Kein Spässle!

Ausser dem Spass fordert der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen unterdessen verstärkte Aufklärungskampagnen für die Impfungen. „Offensichtlich fehlt es an überzeugenden, zielgruppenspezifischen Aufklärungskampagnen, an mehr Mobilität des Impfstoffs, also Impfbussen, und einer Corona-Warn-App, die die Menschen auf Spontan-Impfangebote in der Umgebung hinweist“, phantasierte der fast 40-jährige MdB. Toll! Ich schlage eine riesige Tiger-Ente auf Rollen vor. Die kennt doch jedes Kind und lässt sich damit auch ohne Zustimmung der Eltern pieksen. Einziges Manko sind die Farben. Vielleicht wäre der freche, vorlaute, ungeduldige, selbstherrliche und etwas tollpatschige Günter Kastenfrosch eher nach seinem Geschmack. Er ist ein ziemliches Grossmaul und manchmal etwas ruppig zu seiner geliebten Tigerente. Der Günter! Die bezeichnenden Attribute für die Grünen sind nicht von mir! Die stehen so im Internet. Passt perfekt. Spässle?

Der Witz der Bundesregierung in Form der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schickt die Fregatte „Bayern“ hinters Horn von Afrika. Merkels ausrangiertes Sturmgewehr AKK hat das Kriegsschiff in Wilhelmshaven mit 232 Soldaten und -innen mit den nichtssagenden Worten „Unser Engagement im Indopazifik bedeutet, nicht gegen etwas oder jemanden zu sein, sondern gemeinsam für etwas einzustehen. Es geht um gemeinsames Handeln. und darum, mögliche Konflikte friedlich und partnerschaftlich zu lösen“ in See stechen lassen. In dem Gebiet herrschen Spannungen zwischen China und den USA oder so ähnlich. „Im Indopazifik geht es um unsere Werte und Interessen“, wieherte die Rosinante der Bundesraute. Echt jetzt? Ich dachte die vertreten die Abtrünnigen der CDU wie Maaßen, Bosbach und Otte in Thüringen. Ach, egal. Hauptsache der Kahn geht nicht unter. Zumindest nicht der vor Asien.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Seehofer will Grenzkontrollen, natürlich nicht gegen illegale Migration!

Berlin. Der Bundesdrehminister Horst Seehofer aus dem Innenministerium mahnt. „Wer nach Deutschland einreist, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Bei Einreisen aus Ländern ausserhalb der EU, an Flug- und Seehäfen wird jeder kontrolliert, ohne Ausnahme“. Der Bettvorleger der Kanzlerin droht bei fehlenden Negativ-Tests „empfindliche Bussgelder an“. In manchen Bundesländern stehen dann bis zu 25 000 Euronen an. Hmm. Das glaub ich nicht. Die ganzen NWO-Charterunternehmen wie Sea-Watch und dergleichen wären ja auf einen Schlag pleite. Spässle!

Der bayrische Sonnenkönig auf dem Posten des Ministerpräsidenten des alpinen Freistaates Markus Söder von der CSU spricht von einem Regelsatz von 1000 europäischen Talern pro ungetesteten Heimkehrer ab dem 12. Lebensjahr. „Auch die Gesundheitsämter werden 20 Prozent der digitalen Einreiseanmeldungen überprüfen“ Nun ja. Ewige Dia-Vorträge von Urlaubsreisen gehören damit endgültig der Vergangenheit an. In den sozialen Netzwerken sollte man sich Urlaubsfotos auch sparen. Egal.

Der Bazi Söder sieht sich selbst als Antreiber. Er meint den laschen Wahlkampf seines ähm des Bundeskanzlerkandidaten der Union Armin Laschet. Er empfiehlt der Frohnatur aus NRW eine angriffslustigere Strategie wie im Fussball! „Einfach auch noch mal selbst zu stürmen und ein bisschen offensiv zu werden“ Das wird lustig. Auch ohne Hochwasser! Auch egal.

Der Vize-Chef der Berliner Christdemokraten Falko Liecke forderte vom Kandidaten aus der Bütt mehr Klartext. „Laschet muss viel klarer sagen, was er vor hat, wie er es umsetzen und bezahlen will, damit jeder weiss: Was planen CDU und CSU zum Beispiel beim Klimaschutz, und was heisst das für den Einzelnen? Muss ich mehr für Benzin und Strom bezahlen? Kann ich mir mein Auto noch leisten? Wie komme ich in Zukunft auf Arbeit? Da brauchen wir kein Rumgeeiere, sondern klare Aussagen“ Hmm. Wenn der arme ähm Armin Laschet diese Fragen ehrlich beantworten soll, kann er auch gleich das Wahlkampfprogramm der Grünen übernehmen. ,Copy & paste’ scheint ihm ja nicht wirklich fremd zu sein. Spässle. Zu Risiken und Nebenwirkungen befragt er dann einfach die Annalena Baerbock.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Offensichtlicher kann man nicht mit zweierlei Maß messen!

Gastbeitrag von Ratsherr Markus Beisicht

Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden!

Es steht leider nicht gut um unsere Freiheit und Demokratie. Die Obrigkeit lässt heute und bereits am gestrigen Tag die großen Freiheitsdemonstrationen gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen in Berlin verbieten und auch die angerufenen Verwaltungsgerichte untersagen die geplanten regierungskritischen Kundgebungen mit fragwürdigen Begründungen.

Eine Woche vorher konnten in Berlin zehntausende Teilnehmer die allseits politisch gewünschte CSD-Parade ohne Auflagen in unserem Regenbogenland durchführen! Bei der CSD-Parade sahen die Behörden überhaupt keine Gesundheitsrisiken; bei den für heute angemeldeten Freiheitsdemonstrationen schon! Unsere Grundrechte werden immer weiter ausgehebelt und bald werden völlig gesunde Ungeimpfte nur noch Bürger 2. Klasse sein.

Manche Politiker warnen schon vor einem neuen Apartheidssystem in Deutschland! Überall in Europa gehen die Menschen gegen die unsäglichen Freiheitseinschränkungen auf die Barrikaden!

Auch wir in Leverkusen haben mit dem Aufbruch Leverkusen bereits diverse öffentliche Protestmaßnahmen zur Verteidigung unserer Grundrechte organisiert und natürlich wurden auch andere Organisationen von uns unterstützt. Eine von uns initiierte Klage vor dem Verwaltungsgericht in Köln, bescherte den Leverkusener Altparteien eine schwere Niederlage. Da man vor dem Gericht keine Niederlage kassieren wollte, nahm man eine verschärfte Allgemeinverfügung im Eiltempo zurück. Natürlich haben wir dieses Thema auch in den Stadtrat eingebracht. Zum Schluss gingen die Altparteien sogar soweit, dass man Ratssitzungen gänzlich ausfallen lassen wollte, auch hier musste das Verwaltungsgericht in Köln einschreiten. Sie sehen also, dass sich Widerstand lohnt!

Es ist mittlerweile 5 vor 12! Verhindern wir gemeinsam ein Corona-Zwangsregime im permanenten Ausnahmezustand und verteidigen wir unsere Grundrechte! Verhindern wir eine Stigmatisierung von ungeimpften Mitbürgern und schützen wir unsere Kinder! Laschet, Söder, Lauterbach ,Baerbock und Co wollen offenbar Kritiker ihrer Zwangsmaßnahmen für vogelfrei erklären! Wer sich nicht fügt, dem droht das gesellschaftliche Aus!

Heute werden Demonstrationen verboten, morgen dürfen ungeimpfte Mitbürger nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen! Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!!

Markus Beisicht Rechtsanwalt & Ratsherr in Leverkusen

Geliefert wie bestellt!

Geliefert wie bestellt

Viele haben am Bahnhof geklatscht.
Zu wenige haben laut gewarnt, und diese wurden stigmatisiert, denunziert und mit Klagen überzogen.
Den meisten im eigenem Land ist Deutschland und das Wohl des deutschen Volkes scheinbar egal. Aber jetzt kommen die ersten Zahlen, die offiziellen. Die Dunkelziffern sind sicher viel höher. Diese Folgen waren absehbar, wenn man sehen wollte. Jeder, dem es schier egal war, der seiner „Karriere“ wegen den Mund gehalten oder diese Typen am Bahnhof willkommen geheißen hat, ist ein Stück – zumindestens moralisch – an jedem „Einzelfall“ mit schuld, denn er hat mit seiner Einstellung und Wahl den Rahmen geschaffen, daß so etwas in dieser Größenordnung möglich wurde.
Lapidar zu sagen, wir wußten es doch nicht anders, ist hier fehl am Platz, denn die mahnenden Rufer waren da. Ja waren, denn viele sind leiser geworden, nicht verstummt, denn sie beobachten die Lage schon und bewerten sie weiterhin sehr kritisch. Aber so lange die Mehrheit es duldet, ist ein Aufreiben sinnlos.
Oft, viel zu oft, muß jetzt durch Schmerz erfahren werden, wovor wir gewarnt haben. Vielleicht wird endlich aus dem Geschehen auch gelernt und reagiert.

Uta Nürnberger

England hält am Lockerungskurs fest.

Berlin. Die Indizien mehren sich, dass die Inzidenzen des freud- und praxislosen Viechdoktors Lothar Wieler vom regierungstreuen Robert-Koch-Institut an Wert verlieren. Tragisch. Selbst sein warmer Bruder im Geiste ähm Elend aus dem Gesundheitsministerium Jens Spahn kehrt ihm den Rücken zu. „Mit steigender Impfrate verliert die Inzidenz an Aussagekraft“ urteilte der Minister. Man brauche dringend „zwingend weitere Kennzahlen, um die Lage zu bewerten“. Hmm. „Die Zahl der neu aufgenommenen Covid-19-Patienten im Krankenhaus“ ist plötzlich wichtiger. Seltsam. Ob demnächst der halbsaitene Punker aus der Charité Christian Drosten mit seinem PCR-Test an den Pranger kommt? Ich weiss es nicht. Wünschenswert wäre es jedenfalls.

Der Virologe Klaus Stöhr ist gerade ,en vogue’. Er hält die Panikmache des RKI-Chefs für realitätsfern. „Wir haben in der Schweiz oder England gesehen, dass man mit einer Inzidenz um 150 bis 200 leben konnte. Die Intensivstationen waren natürlich belastet wie jeden Winter, aber die Länder sind damit zurechtgekommen“, meint der neue Stern am Wahrsagerhimmel. Besser wird es jedoch noch lange nicht. Zumindest nicht bei uns.

Im Vereinigten Königreich ausserhalb der Europäischen Union feiert man seit dem 19. Juli das Leben. Ohne Corona-Einschränkungen. James Naismith ist Oxford-Wissenschaftler und hatte auch einen anderen Verlauf erwartet und sagte: „Viele Wissenschaftler, ich selbst eingeschlossen, erwarteten nach dem Ende der Abriegelung einen Anstieg der Fälle. Aber wir haben uns schon einmal geirrt und werden uns auch in Zukunft irren. Dies ist eine neue Krankheit und wir lernen jeden Tag dazu“. Das ist doch mal ein Anfang!

Übrigens sind in England die Zahl der Tests gesunken, weil viele Briten einer drohenden Quarantäne entgehen wollen. Verständlich. Es könnte aber auch am Wetter liegen, weil die Menschen weniger Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Hmm. Es liegt immer am Wasser, wenn die Enten nicht schwimmen können!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Spahn will schärfere Kontrollen für Reiserückkehrer!

Berlin. Sommerzeit ist Reisezeit. Ausser man hat plötzlich eine Vier-Millionen-Villa im Garten stehen. Dann braucht man Taschengeld. Das kriegt man als Bundesgesundheitsvernichter als Vermittler über Masken- oder Test-Deals im grossen Stil. Das gilt natürlich nur in Entwicklungsländern. Spässle!

Der deutsche Bankkaufmann auf dem Posten des Gesundheitsministers Jens Spahn will zur Urlaubszeit eine Testpflicht für alle Reiserückkehrer. Hmm. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist ganz seiner Meinung. „Wir brauchen wieder schärfere Regeln bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten. Ein Test reicht da nicht aus. Auch hier sollte die Regel gelten, dass der erste Test bei der Einreise erfolgt und dass man sich dann nach fünf Tagen Quarantäne freitesten kann“ Gut. Dann halt nicht.

Als Dresdner Sachse hab ich alles was ich brauch. Sandsteine, Erzgebirge und Kultur. Die Ostsee rennt im Gegensatz zur Nordsee nicht aller paar Stunden weg. Die wird auch noch diesen Krieg überleben. Als Kind und Jugendliche war ich jedes Jahr oben. Dazwischen auch. Mittlerweile bin ich froh zu hause zu sein. Meine Geschwister sind jetzt im Umkreis von 50 Kilometern um mich. Die Freunde sind auch nahe. Perfekt. Ich hab inzwischen keine Lust mehr auf Panik. Ich freu mich schon aufs Wochenende. Die familiäre Honda-Gang macht dann Ostsachsen unsicher. Sicherlich juckt das keine Sau. Das interessiert mich aber auch nicht.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Lindner möchte Finanzminister werden!

Ganz regenbogenfarben war der Samstag in der ehemaligen deutschen Hauptstadt dann wohl doch nicht. Bei der Demo der Queerschläger unter dem Motto:“ Wir sind hier und wir sind queer – in jeder Farbe, Grösse und Form…“ kam es laut Polizeiangaben zu schweren Ausschreitungen und Angriffen gegen die Ordnungshüter. Hmm. Ein queerer Ordner soll Journalisten mit einem Megaphon bedrängt haben und sei daraufhin festgenommen worden sein. Er wurde in ein Polizeifahrzeug verbracht. Das gefiel 50 bis 80 Demo-Teilnehmern nicht. Daraufhin strömten weitere 300 Personen aus dem queeren Aufzug zu dem blau-silbernen Party-Bus. Demonstranten hätten dann Polizisten geschlagen und getreten. Die Uniformierten hätten in Folge dessen „gezielt körperliche Gewalt in Form von Schlägen gegen die Aggressoren“ eingesetzt. Unglaublich. Diese Massnahmen kenn ich von der Berliner Polizei nur gegen normale Menschen, welche quer nicht mit Doppel-E schreiben und die Beamten nicht angreifen. Kein Spässle.

Die doppelt belastende ähm belastete Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht von den Spezialdemokraten der SPD betonte allen Ernstes: „Es wird keine allgemeine Impfpflicht geben“. Rechtlich sei das auch gar nicht möglich. Ah ja. Der Innendrehminister Horst Seehofer von der CSU fügte an. „Das ist keine Diskriminierung der Nichtgeimpften. Aber die nicht geimpfte Person muss auch einsehen, dass wir die Gesellschaft schützen müssen und deshalb nur die Geimpften zu grösseren Gemeinschaftsveranstaltungen zu lassen können“. Hmm. Wie jetzt? Lambrecht widerspricht sich selbst, wenn sie gleichzeitig erklärt, dass Geimpfte, Genesene und Getestete etwa beim Zugang zu Veranstaltungen gleichgestellt seien. Die Frage nach der Bezahlung der Tests durch die Allgemeinheit sei ihrer Meinung nach gerechtfertigt. Das seh ich anders. Angeblich ist die Hälfte der deutschen Bevölkerung vorerst komplett geimpft. Wer’s mag. Aber auch die ungeimpften Steuerzahler bezahlen den Quatsch inklusive Tests. Das tun sie inklusive mir nicht freiwillig. Egal.

Das schwarz-weiss Model der Liberalen Christian Lindner hält die Bundestagswahl schon für entschieden. Er meint, dass die nordrhein-westfählische Frohnatur Armin Laschet der CDU die Prinzenrolle gewinnt. Hmm. Damit sieht er auch seine Kleinstpartei FDP in Regierungsfunktion. Er selbst will dann Finanzminister werden. Das nenn ich mal Optimismus! Dieses Phänomen gibt es aber nicht nur in der Politik. Tagtäglich begegne ich Leuten, denen ich einen stillen Abgang nahe legen würde. Übersteigertes Selbstwertgefühl tut offenbar nicht weh. In der Politik werden die Versager immer nach oben abgeschoben. Peterprinzip. Egal. Es wird nicht besser.
Obwohl? „Wunder geschehen, ich war dabei. Wir dürfen nicht nur an das glauben, was wir sehen“. Danke, Nena!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Söder will härtere Maßnahmen. Kretschmann schließt Impfpflicht nicht aus!

„B“ wie Bayern oder Baden-Württemberg. Am Ende ist es doch Berlin. Die Ministerpräsidenten Markus Söder (CDU) und Winfried Kretschmann (Grüne) holen aus gegen Ungeimpfte. Der bayrische Sonnenkönig Söder fordert eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz mit der Begründung, dass er verschärfte Corona-Massnahmen, welche bundesweit gelten sollen in Sack und Tüten packen will. Speziell sollen Urlauber, Ungeimpfte und Kinder getroffen ähm betroffen werden.

Der Grüne Kretschmann aus dem Schwabenland kommt verhaltener daher. „Wir planen keine Impfpflicht. Für alle Zeiten kann ich eine Impflicht nicht ausschliessen. Es ist möglich, dass Varianten auftreten, die das erforderlich machen“ Hmm. „Wir fahren weiter auf Sicht. Die Virusmutationen haben uns schon zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht“ Das glaub ich sofort! Egal. „Im Kern kann man sagen: Impfen ist Bürgerpflicht. Es geht um sehr viel. Das sollte jeder verantwortlich denkende Mensch einfach tun“. Ich sag da einfach „Nööö!“ Das mit den Rechnungen kauf ich dem Grünen sogar ab. Spässle!

Die Frohnatur auf dem Kanzlerkandidatenplatz der Union Armin Laschet hält nichts von einer Impfpflicht. Vorerst. „Ich halte nichts von Impflicht und halte auch nichts davon, auf Menschen indirekt Druck zu machen, dass sie sich impfen lassen sollen“ Das Prinzip ,Getestet, Geimpft, Genesen’ sei nach seiner Ansicht erstmal richtig. „Wenn wir dann im Herbst sehen, die Impfquote ist viel zu niedrig, finde ich, muss man dann weiter nachdenken. Aber nicht jetzt.“ sagte der Büttenredner aus Nordrhein-Westfalen. „Kanzler, haben wir gelacht?“ hiess es bei Brösel’s „Werner Beinhart“. Der chronische Lachmuskelkrampf des Königs Griesgram der Grobe scheint auch mich befallen zu haben. Ich kann über Laschet und Konsorten nicht mehr lachen. Mich packt die Panik.

Panik krieg ich auch bei der maskulinen Hälfte der Doppelspitze der SPD. Saskia Esken kritisiert die Grünen in Baden-Württemberg. „Teile der Grünen haben offensichtlich nicht erkannt, wie wichtig eine klare Haltung gegen die Feinde der Demokratie ist. Sich zu enthalten ist beschämend und gefährlich“ Hmm. Grund für Esken’s Ekstase war die Wahl des AfD-Kandidaten Bert Matthias Gärtner in den Verfassungsgerichtshof im Ländle. Unglaublich.

Völlig überdreht reagiert das Bundeskriminalamt auf organisierte Kriminalität in NRW. Das BKA beschafft dort eine Drohne, welche aus einem EU-Fond für innere Sicherheit finanziert wird und unberechtigte Sozialleistungen aufklären soll. Sie trägt den Namen „Union“. Herrlich. „Kanzler, wir haben gelacht!“

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Angeblich wegen Corona: Naidoo Konzert in Berlin wird abgesagt!

Freitag. Berlin. Am 1. August wird es kein Konzert von Xavier Naidoo in Berlin geben. Als Grund für die Absage des Termins am 1. August in der Zitadelle Spandau gab eine Sprecherin des Konzertveranstalters ,Livenation’ die Corona-Pandemie an. Einen neuen Termin gibt es nicht. Natürlich. Der Berliner Veranstalter Trinity Music hatte sich schon vorher von ihm distanziert. Schuld seien Corona-Verschwörungserzählungen und Holocaust-Leugnungen, schreibt die BZ. Hmm. Naidoo ist mit seiner Multikulti-Herkunft zwar nicht unbedingt das Aushängeschild der angedeuteten rechten Ecke, aber gegen den Wahnwitz der heutigen Zeit zu sein, reicht schon für Auftrittsverbote ähm fadenscheinige Absagen. Der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass ich sein Gejammer musikalisch nicht ertragen kann, aber für seine Haltung zolle ich ihm Respekt.

Dem Chef-Wirrologen der Berliner Charité Christian Drosten ist sein Mut auch hoch anzuerkennen. Er wagt sich wieder in die Öffentlichkeit. Vielleicht war er in Therapie. Egal. Er ist „zunehmend besorgt über den Impffortschritt. Hier kommen wir nicht schnell genug voran, obwohl genug Impfstoff zur Verfügung steht. Es ist wichtig, jetzt sehr viel Informationsarbeit zu leisten – auch im privaten Umfeld, damit die Impfquote schneller ansteigt. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit von erneuten schmerzhaften Eingriffen im Winter“ Hmm. Die Informationsarbeit mach ich. Komischerweise treff ich in meinem Umfeld zu schätzungsweise 98 Prozent nur auf Impfkritiker. Die anderen 2 Prozent meide ich dann vorsichtshalber. Kein Spässle.

Alfred Biolek ist vermutlich nicht an Corona gestorben. „Wenn der Tod kommt, kommt er – ich habe keine Angst. Dann ist das Leben eben vorbei – ich lass es einfach auf mich zukommen“, hatte der 87-jährige Rotwein-Experte voriges Jahr noch gesagt. Richtig. Das Fünf-Gänge-Menü zum Leichenschmaus kochen andere. Bei manch anderen Rentner gibt’s zur Feier des Tages nur eine Fünf-Minutenterrine. Prost!

Schönes Wochenende!

Ute Fugmann